Carlos Sainz - Ferrari - GP Ungarn - Budapest - Formel 1 - 29.7.2022 xpb
Alex Albon - Williams - Formel 1 - GP Ungarn - Budapest - 29. Juli 2022
Carlos Sainz - Ferrari - Formel 1 - GP Ungarn - Budapest - 29. Juli 2022
Kevin Magnussen - Haas - Formel 1 - GP Ungarn - Budapest - 29. Juli 2022
Kevin Magnussen - Haas - Formel 1 - GP Ungarn - Budapest - 29. Juli 2022 37 Bilder
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GP Ungarn 2022 (1. Training): Sainz vor Verstappen

F1 GP Ungarn 2022 - Ergebnis Training 1 Sainz knapp vor Verstappen

GP Ungarn 2022

Die erste Runde auf dem technisch anspruchsvollen Hungaroring geht an Ferrari. Carlos Sainz sichert sich die Auftaktbestzeit vor Weltmeister Max Verstappen. McLaren startet als dritte Kraft ins Rennwochenende. Bei Haas scheint das große Upgrade noch nicht viel zu bewirken.

Es ist die letzte Station vor der Sommerpause. Und vielleicht die letzte Möglichkeit für Ferrari, mit Charles Leclerc doch noch auf den WM-Zug aufzuspringen. Dafür aber müssen Team und Fahrer ab jetzt am Maximum operieren. Nach dem Patzer in Le Castellet liegt der Monegasse 63 Punkte hinter WM-Rivale Max Verstappen.

Den Blick hat der 24-Jährige nach vorne gerichtet. "Der Fehler ist passiert. Es bringt nichts, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen. Wir haben ein starkes Auto, ich konzentriere mich voll auf dieses Wochenende und glaube an meine Chance in der Weltmeisterschaft." Bis jetzt war Ferrari auf jeder Rennstrecke konkurrenzfähig – egal ob schnell oder langsam, ob heiße oder kalte Temperaturen. Das setzt sich auch auf dem Hungaroring fort.

Max Verstappen - Red Bull - GP Ungarn - Budapest - Formel 1 - 29.7.2022
xpb
Mit neuem Beam Wing: Weltmeister Verstappen landete zum Auftakt an zweiter Stelle.

Red Bull mit, Ferrari ohne Update

Im ersten Training war es jedoch nicht Leclerc, der den Spitzenplatz eroberte, sondern Teamkollege Carlos Sainz. Der Sieger des GP England umrundete den Kurs bei Temperaturen von rund 33 Grad Celsius (Strecke über 50 Grad) in 1:18.750 Minuten. Ferrari schnallte ihm dafür die weichste Reifenmischung auf. Das ist am Ungarn-Wochenende die Mischung C4.

Leclerc ist kein Spezialist für den Hungaroring. Hier haderte er in der Vergangenheit mit seinen Fahrleistungen. In der ersten Übungseinheit hinkte der WM-Zweite seinem Teamkollegen um fast drei Zehntelsekunden hinterher. Zwischen die beiden roten Autos quetschte sich noch Max Verstappen. Der Weltmeister hat wie Leclerc noch nie in Budapest gewonnen, feierte hier vor drei Jahren aber seine Pole-Premiere. Verstappens Abstand betrug 0,130 Sekunden.

Red Bull schiebt für das letzte Rennen vor der Sommerpause einen überarbeiteten Unterflügel (Beam Wing) nach, der den Abtrieb im Heck erhöhen soll. Rivale Ferrari verzichtet hingegen auf neue Teile. Der F1-75 ist nach Meinung der Konkurrenz ohnehin das Auto mit dem meisten Abtrieb im Feld.

Im ersten Training schenkten sich die beiden Topmannschaften der Saison nichts. Immer wieder wechselten sich Sainz, Verstappen und Leclerc an der Spitze ab. Nur einer mischte bei der Vergabe um die Topposition nicht mit. Sergio Perez landete im zweiten Red Bull an sechster Stelle. Dem Mexikaner fehlten 0,872 Sekunden. Wie üblich kommt der 32-jährige Routinier nicht so schnell aus den Startblöcken wie sein pfeilschneller Teamkollege.

McLaren mit gelungenem Auftakt

Die dritte Kraft war im ersten Training nicht Mercedes, sondern McLaren. Lando Norris fuhr zu Beginn der Session einige Runden mit großen Messgittern hinter der Vorderachse, um Daten zur Aerodynamik zu sammeln. Erst im zweiten Teil durfte der Engländer den Gasfuß stärker durchdrücken. Norris lenkte seinen MCL36 nur knapp eine halbe Sekunde langsamer um den Kurs als sein alter Teamkollege Sainz. Es reichte für einen starken vierten Platz.

Auch Daniel Ricciardo platzierte sich in der oberen Tabellenhälfte. Der Ungarn-Sieger von 2014 startete vielversprechend, rutschte dann aber an die achte Stelle ab. Der Rückstand zu Norris lag bei mehr als einer halben Sekunde. Den direkten Konkurrenten um den vierten WM-Platz hatte McLaren im Griff. Die Alpine-Fahrer Esteban Ocon und Fernando Alonso landeten auf den Positionen neun und zehn. Der Spanier feiert am heutigen Freitag seinen 41. Geburtstag. Sowohl McLaren als auch Alpine schieben in Ungarn kleinere Upgrades nach.

