Der Hyundai Ioniq 3 misst kompakte 4,16 Meter in der Länge und liegt damit zwischen Kleinwagen- und Kompaktklasse. Sein Radstand von 2,68 Metern sorgt für ein gutes Platzangebot im Innenraum, das laut Herstellerangaben auch drei Erwachsenen im Fond ausreichend Beinfreiheit bietet. Der VW ID.3 Neo hingegen ist mit einer Länge von 4,26 Metern ein Vertreter der Kompaktklasse und bietet mit einem Radstand von 2,77 Metern noch etwas mehr Raum für die Passagiere im Fond.
In der Breite messen beide Fahrzeuge etwa 1,80 Meter, wobei der VW mit seiner Höhe von 1,56 Metern fünf Zentimeter über dem Hyundai liegt. Diese Abmessungen machen den ID.3 Neo besonders interessant für Familien oder Fahrerinnen und Fahrer, die Wert auf ein luftiges Raumgefühl legen.
Kofferraum: Megabox vs. klassisches Layout
Ein Highlight des Hyundai Ioniq 3 ist sein Kofferraumvolumen von insgesamt 441 Litern – inklusive einer praktischen Megabox unter dem Ladeboden mit zusätzlichen 119 Litern Stauraum. Dieses Konzept ermöglicht eine flexible Nutzung des Laderaums für unterschiedlichste Bedürfnisse.
Der VW ID.3 Neo bietet dagegen ein Kofferraumvolumen von 385 Litern. Hier macht sich das Heckmotor-Layout bemerkbar, das zwar eine gute Traktion bietet, aber Platz im Gepäckraum kostet.
Bedienung und Infotainment: Moderne Technologien
Beide Modelle setzen auf benutzerfreundliche Bedienkonzepte mit physischen Tasten für zentrale Funktionen wie die Klimasteuerung. Beim Infotainment gehen beide Hersteller ebenfalls moderne Wege: Der Hyundai Ioniq 3 verfügt über das neue "Pleos Connect"-System auf Basis von Android Automotive OS mit einem zentralen Display von bis zu 14,6 Zoll Größe.
Der VW ID.3 Neo punktet mit einem intuitiven Bedienkonzept und einem Display von bis zu 15 Zoll in der Top-Ausstattungslinie. Beide Systeme bieten Funktionen wie Plug & Charge sowie EV-Routenplaner für eine komfortable Nutzung im Alltag.
Ladeleistung und Reichweite: Effizienz zählt
Beim Laden zeigt sich der Hyundai Ioniq 3 flexibel: Er unterstützt AC-Laden mit bis zu 22 kW (optional) sowie DC-Schnellladen mit bis zu 119 kW bei optimalen Bedingungen. Die Ladezeit von zehn auf achtzig Prozent beträgt dabei rund dreißig Minuten.
Der VW ID.3 Neo bietet in seiner Top-Batterievariante eine DC-Ladeleistung von bis zu beeindruckenden 183 kW – hier sind ebenfalls etwa dreißig Minuten für denselben Ladehub nötig. In Sachen Reichweite erreicht der Hyundai maximal 496 Kilometer (WLTP), während der ID.3 Neo in seiner größten Konfiguration bis zu 630 Kilometer schafft.
Preis-Leistungs-Verhältnis: Einstiegskosten im Fokus
Hyundai plant einen Einstiegspreis für den Ioniq 3 von unter 30.000 Euro – ein starkes Argument für preisbewusste Käuferinnen und Käufer. Im Vergleich dazu startet der VW ID.3 Neo bei rund 34.000 Euro, bietet jedoch eine größere Auswahl an Batterie- und Leistungsvarianten.
Auch bei den Garantieleistungen gibt es Unterschiede: Während Hyundai fünf Jahre Garantie ohne Kilometerbegrenzung sowie acht Jahre oder bis zu 160.000 Kilometer auf die Batterie gewährt, beschränkt sich VW auf zwei Jahre Fahrzeuggarantie bei identischen Batteriekonditionen.












