Bei Autowelt Michael im niedersächsischen Beckdorf steht (wenn nicht bereits verkauft) für knapp 18.000 Euro diese 2015er-Vorfacelift-A-Klasse mit rund 70.000 Kilometern auf dem Tacho - kein schlechtes Angebot. Dafür spricht auch der gute Zustand.
Foto: Sven Krieger
Ob dieses Exemplar so gut ist wie der Ruf seiner Baureihe, prüft Mitarbeiter Dieckmann auf der Hebebühne.
Foto: Sven Krieger
Achsmanschetten an der Vorderachse: Die A-Klasse tritt serienmäßig mit Vorderradantrieb an, wobei auch Allrad keine Seltenheit darstellt. In Sachen Verschleiß ist die Kraftübertragung meist unauffällig.
Foto: Sven Krieger
Was möchte uns der Künstler sagen? Er zeigt, wie präzise er arbeiten kann - der Roboter in dem Fall. Hier sehen Sie eine maschinell aufgetragene Spur Karosseriedichtmasse. Korrosion oder Feuchtigkeit am falschen Fleck ist hier nicht zu erwarten.
Foto: Sven Krieger
Okay, am dezenten Flugrost dieser Achslenkerbefestigung erkennen wir doch, dass es sich um ein nunmehr achtjähriges Auto handelt - das ist völlig im Rahmen und bereitet auch keine Mühe, wenn der Bolzen zum Wechsel der Gummilager raus muss.
Foto: Sven Krieger
Während die vordere Bremsanlage fast immer problemlos bleibt, gibt es durchaus unsaubere Tragbilder auf den Scheiben der Hinterachse. Das ist wie so oft eine Frage des Fahrstils. Eine kräftige Bremsung ab und zu hilft.
Foto: Sven Krieger
Rückleuchten und vor allem Rückfahrkameras sind nicht immer ganz dicht. Kontrollieren Sie beides auf Wassereinbrüche.
Foto: Sven Krieger
Und noch ein kleiner Schönheitsfehler an den Heckleuchten: Sind sie nicht sauber eingepasst (sodass ein schmaler Kabelbinder mühelos durch den Spalt gleitet), können Sie am Blech scheuern, so den Lack abreiben und letztlich für Rost sorgen.
Foto: Sven Krieger
341 bis 1157 Liter Laderaumvolumen sind wahrlich kein Spitzenwert für kompakte Fünftürer. Zwar reicht er fürs echte Leben durchaus aus, doch Lademeister greifen lieber zur bürgerlicheren Konkurrenz.
Foto: Sven Krieger
Das Cockpit fühlt sich nicht weniger nach Mercedes an, als das der klassischen Heckantriebsmodelle. Selbst die Sitzposition weit unten und hinten erinnert an C- und E-Klasse. Viele Bedienelemente sind ebenso baugleich. Tip Top!
Foto: Sven Krieger
Unterwegs gefällt die A-Klasse mit satter Straßenlage und agilem Ansprechverhalten, nervt aber viele mit ihrem eher spröden Federungskomfort. Ein Verstellfahrwerk sowie das 2015er-Facelift schaffen hier Linderung.
Foto: Sven Krieger
Feedback und Abstimmung von Lenkung und Pedalerie liegen auf der eher festen Seite. Auch damit zitiert die A-Klasse ihre deutlich größeren Markengeschwister und vermittelt so ein äußerst solides Fahrgefühl.
Foto: Sven Krieger
Navigation, Infotainment und auch die unterschiedlichen Displays im Kombiinstrument unterscheiden sich stark je nach Ausstattung und Bauzeit. Zwar sind alle gleichermaßen leicht bedienbar, doch zeigen frühe Exemplare rein optisch doch ihr Alter. Elektronikliebhaber können aber mittlerweile auf gute Nachrüstlösungen zurückgreifen.