Mercedes gönnt sich im Entwicklungswettkampf seit Wochen keine Ruhe. Auch für den GP Ungarn gibt es ein kleines Facelift für den W13. Der Halo trägt ein neues Flügelchen. Dazu wurde der Heckflügel für maximalen Anpressdruck am Übergang zu den Endplatten optimiert und die Geometrie des Beam Wings angepasst.

Sebastian Vettel - Aston Martin - GP Ungarn - Budapest - Formel 1 - 29.7.2022
xpb
Noch zehn Rennen: Sebastian Vettel startet auf dem Hungaroring seine Abschiedstour.

Vettel Elfter

Der Spitze näher gekommen sind die Konstrukteurs-Weltmeister nicht. George Russell büßte als Fünfter über acht Zehntelsekunden ein. Teamkollege Lewis Hamilton, der mit acht Siegen der Rekordhalter auf dem Hungaroring ist, wurde von der Spitze um fast eine Sekunde abgehängt. Mercedes muss an seiner Performance feilen.

Für Sebastian Vettel beginnt in Ungarn die große Abschiedstournee. Der Heppenheimer hat seinen Rücktritt zum Saisonende verkündet. Zum Auftakt schrammte der vierfache Weltmeister in seinem Aston Martin knapp an einem Platz in de Top 10 vorbei. Als Elfter hat er aber Tuchfühlung. Aston Martin kreuzte in Ungarn mit einem innovativen Heckflügelkonzept samt auffälliger Heckflügelendplatten auf.

Der zweite Deutsche versank in den Niederungen des Formel-1-Feldes. Mick Schumacher muss in Budapest ohne Upgrade-Paket auskommen. Er erreichte den 18. Rang. Teamkollege Kevin Magnussen hält dagegen einen runderneuerten Haas, der aussieht wie ein verkappter Ferrari, in den Händen. Es reichte nicht, um Schumacher merklich zu distanzieren. Der Däne war gerade einmal eine Zehntel schneller. Noch ist es aber zu früh, um ein Urteil zu fällen. Es dauert in diesem Jahr überall länger, bis neue Teile ihre gewünschte Wirkung entfalten.

GP Ungarn 2022 - Ergebnis Training 1

Fahrer Team Zeit Abstand Runden
1. Carlos Sainz Ferrari 1:18.750   25
2. Max Verstappen Red Bull 1:18.880 +0.130s 23
3. Charles Leclerc Ferrari 1:19.039 +0.289s 25
4. Lando Norris McLaren 1:19.299 +0.549s 20
5. George Russell Mercedes 1:19.606 +0.856s 27
6. Sergio Perez Red Bull 1:19.622 +0.872s 23
7. Lewis Hamilton Mercedes 1:19.710 +0.960s 24
8. Daniel Ricciardo McLaren 1:19.841 +1.091s 27
9. Esteban Ocon Alpine 1:20.348 +1.598s 29
10. Fernando Alonso Alpine 1:20.377 +1.627s 26
11. Sebastian Vettel Aston Martin 1:20.383 +1.633s 25
12. Lance Stroll Aston Martin 1:20.414 +1.664s 24
13. Pierre Gasly Alpha Tauri 1:20.456 +1.706s 27
14. Yuki Tsunoda Alpha Tauri 1:20.695 +1.945s 26
15. Zhou Guanyu Alfa Romeo 1:20.810 +2.060s 22
16. Alexander Albon Williams 1:20.834 +2.084s 27
17. Kevin Magnussen Haas 1:20.921 +2.171s 23
18. Mick Schumacher Haas 1:21.027 +2.277s 24
19. Robert Kubica Alfa Romeo 1:21.179 +2.429s 19
20. Nicholas Latifi Williams 1:21.413 +2.663s 26
Fahrer Team Zeit Abstand Runden
1. Carlos Sainz Ferrari 1:18.750   25
2. Max Verstappen Red Bull 1:18.880 +0.130s 23
3. Charles Leclerc Ferrari 1:19.039 +0.289s 25
4. Lando Norris McLaren 1:19.299 +0.549s 20
5. George Russell Mercedes 1:19.606 +0.856s 27
6. Sergio Perez Red Bull 1:19.622 +0.872s 23
7. Lewis Hamilton Mercedes 1:19.710 +0.960s 24
8. Daniel Ricciardo McLaren 1:19.841 +1.091s 27
9. Esteban Ocon Alpine 1:20.348 +1.598s 29
10. Fernando Alonso Alpine 1:20.377 +1.627s 26
11. Sebastian Vettel Aston Martin 1:20.383 +1.633s 25
12. Lance Stroll Aston Martin 1:20.414 +1.664s 24
13. Pierre Gasly Alpha Tauri 1:20.456 +1.706s 27
14. Yuki Tsunoda Alpha Tauri 1:20.695 +1.945s 26
15. Zhou Guanyu Alfa Romeo 1:20.810 +2.060s 22
16. Alexander Albon Williams 1:20.834 +2.084s 27
17. Kevin Magnussen Haas 1:20.921 +2.171s 23
18. Mick Schumacher Haas 1:21.027 +2.277s 24
19. Robert Kubica Alfa Romeo 1:21.179 +2.429s 19
20. Nicholas Latifi Williams 1:21.413 +2.663s 26
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