Artura-Sondermodell: So feiert McLaren 1.000-GP-Starts

McLaren Artura 1000 GP Sondermodell
So feiert McLaren 1.000-GP-Starts

ArtikeldatumVeröffentlicht am 05.06.2026
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McLaren erreicht beim Monaco Grand Prix 2026 einen Meilenstein in der Teamgeschichte: 1.000 Formel-1-Starts, 203 Siege und zehn Konstrukteurstitel. Die magische Grenze von 1.000 Rennen hat sonst bisher nur ein Team geknackt – Ferrari. Das wollen die Briten feiern, und zwar mit einem auf zehn Exemplare limitiertem Sondermodell des McLaren Artura . Die Edition bekommt passenderweise den Namen 1000 GP. Sie entsteht in enger Zusammenarbeit mit der Individualisierungsabteilung McLaren Special Operations (MSO).

Die Wahl des Austragungsorts ist kein Zufall. In Monaco begann vor 60 Jahren die Formel-1-Geschichte von McLaren. Am 22. Mai 1966 startete Teamgründer Bruce McLaren dort erstmals mit einem selbst konstruierten Rennwagen in der Weltmeisterschaft. Der von Robin Herd entwickelte M2B qualifizierte sich auf Rang zehn, schied im Rennen jedoch bereits nach wenigen Runden mit einem Ölleck aus. Das Team bestand damals aus gerade einmal sechs Mitarbeitern. Sechs Jahrzehnte später kehrt McLaren als eines der erfolgreichsten Teams der Formel-1-Geschichte an denselben Ort zurück und erreicht dort die Marke von 1.000 Grand-Prix-Starts.

Hommage an einen historischen Moment

Die Sonderedition des Artura greift diesen Anlass auf. MSO orientierte sich bei der Gestaltung an der speziellen Jubiläumslackierung des McLaren MCL40, den Lando Norris und Oscar Piastri beim Monaco-Wochenende pilotieren. Die Designer platzieren die "1000GP"-Grafik auf Motorhaube, Flanken und Spiegelkappen. Ergänzend setzen feine Zierlinien an Frontsplitter und Heckdiffusor Akzente. Im Innenraum erinnert eine Plakette in McLarens typischer Papaya-Farbe an den historischen Formel-1-Meilenstein.

Technik bleibt unangetastet

An der Technik verändert McLaren nichts. Der Artura 1000GP basiert auf dem überarbeiteten Serienmodell, das die Briten 2024 technisch nachgeschärft haben. Hinter den Sitzen arbeitet ein 3,0 Liter großer V6-Biturbo mit 120-Grad-Zylinderwinkel, der von einem Elektromotor unterstützt wird. Gemeinsam mobilisieren beide Antriebe 700 PS und 720 Newtonmeter Drehmoment. Die Kraft gelangt über ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe an die Hinterräder. Aus dem Stand auf Tempo 100 sprintet der Plug-in-Hybrid in 3,0 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 330 km/h.

Der Artura nimmt innerhalb der McLaren-Palette eine besondere Rolle ein. Er war das erste Serienmodell der Marke, das auf der neuen McLaren Carbon Lightweight Architecture (MCLA) basiert und zugleich den Einstieg in die Hybrid-Ära der Briten markierte. Das Kohlefaser-Monocoque entstand speziell für elektrifizierte Antriebe und verbindet ein niedriges Gewicht mit hoher Steifigkeit. Trotz zusätzlicher Hybridtechnik bringt der Artura trocken lediglich knapp 1,4 Tonnen auf die Waage.

Am Konzept des Sportwagens rüttelt McLaren für die Jubiläumsedition nicht. Der Artura 1000GP konzentriert sich vollständig auf Exklusivität und Sammlerwert. Zusätzliche Leistung oder technische Änderungen bleiben den zehn Exemplaren verwehrt. Stattdessen steht die Verbindung zum 1.000. Grand-Prix-Start der Marke im Mittelpunkt.

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