Ford F-550 Monster Truck Yellowstone National Park
Ford F-550 Monster Truck
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Ford F 150 AT 44 Arctic Trucks 12 Bilder
SUV

Ford F 550 Pickup im Yellowstone Nationalpark

Ford F 550 Pickup im Yellowstone Nationalpark Die härteste Paketbotin der USA fährt Ford

Im Yellowstone Nationalpark wird auch im Winter die Post ausgefahren. Mit einem ziemlich fiesen Monster-Truck, gesteuert von einer fröhlichen Rangerin.

Wenn Sie sich angesichts des oben gezeigten Bildes gefragt haben, ob es sich bei der abgebildeten Park-Rangerin möglicherweise um eine maßstabsverkleinerte Personenvariante handelt, können wir dies verneinen. Rachel Cudmore, so der Name der Dame, misst nach eigenen Angaben 1,82 Meter vom unteren bis zum oberen Ende, dennoch kann sie gerade mal so den Arm auf den Kotflügeln ihres Dienstwagens ablegen. Das lässt nur einen Schluss zu: Die Reifen auf diesem Wagen sind etwas größer als gewöhnlich.

V8 Diesel, 1.270 Newtonmeter. Das reicht.

Tatsächlich handelt es sich um Gummis im fröhlichen Format 560/60 R22.5. Für alle Leser, die nicht zufällig im Landmaschinenhandel arbeiten: rund 1,3 Meter hoch und 60 Zentimeter breit, deutlich über 100 Kilo. Pro Stück, ohne Felge. Montiert ist die zarte Disco-Bereifung auf einem Ford F-550 Super Duty der bis 2016 gebauten dritten Generation, praktisch der große Bruder des Dauerbestsellers Ford F-150. Und wie es sich für große Brüder gehört, hat der F 550 auch etwas mehr Muckis, der 6,7-Liter Powerstroke-Diesel bringt es auf 450 PS und 1.270 Newtonmeter Drehmoment. Damit kann man leben.

Rachels Arbeitsplatz steht aber nicht auf so großen Füßen, weil die Rangerin gerne Kleinwagen überfährt, sondern aus durchaus praktischen Gründen: Es ist während der Wintermonate das Postauto im Yellowstone-Nationalpark. Im ältesten Nationalpark der Welt, mit einer Fläche von rund 9.000 Quadratkilometer besitzt er ungefähr die Größe Zyperns, kennt man das Wort "Winter" aus Erfahrung und nicht nur noch aus Erzählungen. Schnee wird hier in Metern gemessen, in der Winterzeit sind Motorschlitten üblicherweise die einzige Fortbewegungsmöglichkeit jenseits Schneeschuhen und Skiern.

Kleiner böser Bruder im Video: Ford F-150 Raptor

Weil jedoch selbst während des Winters rund 120 Menschen in den Weiten des Nationalparks wohnen, die bei aller Einsamkeit doch gerne ab und zu einen Brief oder ein Care-Paket von der Verwandtschaft bekommen, fährt Rachel mit dem Ford die Post (und Proviant) aus. Zweimal wöchentlich, 250 Kilometer offroad pro Strecke.

Weitere Modifikationen an dem weißen Paketlaster: Achsdifferentialsperren vorne und hinten, Kotflügelverbreiterungen auf den Kotflügelverbreiterungen, ein Höherlegungskit mit 20 Zentimeter Lift und, das ist in diesem speziellen Fall außerordentlich praktisch, Einstiegshilfen an den Seiten. Übrigens gibt es auch an der Front ein Treppchen, falls mal jemand nach dem Öl oder Wischwasser sehen möchte, was ansonsten eine eher hilflose Aktion werden könnte.

Ein Eigenbau ist auch der gesamte vordere Stoßfänger. Der dient trotz der Optik weniger als Meinungsverstärker, sondern vor allem als Anlenkpunkt für eine ordentlich dimensionierte Schleppöse. Denn falls sich der Paket-Gulliver mal festfährt, kommen die großen Raupen-Räumgeräte des Nationalparks zu Hilfe, da schafft man besser vernünftige Verhältnisse.

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Fazit

Wenn Sie das nächste Mal ihren Paketboten begrüßen, denken Sie an Rachel Cudmore. Die fährt definitiv das lustigere Auto. Dass man mit so einem Schneemobil in der grandiosen Landschaft des Yellowstone-Nationalparks gerne die Post ausfährt, versteht sich von selbst.

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