Bis zu 642 km Reichweite: Skoda Peaq auch als Dienstwagen interessant

Neuer Skoda Peaq
Das macht den E-SUV als Dienstwagen interessant

ArtikeldatumVeröffentlicht am 01.07.2026
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06/2026 Skoda Peaq Premiere
Foto: Skoda

Der Skoda Peaq ist mit drei verschiedenen Antriebsvarianten erhältlich: Der Einstieg erfolgt über den Peaq 60 mit einem 63-kWh-Akku und einer Leistung von 150 kW (204 PS). Diese Version erreicht eine WLTP-Reichweite von bis zu 456 Kilometern und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Für Vielfahrer bietet sich der Peaq 90 mit einem größeren Akku (91 kWh) an, der eine Reichweite von bis zu 642 Kilometern ermöglicht. Die Topversion, der Peaq 90x, kombiniert Allradantrieb mit einer Leistung von 220 kW (299 PS) und schafft eine Reichweite von über 600 Kilometern.

Der kleinere Akku lässt sich in 27 Minuten von zehn auf achtzig Prozent laden, während die größere Batterie lediglich eine Minute länger benötigt. Mit einer Ladeleistung von bis zu 210 kW für die Topversion ist der Peaq damit ideal für Langstrecken geeignet. Zudem unterstützt das Fahrzeug bidirektionales Laden (V2L), wodurch externe Geräte oder sogar ein gesamtes Gebäude mit Energie versorgt werden können.

Förderung und Kaufprämien

In Deutschland profitieren Käufer des Skoda Peaq von attraktiven Fördermöglichkeiten durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Für Elektroautos wie den Peaq beträgt die Umweltprämie derzeit bis zu 6.000 Euro. Zusätzlich können regionale Förderprogramme weitere finanzielle Vorteile bieten.

Auch steuerlich punktet der Peaq: Dank der aktuellen Regelungen zur Besteuerung reiner Elektrofahrzeuge fällt für Dienstwagenfahrer lediglich ein geldwerter Vorteil von 0,25 Prozent des Bruttolistenpreises an. Dies macht den SUV besonders attraktiv für Unternehmen und Selbstständige.

Unterhaltskosten im Überblick

Die Unterhaltskosten eines Elektroautos sind ein entscheidender Faktor bei der Kaufentscheidung. Der Skoda Peaq punktet hier mit niedrigen Energiekosten: Bei einem Verbrauch zwischen 14,9 und 18,6 kWh pro hundert Kilometer liegen die Stromkosten deutlich unter denen eines vergleichbaren Verbrenners. Hinzu kommen geringere Wartungs- und Reparaturkosten dank des vereinfachten Aufbaus eines Elektroantriebs.

Ein weiterer Vorteil sind die langen Wartungsintervalle: Die Inspektionen erfolgen in größeren Abständen als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren, was Zeit und Geld spart. Auch bei den Versicherungsprämien zeigt sich der Peaq konkurrenzfähig – insbesondere in Kombination mit speziellen E-Auto-Tarifen.

Leasingoptionen für Privat- und Geschäftskunden

Skoda bietet für den neuen Peaq attraktive Leasingpakete an, die sowohl Privat- als auch Geschäftskunden ansprechen sollen. Die Monatsraten beginnen bei etwa 450 Euro netto für das Basismodell Selection mit kleiner Batterie. Für Vielfahrer oder Kunden mit hohen Ansprüchen an Komfort stehen umfangreich ausgestattete Varianten wie die Sportline zur Verfügung, deren Leasingraten entsprechend höher ausfallen.

Besonders interessant sind Full-Service-Leasingangebote, bei denen Wartungskosten sowie Verschleißreparaturen bereits inbegriffen sind. Diese Option bietet Planbarkeit und Sicherheit – ein entscheidender Vorteil für Fuhrparkmanager.

Bedeutung als Dienstwagen

Mit seiner Kombination aus großzügigem Platzangebot, hoher Reichweite und moderner Technologie eignet sich der Skoda Peaq hervorragend als Dienstwagen. Neben dem geringen zu versteuernden geldwerten Vorteil profitieren Unternehmen auch von seiner Vielseitigkeit: Ob als repräsentatives Fahrzeug oder als praktisches Arbeitsmittel – der SUV erfüllt unterschiedlichste Anforderungen.

Zudem erleichtern Funktionen wie Plug-and-Charge sowie das bidirektionale Laden den Alltag im beruflichen Umfeld erheblich. Dank seiner Anhängelast von bis zu zwei Tonnen kann der Peaq auch schwere Lasten ziehen – ein Pluspunkt für Handwerksbetriebe oder Außendienstmitarbeiter.

Fazit