E.C.D. Restomod Jaguar E-Type E.C.D. Automotive Design
E.C.D. Restomod Jaguar E-Type
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E.C.D. Restomod Jaguar E-Type
E.C.D. Restomod Jaguar E-Type 29 Bilder

Elektrischer E-Type: Jaguar mit 450 Tesla-PS

Britischer Sportwagenklassiker von E.C.D. Elektrischer Jaguar E-Type mit 450-Tesla-PS

Englisch muss es offenbar sein. Denn während die Restomod-Schmiede E.C.D. bislang vor allem auf Land Rover und Range Rover setzte, elektrifizieren die Amerikaner auch Ikonen wie den Jaguar E-Type.

Aus alt mach neu – oder wenigstens anders. Diesem Motto folgt der gewaltige Trend der Restomod-Szene, der bei den manchen, einen unbändigen Haben-Will-Effekt auslöst und bei manchen schlicht auf Ablehnung trifft. Nicht neu in der Branche ist auch E.C.D. Automotive Design aus Florida, die bislang vornehmlich Land Rover Defender und Range Rover unters Messer nahmen.

Jaguar E-Type mit 450 Tesla-PS

Seit neustem haben sie einen weiteren Engländer im Portfolio: Den Jaguar E-Type, der zwischen 1961 und 1974 gebaut wurde. Die Basisfahrzeuge bezieht E.C.D. aus Deutschland, England und Belgien. Ihnen verpassen die Amerikaner wahlweise den originalen Reihensechszylinder oder den V12 mit 4,2 Litern Hubraum, Fünfganggetriebe und unverfälscht öligem Vintage-Gefühl ("this will come with leaks and all"), einen GM Small-Block V8 (LT1) mit 450 PS und Achtgang-Automatik wie er beispielsweise im Camaro SS zum Einsatz kommt – oder einem 450 PS starken Elektro-Antrieb von Tesla.

Über die Akkugröße schweigt sich E.C.D. aus. Wie schnell geladen werden kann, ist auch nicht bekannt. Allerdings liege die Reichweite nach acht Stunden an der Ladesäule bei rund 200 Meilen (322 km) in der Stadt und 140 Meilen (225 km) auf dem Highway. Schnellladen, wie der Technikspender aus Freemont kann der 60 Jahre alte Wagen nach dem Umbau also nicht.

06/2022, 1965 Jaguar E-Type Series I Werks-Restomod
Restaurierung

Alles maßgeschneidert nach Kundenwunsch

Neben dem Antrieb können die Kunden bei der Bestellung aber auch alles andere aussuchen, was der E-Type hergibt. Ob Cabrio oder Coupe, Zwei- oder Viersitzer, Stoffe, Lackfarbe, Ziernähte, Teppiche, Fahrwerk, Bremsen, Navi und Audio-Systeme und eben alles, was man sich von einem exklusiv von Hand gebautem Auto erwartet.

Bei so viel Detailarbeit ist klar, dass sich die Lieferzeiten kaum von denen aktueller Neuwagen unterscheiden. Laut E.C.D. brauche man für den gesamten Restaurierungsprozess 18 Monate. Insgesamt wolle man zehn bis zwölf Fahrzeuge pro Jahr bauen. Die gibt es für die Kunden dann ab 299.995 Dollar (299.247 Euro). An den ersten von Ihnen wird der aufgehübschte Jaguar E Type übrigens im Frühjahr 2023 ausgeliefert – mit dem Tesla-Antrieb.

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Maximal 12 Exemplare des aufgemöbelten E-Type wollen E.C.D. pro Jahr bauen. Viel mehr sind vermutlich auch gar nicht möglich. Zum einen, weil bei der ganzen Restauration sehr viel liebe zum Detail und Handarbeit im Spiel ist. Zum anderen, weil die Verfügbarkeit der Karossen begrenzt ist.

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