Lamborghini Diablo SE 6.0 (2001) Lamborghini
Lamborghini Diablo SE 6.0 (2001)
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Lamborghini Diablo SE 6.0 (2001) 16 Bilder
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90er-Ikone Lamborghini Diablo (1990-2001) wird 30

Lamborghini Diablo (1990-2001) 30 Jahre Zwischenmodell oder 90er-Ikone?

Inhalt von

Als 1990 der Diablo kam, gehörte Lamborghini zu Chrysler. Die Produktion endete 11 Jahre später unter Audi-Regie. Dazwischen liegen wilde Jahre.

Wer heute einen Lamborghini Diablo kaufen möchte, sollte drei Dinge bedenken: Das Auto ist selten, immer auffällig und manchmal auch anfällig. Gerade die frühen Baujahre gelten als nicht sehr sorgfältig zusammengebaut. Für das Beheben von Kinderkrankheiten fehlte oft das Geld, schwach dimensionierte Bauteile wie Kettenspanner und Gleitschienen können Ärger machen, Kontaktkorrosion kann den Alu-Blechen der Karosserie zusetzen und das Interieur kann außer mit wenig geschmackssicheren Farbkombinationen auch mit abfallenden oder schief sitzenden Teilen sensible Nerven auf die Probe stellen.

V12-Mittelmotor, 485 bis 529 PS

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Der Mittelmotor prägt Proportionen und Fahrverhalten.

Davon abgesehen ist ein Diablo natürlich ein famoses Fahrzeug, dessen Faszination vor allem aus dem mittig längs eingebauten V12-Motor besteht. Denn der je nach Baujahr und Version zwischen 485 und 529 PS starke Saugmotor prägt die extremen Proportionen und das Fahrerlebnis. Der Fahrer sitzt zwischen Vorderachse und Motorabteil unter einer flachen Frontscheibe. Derartig in das von Chrysler gestaltete Interieur eingeklemmt, das zwischen luxuriösem Leder und sachlicher Laster-Optik schwankt, darf sich der Fahrer mit einer widerspenstigen Kupplung, anfangs ABS-loser Bremse und den gewaltigen Abmessungen des 2,04 Meter breiten Sportwagens auseinandersetzen. Eine Servolenkung gab es erst ab 1993, ABS sogar erst ab 1999.

Mit 325 km/h Höchstgeschwindigkeit galt der Diablo damals als schnellster Straßensportwagen der Welt. Bei der Abstimmung des Fahrverhaltens hatte Rallyefahrer Sandro Munari geholfen. In der Ursprungsversion kommt der 5,7-Liter-V12 auf 485 PS und 580 Nm Drehmoment.

Design von Marcello Gandini

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Fahrer und Beifahrer klemmen zwischen Vorderachse und Mittelmotor unter einer flachen Frontscheibe.

Marcello Gandini hatte den Diablo glattflächig und trotzdem spektakulär gestaltet. Der niedrige cW-Wert von 0,31 und die Tatsache, dass das Design mit geringen Änderungen elf Jahre frisch blieb, sprechen für die Arbeit des Designers, der zuvor Citroën BX und Renault 5 mit ähnlich glattflächigen Linien gestaltet hatte.

Facelift von Luc Donckerwolke

Für die Modellpflege 1999 war übrigens Luc Donckerwolke verantwortlich, der von Audi kam, Lamborghinis erster hauseigener Designer war und später mit dem Diablo-Nachfolger Murcielago das Lamborghini-Design für mehrere Generationen vorzeichnete.

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Zum Facelift 1999 bekam der Diablo feste Scheinwerfer vom Nissan 300ZX.

Für die markanteste optische Änderung im Zuge des Facelifts griff Lamborghini übrigens zu Teilen eines anderen Sportwagens und zu einem kleinen Trick, um die Herkunft zu verschleiern: Statt Klappscheinwerfern bekam der Supersportwagen feste Leuchteinheiten vom Nissan 300 ZX. Eine Kunststoffblende verdeckte den Nissan-Schriftzug am oberen Ende des Scheinwerfers.

Vier Besitzer während der Bauzeit

Der Motor wurde auf sechs Liter Hubraum vergrößert und kräftiger, das Design glattflächiger. Schon seit 1995 gab es Allradantrieb und einen Roadster, dessen Dachteil bei Offenfahrt auf der Motorhaube befestigt wurde. Bis 2001 blieb der Diablo in Produktion. Zuletzt hatte der Motor sechs Liter Hubraum, 529 PS und 605 Nm. Zum Zeitpunkt der Produktionseinstellung war er mit 2.903 Exemplaren der meistverkaufte Lamborghini. Während seiner Bauzeit hatte Lamborghini vier Besitzer.

Fazit

Der Diablo ist mehr als ein Zwischenmodell: Er steht für eine Ära, in der die Marke mehr Besitzer hatte als mancher Gebrauchtwagen und war zu seiner Zeit das erfolgreichste Auto der Marke. Für Lamborghini war er darum nicht nur das Modell zwischen Countach und Murcielago, sondern vielleicht auch das Modell, ohne das es die Marke heute nicht mehr gäbe. Ein Klassiker ist er auf jeden Fall – wenn auch nicht so eine Ikone wie Miura und Countach.

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