Range Rover GT Premiere: Elektrischer Riesen-Crossover kommt 2027

Range Rover GT Premiere
Elektrischer Riesen-Crossover kommt 2027

ArtikeldatumVeröffentlicht am 22.07.2026
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Mit dem Range Rover GT erweitert die britische Marke ihre Modellfamilie um eine fünfte Baureihe. Statt wie bislang auf klassische SUV-Proportionen zu setzen, schlägt der Hersteller einen neuen Weg ein: Der knapp fünf Meter lange Viertürer verbindet die erhöhte Sitzposition eines Range Rover mit den flachen Proportionen eines Gran Turismo. Jetzt zeigen die Briten den Neuling erstmals als getarnten Prototypen und gewähren zugleich einen Blick in den Innenraum. Die Weltpremiere des Serienmodells ist für Anfang 2027 zu erwarten.

Serienmodell kommt 2027

Schon unter der Tarnfolie wird deutlich, dass der GT die bisher sportlichste Interpretation eines Range Rover ist. Die Dachlinie fällt deutlich flacher aus als bei Velar, Sport oder dem klassischen Range Rover und erinnert eher an einen Fastback als an einen SUV. Damit rückt das neue Modell optisch näher an eine Limousine heran als jedes bisherige Fahrzeug der Marke. Trotzdem soll der GT laut Range Rover die markentypischen Offroad-Fähigkeiten nicht aufgeben. Markenchef Martin Limpert bezeichnet den Neuling als den bislang Pkw-ähnlichstenen Range Rover, ohne dessen charakteristische Vielseitigkeit aufzugeben.

Auffällig ist die hohe Gürtellinie, die in Verbindung mit dem niedrigen Dach in Coupé-Form sehr kleine Fensterflächen erzeugt. Die Range Rover-Formensprache inklusive des charakteristisch in die Seite hineingezogenen Daches ist auch unter der Tarnung gut zu erkennen. Ob es bei den versenkten Türgriffen des Vorserienmodells bleiben wird, ist abzuwarten.

Technisch markiert der GT einen Neuanfang. Er wird das erste Modell auf der neuen EMA-Architektur und startet zunächst ausschließlich als Elektroauto mit Allradantrieb. Erst später soll eine Vollhybrid-Version das Angebot ergänzen. Konkrete technische Daten nennt Range Rover noch nicht. Als Orientierung dient derzeit der ebenfalls für 2027 angekündigte elektrische Range Rover. Dort sind zwei Elektromotoren mit zusammen mehr als 377 kW (513 PS), eine 800-Volt-Architektur, Ladeleistungen von bis zu 350 kW sowie eine WLTP-Reichweite von über 550 Kilometern angekündigt. Es gilt als wahrscheinlich, dass auch der GT auf eine ähnlich leistungsfähige Technik setzt.

Innenraum überrascht

Weniger ungewöhnlich als die Karosserie präsentiert sich der Innenraum. Vor dem Fahrer befindet sich lediglich ein schmales digitales Kombiinstrument, ergänzt durch ein Head-up-Display und einen zentralen Touchscreen. Viele Bedienelemente verschwinden nahezu unsichtbar in der Architektur des Armaturenbretts. Ein über die gesamte Breite verlaufender Luftauslass sowie in Stoffflächen integrierte Lautsprecher unterstreichen den minimalistischen Ansatz. Optisch wirkt das Cockpit in der heutigen Zeit allerdings etwas beliebig und könnte auch ein chinesisches Auto möblieren, die von Range Rover gewohnte exklusive Eleganz erschließt sich zumindest auf den ersten offiziellen Bildern nicht.

Gewebte Stoffe ersetzen an vielen Stellen klassische Kombinationen aus Leder und Holz. Land Rover spricht von einem nachhaltigeren Materialkonzept, das dennoch den gewohnten Premiumanspruch erfüllen soll. Gleichzeitig verspricht die Marke eine besonders großzügige Beinfreiheit im Fond sowie ein durchgehendes Glasdach für ein luftiges Raumgefühl.

Produziert wird der Range Rover GT künftig im britischen Halewood. Offizielle Preise nennen die Briten aktuell selbstverständlich noch nicht. Angesichts der Positionierung der Marke dürfte der Einstieg jedoch sehr deutlich im sechsstelligen Euro-Bereich liegen. Weitere technische Details will Land Rover noch im Laufe dieses Jahres veröffentlichen, die Serienpremiere wird für Anfang 2027 erwartet.

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