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Mercedes-Benz eCitaro, Omnibus, Elektroantrieb
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Daimler Bus-Strategie: Ab 2030 fast nur noch elektrisch

Daimler Bus-Strategie Ab 2030 fast nur noch elektrisch

Die Bus-Sparte von Daimler Truck will bis 2030 in allen Segmenten in Europa und Lateinamerika Fahrzeuge mit Akku- und Wasserstoff-Antrieb anbieten.

Daimler gilt als weltweit führender Bus-Hersteller. Jetzt rollen die Schwaben ihre Elektrifizierungs-Strategie aus, wobei sich das Unternehmen zunächst auf die Kernmärkte Europa und Lateinamerika konzentriert.

Stadtbusse nur noch elektrisch

Bis 2039 sollen im Kernmarkt Europa nur noch lokal CO2-neutrale Neufahrzeuge vertrieben werden. Im Stadtbus-Segment soll dies bereits ab dem Jahr 2030 in Europa der Fall sein. Auf dem Weg dorthin wird der batterieelektrische Stadtbus Mercedes eCitaro ab Ende 2022 mit einer neuen Generation von High-Performance-Batterien ausgerüstet. Die Lithium-Ionen-Batterien erhöhen die Kapazität pro Batteriezelle um rund 50 Prozent bei gleichem Gewicht und ermöglichen Reichweiten von rund 280 Kilometern (Solobus). Zudem erhält der eCitaro ab 2023 eine Range Extender-Variante mit Brennstoffzelle, die als Solo-Bus Reichweiten von bis zu 400 Kilometer schaffen soll. Das Brennstoffzellenmodul mit 60 kW Leistung kommt von Toyota.

Mercedes Elektrobus-Fahrgestell eO500U
E-Auto

Noch in diesem Jahr startet die Produktion des ersten rein batterieelektrischen Busfahrgestells für Lateinamerika und Märkte in der Region Ozeanien, welches speziell an lokale Bedürfnisse angepasst wurde. Das Chassis "eO500U" mit einer Reichweite von rund 250 Kilometern wird am Standort São Bernardo do Campo in Brasilien gefertigt und basiert zu weiten Teilen auf der Technologie des eCitaro.

Langstrecke mit Wasserstoff-Brennstoffzelle

Ab 2025 plant Daimler einen ersten vollelektrischen Überlandbus ein, ab Ende dieses Jahrzehnts sollen dann auch Reisebusse mit wasserstoffbasiertem Brennstoffzellenantrieb ins Programm einziehen. Diese Doppelstrategie mit batterieelektrischen als auch auf wasserstoffbasierten Technologien übernimmt die Bus-Sparte vom Mutterkonzern Daimler Trucks.

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E-Auto

Neben der neuen Bus-Hardware setzt Daimler auch auf erweiterte Service-Pakete. Kunden bekommen die Elektromobilität ‚schlüsselfertig‘, das heißt, sie bekommen von Daimler alle Bausteine, die sie für einen funktionierenden elektrischen Busverkehr benötigen: Zu den Bussen gibt es so Planungen für die nötige Infrastruktur sowie das Lademanagement, den Umbau des Betriebshofs und den Schulungen für das Personal.

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Daimler setzt in seiner Bussparte weitestgehend nur noch auf elektrische Antriebe – zumindest wenn es um die Märkte in Lateinamerika und Europa geht. In Nordamerika will man aber auch mit dem konventionell angetriebenen neuen Tourrider-Bus noch ordentlich Geld verdienen. Insgesamt sieht man die Zukunft aber im elektrischen Antrieb.

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