Mercedes-AMG GLS 63 4MATIC+ Daimler
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Mercedes-AMG GLS 63 4MATIC+ 13 Bilder

Mercedes-AMG GLS 63 4-Matic+

Power-SUV mit Extra-Schub

LA Auto Show 2019

Mercedes ergänzt die neue GLS-Baureihe wieder um ein AMG-Modell. Premiere feiert die 612 PS starke Variante des Luxus-SUV auf der Los Angeles Auto Show.

Mercedes positioniert den neuen GLS als S-Klasse unter den SUV-Modellen. Um auch die sportlicheren Naturen unter den Kunden anzusprechen, ergänzt der Autobauer jetzt die Baureihe wieder um eine AMG-Variante. Premiere feiert der Mercedes-AMG GLS 63 4-Matic+ auf der LA Auto Show.

612 PS plus E-Boost

Für die adäquate Fahrdynamik im Ü-Zwei-Tonnen-SUV sorgt die bekannte AMG-Allzweckwaffe: Der Vierliter-Biturbo-V8-Benziner, der mit einem integrierten Startergenerator antritt. Der nennt sich EQ Boost und steuert gespeist vom 48-Volt-Bordnetz 22 PS bei. Die Hauptlast trägt aber der Verbrenner, der 612 PS abgibt. Arbeiten beide zusammen, so sind bis zu 850 Nm Drehmoment abrufbar. Genug, um den AMG-GLS in 4,2 Sekunden von Null auf 100 km/h zu feuern. Bei 250 km/h wird von der Elektronik abgeregelt. Mit dem kostenpflichtigen AMG Driver's Package werden für maximal sieben Personen an Bord bis zu 280 km/h freigegeben.

Neun in einer Automatik arrangierte Gänge verteilen zusammen mit dem 4-Matic-Allradantrieb mit vollvariabler Momentenverteilung von 0:100 bis 50:50 und elektronischem Hinterachs-Sperrdifferenzial das Antriebsmoment. Elektromechanische Stabilistoren stemmen sich bei Kurvenfahrten gegen Wankbewegungen. Eine Luftfederung mit adaptiven Verstelldämpfern sorgt im Fahrwerksbereich für eine Abstimmungsspreizung von Komfort bis Sport. Zudem ist eine Niveauverstellung von minus 10 bis plus 55 Millimeter möglich.

In der Formensprache geht der Mercedes-AMG GLS 63 eigene Wege. Der vergrößerte Kühlergrill trägt vertikale Chromstreben, die Schürze üppigst dimensionierte Lufteinlässe, die Motorhaube wölbt sich in Powerdomes und die LED-Scheinwerfer setzten auf Multibeam-Technik. Die Radlaufverbreiterungen, Seitenschwellerverkleidungen und Außenspiegelgehäuse sind in Wagenfarbe lackiert, die Fenster tragen Chromeinfassungen. Die neu gestaltete, breitenbetonende Heckschürze mit Diffusor dominiert gemeinsam mit der Abgasanlage mit zwei eckigen Doppelendrohrblenden die Heckansicht. 21 Zoll große Leichtmetallräder sind Serienstand, gegen Aufpreis wandern bis zu 23 Zoll große Felgen in die Radkästen. Optional lässt sich der AMG-GLS mit einem Night Paket und darin enthaltenen schwarzen Karosserieapplikationen weiter individualisieren.

Edel aufgewertetes Cockpit

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Im Cockpit erwarten die Kundschaft Klassiker wie Edelstahlpedale, Sonderfußmatten, Edelholzapplikationen und Nappaleder-Sitzbezüge sowie Kunstlederoberflächen auf den Türtafeln. Nicht fehlen darf das Widescreen-Cockpit, das verschiedene Bildschirme unter einer Oberfläche bündelt und mit AMG-spezifischen Anzeigen aufgerüstet wurde. Das Fahrerlebnis lässt sich mit verschiedenen Fahrprogrammen individuell abstimmen.

Nichts zu verstellen gibt es an der Bremsanlage. Hier sorgen 400er und 370er Scheiben sowie Sechs- und Einkolbensättel für adäquate Verzögerungswerte.

Preise und einen Marktstarttermin für den Mercedes-AMG GLS 63 4Matic+ nennt Mercedes noch nicht.

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