Laut mehreren Medienberichten soll das beliebte Kompaktmodell ab dem zweiten Quartal 2026 im ungarischen Werk Kecskemét gebaut werden. Damit endet die Fertigung der A-Klasse in Deutschland.
Bis Mitte 2025 galt die Zukunft der A-Klasse noch als offen. Ursprünglich war geplant, die Produktion spätestens 2026 auslaufen zu lassen. Die weiterhin hohe Nachfrage in Europa führte schließlich zur Entscheidung, die Baureihe bis 2028 weiterzuführen. Nach Angaben des Herstellers ist mit der Produktionsverlagerung kein Abbau von Arbeitsplätzen verbunden. Stattdessen ist das Ziel, das Produktionsnetzwerk flexibler aufzustellen und zu optimieren. Die frei werdenden Kapazitäten sollen für andere Modelle genutzt werden. Rastatt soll weiterhin Fahrzeuge der Kompaktklasse fertigen.
Ungarn als wichtiger Standort
Das Werk Kecskemét ist seit 2012 in Betrieb und gehört zum europäischen Produktionsverbund von Mercedes-Benz. Am Standort werden derzeit unter anderem das CLA Coupé, der CLA Shooting Brake sowie der EQB gefertigt, je nach Modellvariante mit Verbrennungs-, Hybrid- oder Elektroantrieb. Rund 4.500 Beschäftigte arbeiten in dem ungarischen Werk, das Mercedes in den vergangenen Jahren immer weiter ausgebaut hat.
Die aktuelle A-Klasse der Baureihe 177 soll nach bisherigen Planungen mindestens bis 2028 im Programm bleiben. Ob es darüber hinaus ein Nachfolgemodell geben wird, ist derzeit offen.
Im Werk Rastatt laufen derzeit unter anderem der neue CLA, der GLA, der EQA sowie die B-Klasse vom Band. Ab 2027 ist dort die Produktion der nächsten Generation des GLA vorgesehen. Das Mercedes-Benz-Werk Rastatt besteht seit 1992 und gilt als Kompetenzzentrum für Kompaktfahrzeuge. Mit rund 6.000 Beschäftigten ist es einer der größten Arbeitgeber in der Region.












