09/2020, Roush Performance Ford Ranger Roush Performance
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09/2020, Roush Performance Ford Ranger 9 Bilder

Roush Performance Ford Ranger

Arbeitstier wird zum Offroad-Sportler

Roush Performance kümmert sich erstmals um den Ford Ranger. Der – nach amerikanischen Maßstäben – Mittelklasse-Pickup erhält eine geschärfte Optik und ein gerüttelt Maß an Gelände-Equipment.

Es dürfte sich inzwischen auch in Deutschland herumgesprochen haben: Der Ford F-150 ist das meistverkaufte Auto der USA. Nicht im Pickup-Segment, sondern überhaupt. Amerikas VW Golf ist also ein Pritschenwagen. Der F-150 und seine Super- sowie Heavy-Duty-Ableger sind aber nicht die einzige Pickups, die Ford in den USA anbietet. Vor nicht allzu langer Zeit kam der auch hierzulande bekannte Ranger zum Nordamerika-Portfolio hinzu. Und genau den hat Traditions-Tuner Roush Performance nun einem Imagewandel unterzogen.

Breiter und leuchtender

Einerseits per Optik-Tuning: Der Ranger verfügt nun über einen Kühlergrill mit doppelten LED-Lichtleisten sowie dunkelgrau lackierte Kotflügel-Verbreiterungen mit Positionsleuchten. Hinzu kommen rote Abschlepphaken im Frontstoßfänger, neue Nebelleuchten sowie diverse Plaketten und Schriftzüge.

09/2020, Roush Performance Ford Ranger
Roush Performance
Es sind Details wie diese, mit denen Roush Performance die Optik des Ford Ranger nachschärft.

Technisch trimmt Roush des Ford Ranger auf Geländegängigkeit. Das mit Fox-Dämpfern ausgerüstete Offroad-Fahrwerk hebt die Karosserie spürbar an und schafft Platz für die schwarzen 18-Zoll-Räder, die mit 32-Zoll-Grabber-ATX-Reifen aus dem Hause General Tire bezogen sind. Die beiden Edelstahl-Endohre der ab Kat installierten Abgasanlage lugen hinter dem rechten Hinterrad unter der Karosserie hervor.

Viel Leder für den Innenraum

Innen geht es dank der neuen Lederausstattung dagegen hochwertiger zu als im Serien-Ranger. Farblich abgesetzte Steppnähte und Stickereien eliminieren endgültig das zuvor spürbare Nutzfahrzeug-Ambiente. Roush verwirklicht sich hier außerdem mit neuen Instrumenten, Teppichen aus dem Weather-Tech-Regal, Plaketten und Schlüsselanhängern. Optional gibt es zusätzliche Ablagefächer, die zudem abschließbar sind.

09/2020, Roush Performance Ford Ranger
Roush Performance
Roush veredelt das Ranger-Interieur mit viel Leder samt Steppnähten und Stickereien.

Wer aus dem "kleinen" Ranger einen echten US-Pickup machen möchte, kreuzt zudem ein paar Posten auf der Roush-Zubehörliste an. Im Portfolio befindet sich beispielsweise ein Chase Rack; der Überrollbügel mit Zusatzbeleuchtung darf aus Authentizitäts-Gründen eigentlich nicht fehlen. Für die Ladefläche hält der Tuner eine schützende Aluminium-Abdeckung und ein Laderaum-Management-System bereit. Wer sich tief ins Unterholz vorwagt und beispielsweise dem Camping frönt, dürfte das Paket zur externen Energieversorgung zu schätzen wissen.

Den 2,3-Liter-Benziner des Ford Ranger lässt Roush Performance vorerst übrigens unangetastet. Der Vierzylinder-Turbo leistet weiterhin 274 PS und liefert ein maximales Drehmoment von 420 Newtonmetern, das von einer Zehngang-Automatik auf die Antriebsräder übertragen wird.

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... sehr gelungen. Hier wurden genau die richtigen Bereiche akzentuiert.
... zu zahm. Optisch geht noch mehr und ein Motor-Upgrade fehlt auch.

Fazit

12.750 Dollar (aktuell umgerechnet knapp 10.800 Euro) verlangt Roush Performance mindestens für sein Ford Ranger-Programm. Nicht gerade wenig – andererseits dient der traditionsreiche Markenname ja auch als Gütesiegel.

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