Am Samstag, 25. Juli 2026 versteigert Iconic Auctioneers während der BRDC Classic im britischen Silverstone die Autosammlung von Anthony Hamilton. Der Vater von Lewis Hamilton hat die Karriere des Formel-1-Stars stark gefördert und war bis 2010 sein Manager. Lewis Hamilton hat im September 2025 erklärt: "Ich habe gar keine Autos mehr. Ich habe alle verkauft."
Jaguar XJ 220 mit rund 6.000 km Laufleistung
In Silverstone kommen 27 Autos aus der Sammlung von Vater Anthony unter den Hammer, die meisten stammen von britischen Herstellern. Die Highlights stammen von Jaguar: Ein XJ 220 mit gerade mal 3.800 Meilen (6.080 km) Laufleistung, eine XKSS-Recreation und zwei Kopien von C-Type-Rennwagen: Der originale XKC001 gewann 1951 Le Mans, den XKC003 fuhren Stirling Moss und Norman Dewis 1952 bei der Mille Miglia. Außerdem gehören drei E-Type zur Sammlung, darunter ein V12 Serie 3 Coupé in der seltenen Farbe Heather, einem Fliederton.
Der wenig gefahrene XJ 220 als teuerstes Auto der Sammlung hat einen Schätzpreis von 500.000 bis 550.000 britischen Pfund, umgerechnet etwa 598.000 bis 648.000 Euro. Die XKSS-Kopie schätzt das Auktionshaus auf 325.000 bis 375.000 Pfund, was etwa 383.000 bis 442.000 Euro entspricht. Die C-Type-Remakes liegen bei 175.000 bis 225.000 Pfund (rund 206.000 bis 265.000 Euro). Für den fliederfarbenen E-Type werden 50.000 bis 60.000 Pfund erwartet, umgerechnet rund 59.000 bis 71.000 Euro.
Drei Mercedes in der Hamilton-Sammlung
Lewis Hamilton fuhr 2013 bis 2024 für Mercedes in der Formel 1 und gewann in dieser Zeit sechs Mal die Weltmeisterschaft. Drei Mercedes sind die einzigen nicht-britischen Autos in der Sammlung seines Vaters: Ein 190 SL von 1960, ein 300 SL der Baureihe R 107 aus dem Vorbesitz des Boxers Billy Walker und ein C63 AMG Edition 507 Coupé aus dem ersten Jahr von Lewis Hamilton bei Mercedes-AMG Petronas.
Drei Aston Martin decken in der Sammlug die 70er- bis 90er-Jahre ab: Der kantig-coole Viertürer Lagonda von 1982, ein V8 Serie 3 von 1970 und ein V8 Coupé aus dem Jahr 1998. Alle in Concours-Zustand, wie das Auktionshaus erklärt.
Triumph mit seltener Michelotti-Karosserie
Unter den diversen offenen und geschlossenen Zweisitzern von Triumph ist ein Italia 2000 Italia Coupé, Baujahr 1960, besonders bemerkenswert. Michelotti zeichnete die Karosserie, der TR3 lieferte die Basis, der Schätzpreis liegt bei 80.000 bis 100.000 Pfund, umgerechnet 94.000 bis 118.000 Euro.
David Brown Automotive interpretierte in den 90er-Jahren den Classic Mini neu und baute 2016 ein Coupé im Aston-Martin-Look, den Speedback GT. Hamilton besitzt zwei David-Brown-Minis, mehrere Originale, darunter auch einen Moke, sowie einen Speedback GT.












