Rimac Concept 2

Vmax jenseits der 400 km/h

Rimac Concept 2 Foto: Rimac 26 Bilder
Auto Salon Genf 2018

Der kroatische Elektroautobauer Rimac hat auf dem Genfer Autosalon das Rimac Concept 2 vorgestellt. Der Elektrosportwagen leistet fast 2.000 PS und rennt über 400 km/h schnell.

Das zweite Sportwagenmodell der Kroaten wird natürlich auch wieder rein elektrisch angetrieben. Der Concept 2 ist größer und noch luxuriöser als das Concept 1, bleibt aber ein Zweisitzer. Vom Concept 2 sollen nur maximal 100 bis 150 Exemplare gefertigt werden, 20 davon im ersten Produktionsjahr. So niedrig die Stückzahl, so exorbitant der Preis. Rimac spricht von über eine Millionen Euro.

Mit 1.915 PS auf 412 km/h

Draufgepackt hat Rimac auch beim Antrieb. Bestückt mit vier Elektromotoren, je zwei pro Achse, leistet der Rimac Concept 2 1.408 kW – umgrechnet 1.915 PS – und kommt auf ein Gesamtdrehmoment von 2.300 Nm. Damit soll der Elektrosportwagen in knapp unter zwei Sekun den von Null auf Tempo 100 spurten, die 300-km/h-Marke wird nach 11,8 Sekunden gerissen, als Höchstgeschwindigkeit werden 412 km/h angegeben. Die nötige Energie hält ein 120 kWh großes Akkupaket bereit. Im Normmodus soll das eine Reichweite von 650 Kilometer ermöglichen. Geladen wird per Schnelllader – 80 % in 30 Minuten.

Beim Design setzt der Rimac auf klassische Mittelmotorsportwagenlinien und kombiniert dazu nach vorne oben öffnende Flügeltüren. Darüber hinaus setzt Rimac auf diverse aktive Aero-Elemente. So wird die Fronthaube von großen Luftführungen durchzogen, die je nach Anforderung per Klappen geöffnet oder geschlossen werden können. Ebenfalls mit aktiven Klappen versehen sind die seitlichen Lufteinlässe in der Frontschürze. Der große Heckspoiler ist in der Höhe und in der Neigung verstellbar und kann zudem als Luftbremse genutzt werden. Weitere Steuerelemente finden sich am vollverkleideten Unterboden, der wie ein Venturikanal geformt ist.

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Autonom bis Level 4

Das Chassis an sich ist ein Kohlefasermonocoque, die Crashstrukturen sind aus Aluminium und Carbon geformt. Die Batteriemodule sitzen im Mitteltunnel, dem Unterboden sowie hinter den Passagieren, die Elektromotormodule jeweils davor und dahinter. An der Vorderachse sitzt ein Einganggetriebe, an der Hinterachse gleich zwei davon. Ein Torque-Vectoring-System sorgt für eine optimale Momentenverteilung.

Über alle Energieströme und Kraftflüsse informiert das digitale Cockpit. Hier werden auch alle anderen Fahrinformationen eingespiegelt. Weitere Displays finden sich auf der Mittelkonsole und der Armaturentafel. Dem Beifahrer stehen drei weitere Displays zur Verfügung. Für eine Komplettüberwachung und autonome Fahrfunktionen nach Level 4 spannt Rimac zahlreiche Sensoren, Radarsysteme, Lidar-Radar und Kamera-Systeme ein. Der Kofferraum hinter den Passagieren lässt sich vielfach konfigurieren, beispielsweise auch für den Helmtransport.

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