11/2019, Zetta Elektroauto Russland Screenshot Youtube

Entwicklungsprojekt Zetta

Das erste russische Elektroauto

Das erste Elektroauto aus Russland wird unter dem Namen Zetta entwickelt. Öffentliche Stellen fördern das Projekt, der russische Marktführer Lada scheint aber nicht involviert zu sein.

Überall auf der Welt sprießen Elektroautoprojekte aus dem Boden. Nur in Russland war es bislang relativ ruhig. Das hat jetzt ein Ende. Unter dem Namen Zetta wird aktuell das erste E-Auto aus russischer Produktion entwickelt. Medienberichten zufolge soll der Marktstart schon im Jahr 2020 erfolgen. Der Name Zetta ist die Abkürzung für „Zero Emission Terra Transport Asset“ (Transportmöglichkeit für die Erdoberfläche ohne Emissionen).

Modulares Konzept

Die Website des Herstellers zeigt Konstruktionszeichnungen, in einem Youtube-Video fährt der Prototyp eines kastenförmigen, hoch bauenden Kleinwagens vor die Kamera. Auf der gleichen technischen Basis sollen sich verschiedene Fahrzeuge vom Kleinlaster über Pkw und Kastenwagen – auch für den Transport von Rollstühlen – realisieren lassen.

Vier radnahe Elektromotoren bringen jeweils 200 Nm Drehmoment, die maximale Leistung aller vier Motoren soll bei 80 kW liegen. Die Reichweite gibt das Unternehmen mit 200 Kilometern an, erwähnt aber gleichzeitig eine Batteriekapazität von 10 kWh – ein entsprechend niedriger Stromverbrauch von nur fünf kWh auf 100 Kilometer erscheint unrealistisch.

Fazit

Mit Zetta scheint auch in Russland die Entwicklung von Elektroautos zu beginnen. Wie weit die Arbeiten dort sind und ob das Projekt wirklich in seinem Serienprodukt mündet, ist aktuell aber nicht in Erfahrung zu bringen.

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