McLaren Formel-E-Einstieg Motorsport Images

McLaren Racing kommt in die Formel E

Gen3 mit McLaren ab 2023 McLaren steigt in die Formel E ein

Ab der neuen Saison startet McLaren in der Formel E. Die Engländer übernehmen das Mercedes-Team. Der Zulieferer des Antriebsstrangs ist noch unbekannt. Ein möglicher Kandidat soll Nissan sein.

Das Team um McLaren-CEO Zak Brown übernimmt die Mercedes-Werksmannschaft, die mit Ende der aktuellen Saison aussteigt. Damit erweitert der Traditions-Rennstall sein Motorsport-Engagement. Neben der Formel 1 tritt McLaren Racing auch in der IndyCar sowie in der Extreme E an. Das Gerücht über einen Einstieg der Engländer hielt sich schon länger, auch in Verbindung mit Nissan als möglicher Motorenpartner. Durch den Verkauf des Mercedes-Teams bietet sich nun die Chance, in die Elektro-Rennserie einzusteigen.

McLaren übernimmt die von Ian James geführte Weltmeister-Truppe aus Brackley. Mercedes erklärte bereits im Zuge des Ausstiegs, den Verkauf des Teams zu prüfen. Mit dem Formel-1-Kunden fand man nun den passenden Käufer. Die finalen Unterschriften erfolgen später im Jahr. Ob die Fahrer auch die Seiten wechseln, ist allerdings noch offen.

Wechselt de Vries zu McLaren?

Eine Verbindung zum jetzigen Mercedes-Piloten Nyck de Vries besteht zwischen McLaren und dem Niederländer. Dieser fuhr von 2010 bis Ende 2018 im Juniorprogramm von McLaren, bis die Zusammenarbeit endete. Es ist gut vorstellbar, dass der ehemalige Formel-2-Meister von 2019 und amtierende Formel-E-Weltmeister der Starfahrer von McLaren werden könnte.

Über seinen Teamkollegen Stoffel Vandoorne gibt es Gerüchte, dass er ab der kommenden Saison bei den Franzosen von DS anheuern wird. Der Meisterschaftsführende fuhr von 2017 bis 2018 für McLaren in der Formel 1.

Formel E - Berlin 2022 - Nyck de Vries - Mercedes
Motorsport Images
Nyck de Vries war McLaren-Junior und könnte zur kommenden Saison in der Formel E für das Traditionsteam starten.

Einstieg pünktlich zu Gen3

Für McLaren ergibt das neue Engagement in der Formel E Sinn. Zur kommenden Saison beginnt die Ära der Gen3-Autos mit bis zu 350 kW – alle Teams beginnen somit bei null. Zudem plant die Formel E einen Kostendeckel, der mit dem der Formel 1 vergleichbar ist. Das Budget liegt aber deutlich unter der Summe der Königsklasse, denn die Formel E setzt auf Einheitsware.

Die Chassis und die Batterie stammen vom selben Hersteller, nur bei den Motoren gibt es größere Freiheiten. Aktuell deutet vieles darauf hin, dass Zak Browns Wahl auf Nissan fällt. Die Japaner, die ihre Ressourcen durch den Kauf von e.dams aufgestockt haben, sind noch auf der Suche nach Partnern. Sowohl auf der technischen als auch auf der Marketingseite ergibt eine Kooperation der beiden namhaften Marken Sinn.

Zak Brown - McLaren - F1 - Formel 1
Wilhelm
Als Motorenpartner dürfte die Wahl von McLaren-CEO Zak Brown auf Nissan fallen.

Zak Brown sagte in einer Pressemitteilung, dass McLaren sich stets mit den "Besten" messen wolle. Deshalb sei der Weg in die Formel E ein logischer. Denn die Rennserie erfülle aus der Sicht des US-Amerikaners alle Kriterien, um die Menschen "zu begeistern und zu inspirieren".

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