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Dodge Hornet (2023): PHEV-Crossover als Tonale-Klon

Dodge Hornet (2023) PHEV-SUV als Tonale-Klon

Dodge bringt 2023 ein Plug-in-Crossover auf den Markt, der sich die Technik mit dem neuen Alfa Romeo Tonale teilt.

Stellantis-Boss Carlos Tavaraes hatte unlängst auf dem "EV Day" des Konzerns den Produktplan aller 14 Marken für die kommenden zwei Jahre skizziert. Insgesamt 21 PHEV- und Elektromodelle will Stellantis, der Zusammenschluss von Fiat/Crysler (FCA) und PSA, auflegen – für 2022 steht in der Auflistung ein Plug-in-Hybrid-Modell der Marke Dodge. Und auch ein Technikbild aus der Taraves-Präsentation könnte das kommende Modell bereits ansatzweise zeigen.

Stellantis EV Day
Stellantis
Das Präsentations-Bild vom Stellantis EV Day könnte den kommenden Dodge zeigen.

Neuer Dodge heißt Hornet

Ersten Gerüchten zufolge soll der neue Dodge ein kleiner Crossover werden, der den 2020 nach 13 Jahren in den USA eingestellten Journey beerben soll. Im Gegensatz zu diesem wirtschaftlich durchaus erfolgreichen Modell, das baugleich mit dem Fiat Freemont ist, soll der Dodge jedoch nur noch über zwei Sitzreihen verfügen und lifestyliger ausfallen. Auch der Name soll bereits feststehen: Dodge Hornet.

Dodge EV Teaser
E-Auto

Rückblende: Bereits Anfang 2020 hatte FCA beim US-amerikanischen Patentamt sowie den Patentämtern in Kanada und Mexiko die Namen "Dodge Hornet" und "Hornet" schützen lassen. Bereits 2006 zeigte Dodge mit dem Hornet Concept ein Crossover/Minivan für die Stadt. Der 172 PS starke Flitzer sollte 2010 auf den Markt kommen, wurde aber im Rahmen der Chrysler-Insolvenz und der weltweiten Finanzkrise 2009 gestoppt. Übrigens: Mit der Übernahme von AMC 1987 sind die Markenrechte an dem Namen "Hornet" auf Chrysler übergegangen.

PHEV-System mit mindestens 190 PS

Der intern als "GG" oder "5920" bezeichnete Hornet basiert auf der "Small Wide"- oder SCCS- (Small Common Components and Systems)-Plattform aus dem Jahr 2005. Als Antrieb könnte das aus dem Renegade 4xe bekannte Hybridsystem mit dem 1,3-Liter großen Vierzylinder mit 190 oder 240 System-PS infrage kommen. Möglich wäre auch, den Antriebsstrang aus dem Wrangler 4xe mit dem 280 PS starken Zweiliter-Turbo-Benziner zu implementieren. Der Dodge soll zusammen mit dem Tonale im italienischen Werk Melfi nahe Neapel vom Band rollen.

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Stellantis-CEO Carlos Tavares nutzt die Skaleneffekte seines Mehrmarken-Konzerns weidlich aus. Noch bevor die neuen elektrischen Plattformen 2023 an den Start gehen, kommen auf Basis alter Plattformen neue Modelle an den Start. So bauen die Italiener im Melfi-Werk nicht nur den Alfa Tonale, sondern parallel den Dodge Hornet, der den eingestellten Journey beerben soll.

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