Der Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid wird aktuell mit einem beachtlichen Rabatt von 10.000 Euro angeboten, wodurch der Einstiegspreis von ursprünglich 49.990 Euro auf 39.990 Euro sinkt. Für viele Familien wird das Modell dadurch erschwinglicher, insbesondere wenn man die staatliche Förderung für Plug-in-Hybride berücksichtigt. Abhängig vom Einkommen und der Anzahl der Kinder im Haushalt kann die Förderung bis zu 4.500 Euro betragen, was den effektiven Kaufpreis auf unter 36.000 Euro reduziert.
Zudem bietet Mitsubishi ein Leasingangebot an, das bei einer monatlichen Rate von nur 189 Euro ohne Sonderzahlung beginnt (24 Monate Laufzeit, 10.000 Kilometer Jahresfahrleistung). Diese Flexibilität macht den Outlander auch für diejenigen interessant, die sich nicht langfristig binden möchten.
Technische Highlights des Antriebs
Der Antrieb des Outlander basiert auf einem Plug-in-Hybrid-System mit einem Benzinmotor und zwei Elektromotoren. Die Systemleistung beträgt beeindruckende 225 kW (306 PS), was sowohl im Stadtverkehr als auch auf längeren Strecken für ausreichend Leistung sorgt. Die Batterie hat eine Kapazität von 22,7 kWh und ermöglicht eine rein elektrische Reichweite von bis zu 86 Kilometern gemäß WLTP-Zyklus.
Besonders hervorzuheben ist die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Fahrmodi zu wählen: Der Outlander kann rein elektrisch betrieben werden, den Batteriestand halten oder während der Fahrt aktiv nachladen. Diese Flexibilität macht ihn ideal für unterschiedliche Einsatzszenarien – vom täglichen Pendeln bis hin zur Urlaubsreise.
Innenraum: Komfort trifft Funktionalität
Im Innenraum setzt Mitsubishi auf eine gelungene Mischung aus digitalen Anzeigen und klassischen Bedienelementen. Das Cockpit verfügt über ein volldigitales Kombiinstrument sowie ein zentrales Display mit jeweils 12,3 Zoll Bildschirmdiagonale. Wichtige Funktionen wie die Klimasteuerung oder zentrale Infotainment-Optionen bleiben dennoch über physische Tasten erreichbar.
Die Materialauswahl ist solide, wenn auch eher sachlich als luxuriös gehalten. Das Platzangebot überzeugt hingegen vollends: Mit einer Länge von 4,72 Metern bietet der Outlander ausreichend Raum für Passagiere und Gepäck – ideal für größere Familien.
Ladeinfrastruktur: Ein Schwachpunkt?
Trotz seiner Stärken weist der Outlander auch Schwächen auf – insbesondere bei der Ladeinfrastruktur. Während viele moderne Fahrzeuge auf den in Europa weit verbreiteten CCS-Standard setzen, verwendet Mitsubishi weiterhin den CHAdeMO-Anschluss für DC-Schnellladung. Dieser Standard ist in Europa zunehmend selten anzutreffen, was potenzielle Käufer vor Herausforderungen stellen könnte.
Die maximale Schnellladeleistung liegt bei lediglich 50 kW, während Wechselstrom-Ladungen mit bis zu 3,5 kW erfolgen können. Eine vollständige Ladung an einer AC-Ladestation dauert daher mehrere Stunden – ein Aspekt, den Laternenparker beachten sollten.
Vergleich zur Konkurrenz
Im Vergleich zu anderen SUVs seiner Klasse punktet der Outlander vor allem durch seinen günstigen Preis und die hohe elektrische Reichweite. Modelle wie der VW Tiguan eHybrid oder Hyundai Santa Fe PHEV bieten zwar ähnliche Leistungsdaten, sind jedoch meist teurer in der Anschaffung.
Allerdings hinkt der Outlander in puncto Ladeinfrastruktur hinterher: Während Konkurrenten wie BMW oder Mercedes-Benz ihre Plug-in-Hybride mit moderneren Ladesystemen ausstatten, bleibt Mitsubishi bei veralteten Standards – ein potenzieller Nachteil für Käufer in Europa.












