07/2021, MegaRexx MegaRaptor auf Basis Ford Super Duty Pickup MegaRexx Trucks
07/2021, MegaRexx MegaRaptor auf Basis Ford Super Duty Pickup
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07/2021, MegaRexx MegaRaptor auf Basis Ford Super Duty Pickup 16 Bilder

MegaRexx MegaRaptor auf Basis der Ford-Super-Duty-Pickups

MegaRexx MegaRaptor auf Ford-Pickup-Basis Angsteinflößender Diesel-Saurier

Die US-Firma MegaRexx baut die Super-Duty-Pickups aus dem Hause Ford zum MegaRaptor um. Als Motor kommt ein archaischer Diesel-Koloss zum Einsatz.

Mit den aktuellen Raptor-Versionen seiner Pickups hat Ford seine Fans ein wenig enttäuscht. Etwa mit der Europa-Version des Ranger Raptors: Diese wird von einem braven Zweiliter-Vierzylinder-Biturbo-Diesel mit 213 PS und maximal 500 Newtonmetern angetrieben. Ähnlich ist es beim für den US-Markt geplanten F-150 Raptor, der nicht etwa einen potenten V8-Motor erhält. Nein, die neue Topversion des Pickup-Bestsellers muss vorerst mit einem 3,5 Liter großen Twin-Turbo-V6-Benziner Vorlieb nehmen.

Wer es klassischer – oder besser: archaischer – mag, kann sich als Alternative an die einschlägigen Tuner wenden, von denen einige schon V8-Versionen des F-150 Raptor angekündigt haben oder den Standard-F-150 mit Fünfliter-V8-Motor im Raptor-Stil modifizieren. Das Unternehmen MegaRexx geht sogar noch einen Schritt weiter und baut einen Pickup-Saurier auf Basis der Super-Duty-Reihe aus dem Hause Ford auf. Das sind die über dem F-150 angesiedelten, mit Starrachsen ausgerüsteten und besonders dicken Pritschenwagen, die vor allem bei Handwerkern beliebt sind und aufgrund ihrer Kraft und Robustheit als Zugfahrzeuge geschätzt werden.

Mit Höherlegung und Power-Diesel

MegaRexx nennt sein Erzeugnis MegaRaptor, was nicht nur wegen des eigenen Markennamens und des Bezuges auf die regulären Raptor-Modelle folgerichtig ist. Das Gerät, das nun bereits in zweiter Generation auf den Markt kommt, ist ein Wahnsinns-Koloss, der sich gegenüber einem serienmäßigen Ford F-250, F-350 oder F-450 deutlich höhergelegt präsentiert. Allein das Lift-Kit mit längeren Bilstein-Stoßdämpfern steuert bis zu zehn Zentimeter bei. Den Rest besorgen die Räder, die aus dreiteiligen 20-Zoll-MRAP-Felgen samt Kratzschutz und Michelin XZL-Reifen im Format 395/85 R20 bestehen. Insgesamt weist die Rad-Reifen-Kombination im Durchmesser unfassbare 46 Zoll (1,17 Meter) auf.

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Im Durchmesser sind diese Räder unfassbare 46 Zoll (1,17 Meter) groß.

Als Triebwerk sieht MegaRexx – standesgemäß – einen V8-Motor vor. Und das in einer Turbodiesel-Ausführung: Unter der Fronthaube verrichtet der 6,7 Liter große Power-Stroke-Turbodiesel zuverlässig seinen Dienst. Der Selbstzünder ist ab Werk 482 PS und maximal 1.424 Newtonmeter stark und an eine Zehngang-Automatik angebunden. Leistungssteigerungen sind generell möglich, werden von MegaRexx aber nicht explizit als Änderung aufgeführt. Die Auspuffanlage zeigt sich ebenso angepasst wie das Bremssystem oder die Achsübersetzung. Auch das Chassis präsentiert sich an einigen Stellen verstärkt.

46 Zentimeter breiter als das Original

Damit die Optik mit der Kraft korrespondiert, schlägt MegaRexx dem Ford F-250 ein Bodykit aus glasfaserverstärktem Kunststoff an die ausladende Karosserie, die sich dadurch um fast 46 Zentimeter verbreitert. Neue Kotflügel mit weit ausgeschnittenen Radläufen nehmen die riesigen Räder auf; aus Platzgründen zeigt sich zudem die gesamte Vorderachse um 3,8 Zentimeter nach vorne versetzt.

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Der Vorderwagen lässt sich - wie bei einem US-Fronthauber-Lkw - im Ganzen nach vorne klappen.

Die Front verstärkt die Truppe aus Wilmington, North Carolina, mit einem Stahlgerippe, das den gesamten Vorderwagen inklusive Scheinwerfern trägt. Diese klappt im geöffneten Zustand – wie bei einem schweren US-Fronthauber-Lkw – im Ganzen nach vorne und wird dann von massiven Stickstoff-Gasdruckdämpfern und Beschlägen aus eloxiertem Aluminium gehalten. Außerdem spendiert MegaRexx neue Leuchten vorne und hinten sowie einen anderen Kühlergrill, in dessen unterem Bereich eine zusätzliche LED-Lichtleiste befindet.

Auf Wunsch noch martialischer

Kundinnen und Kunden, denen das Design damit noch nicht martialisch genug aussieht, können das optische Aggressions-Level gegen Aufpreis weiter nach oben schrauben. Zur Wahl stehen Stoßfänger und Unterfahrschutz-Elemente in verschiedenen Varianten, ein Frontbügel, elektrisch betätigte Trittstufen oder ein Überrollbügel für die Ladefläche, der mit einem Ersatzrad-Träger aufgerüstet werden kann. Zum Angebot gehören ferner zusätzliche Scheinwerfer und Arbeitslampen, Seilwinden für Front und Heck sowie ein zusätzlicher Kraftstofftank, der unter der Ladefläche positioniert wird.

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Wer bei MegaRexx einen MegaRaptor ordert, muss viel Geld und Geduld investieren.

Einen Preis für seinen MegaRaptor, den die Truppe nur als Komplettumbau anbietet, nennt MegaRexx nicht. Das ergebe auch keinen Sinn, sagen die Amerikaner, da jedes Auto eine optimal auf die jeweiligen Kundenanforderungen zugeschnittene Einzelanfertigung sei. Billig wird es jedenfalls nicht: Allein die Anzahlung, um sich einen Platz auf der Warteliste zu sichern, beträgt 5.000 Dollar (gut 4.200 Euro). Steht dann die Produktion des eigenen Pickups an, werden 50 Prozent der Gesamtsumme fällig. Zudem ist Geduld gefragt: Bis der MegaRaptor fertig ist, dauert es zwei bis drei Monate. Wer den Prozess abkürzen möchte, kann sich jedoch aus dem MegaRexx-Fundus bedienen – und zahlt mindestens 149.950 Dollar (fast 127.000 Euro) für einen jungen Gebrauchten.

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Fazit

Wenn Sie Autos wie den MegaRexx MegaRaptor für aus der Zeit gefallen halten, haben Sie mit Sicherheit recht. Trotzdem zeigt der Umbau, was technisch möglich ist, wenn Konstrukteure ins Extreme gehen.

Ford
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