Tesla Model S Aero-Paket Stefan Baldauf
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Tesla Model S Plaid auf dem Nürburgring

Tesla Model S Plaid mit „Track Pack“ Fertig für den nächsten Ring-Rekord?

Tesla feilt auf dem Nürburgring weiter am Model S Plaid. Das "Track Pack" zeigt sich mit aktivem Heckflügel und soll neue Rekorde möglich machen.

Mit der Rekordfahrt am 9. September 2021 hat Elon Musk nicht nur einen offiziellen Nürburgring-Rekord in den Asphalt gebrannt, sondern auch Porsche geärgert. Zumindest ein bisschen. Immerhin lag die Tesla-Zeit (7:35.579 Minuten) deutlich unter der des Porsche Taycan (7:42 Minuten). Wichtigster Unterschied: Porsche ist mit dem Taycan bislang noch nicht offiziell zu einer Rekordrunde angetreten. Die 7:42 tauchen in keiner Statistik auf und sind auch nicht notariell bestätigt. Also: kein echter Sieg für Elon Musk. Aber ein eindeutiger Fingerzeig. Zumal der Tesla-Boss parallel zum Rundenrekord für serienmäßige Elektroautos auf Twitter ankündigte, dass die nächsten Rekordfahrten mit einem modifizierten Model S Plaid stattfinden würden. Inklusive Aerodynamik-Verbesserungen, Karbon-Bremsen und Cup-Reifen. Wie so ein "Track Pack", bzw. Aerodynamik-Paket auf dem aussehen könnte, haben die Erlkönig-Jäger von auto motor und sport jetzt auf dem Nürburgring erwischt.

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Direkter Vergleich: Das rote Model S Plaid von der Stange, mit dem der Nürburgring-Rekord eingefahren wurde und die modifizierte blaue Variante mit aktivem Heckspoiler.

Bei den Reifen ist noch Luft nach oben

Dort war die Tesla-Truppe unter anderem mit einem dunkelblauen, deutlich modifizierten Model S Plaid unterwegs. Bestens zu sehen: der aktive Heckspoiler, die markante Frontlippe, modifizierte Windabweiser an den vorderen Radhäusern und die neue Bremsanlage. Dass es beim Einsatz am Ring noch nicht um neue Rekorde ging, lässt sich daran erkennen, dass stets zwei Testpiloten im Auto saßen und Tesla beim Thema Reifen noch nicht auf der allerletzten Rille unterwegs war. Statt ultraperformanter Cup-Gummis kamen nach wie vor die vergleichsweise zivilen Michelin Pilot Sport 4S in Mischbereifung zum Einsatz. Vorne in der Größe 265/35 (21 Zoll), hinten 305/30 (21 Zoll).

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass auffällig verspoilerte Model S-Modelle auf Rennstrecken auftauchen. Den großen Flügel gab's in den letzten 12 Monaten auch schon in Laguna Seca zu sehen. Sowohl in einer festen, als auch in einer dynamischen Version. Was dann tatsächlich angeboten werden wird, ist nach wie vor völlig unklar. Der variable Flügel hat natürlich den Vorteil, damit auch beim Thema Bremsen (Stichwort Air Brake) noch einmal in ganz andere Dimensionen vorstoßen zu können. Technisch ist so ein blitzschnell verstellbarer Spoiler aber definitiv keine ganz triviale Sache.

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Spoiler hoch! Durch den adaptiven Flügel kann zum Beispiel beim Anbremsen vor einer Kurve per Spoiler mitgebremst werden.

Track Pack nur beim Tuner?

Spannend bleibt die Frage, ob und wie Tesla ein mögliches "Track Pack" zu den Kunden bringen will. Die Firma selbst, so betonte Musk bereits im September 2021, habe nicht die Ressourcen, um auch noch die ultrasportliche Kundschaft bedienen zu können. Aber es gäbe dafür ja ein paar "gute Tuner". Das klingt alles ziemlich vertraut. Bevor die großen Autobauer angefangen haben, sich die High-Performance-Anbieter ins Werk zu holen (AMG, Quattro GmbH), gab's die sportlichsten Modelle auch "nur" bei Tunern. Und die wurden gerne auch von den Herstellern direkt unterstützt. Für Hardcore-Tesla-Piloten könnte das heißen: Model S Plaid kaufen und ab damit zum von Tesla zertifizierten Tuner. Der besorgt den Rest. Wann? Elon Musk wird's uns mitteilen. Per Twitter.

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Fazit

War da nicht mal was mit einem Tesla Model S Plaid+? Dem Über-Elektroauto mit 1.100 PS? Das hat Elon Musk im Juni 2021 aus der Planung gestrichen. Plaid sei gut genug, sagte Musk damals. Dass er damit vielleicht gar nicht so falsch lagt, zeigt die emsige Testarbeit mit dem modifizierten Model S Plaid am Nürburgring. Die Amerikaner sind noch lange nicht fertig mit ihrem Top-Modell und fokussieren sich mehr auf die Fahrdynamik, als auf reine Sprint-Bestwerte. Ganz ehrlich: das ist eher eine gute Nachricht. Weil wir uns ziemlich sicher sind, dass sie zum Beispiel bei Porsche allergrößten Wert darauf legen, sich von Tesla auf der Nordschleife auf der Elektro-Nase herumtanzen zu lassen.

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