Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst rückten nach Angaben der "Stuttgarter Zeitung" mit einem Großaufgebot an. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die Tunnelröhre wurde evakuiert. Nach ersten Erkenntnissen wurden zwei Personen leicht verletzt.
Brand im Bereich des Nordportals
Der betroffene Sattelzug stand nach bisherigen Informationen im Bereich des Nordportals der Weströhre. Der Anhänger war mit Elektrogeräten beladen. Zur Brandursache lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor.
Dichter Rauch trat aus dem Tunnel aus und war über die Entlüftungsanlage auf dem Engelberg weithin sichtbar. Anwohner berichteten von Warnhinweisen und Sicherheitsdurchsagen. In sozialen Netzwerken war zudem von Knallgeräuschen die Rede. Eine offizielle Bestätigung hierzu lag zunächst nicht vor.
Vollsperrung der A81 und Auswirkungen auf den Verkehr
Wegen des Brandes wurde der Engelbergtunnel in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Betroffen war damit ein zentraler Abschnitt der A81 zwischen Stuttgart und Heilbronn. Teilweise wurden auch Anschlussstellen im Bereich Leonberg geschlossen.
Die Sperrung führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Autobahnnetz sowie im Stadtgebiet von Leonberg. Der Verkehr staute sich auf den Umleitungsstrecken und in den angrenzenden Kommunen.
Die Eckdaten zum Engelbergtunnel
• Lage: A81 bei Leonberg, Verbindung zwischen Stuttgart und Heilbronn
• Bauwerk: zweiröhriger Autobahntunnel unter dem Engelberg
• Verkehrsbelastung: einer der meistbefahrenen Tunnelabschnitte in Baden-Württemberg
• Bedeutung: zentrale Nord-Süd-Achse im Großraum Stuttgart
Wie lange die Sperrung andauert, war zunächst offen. Angaben zur Schadenshöhe oder zu möglichen baulichen Auswirkungen am Tunnel lagen am Nachmittag noch nicht vor.
Wiederkehrende Brandereignisse
In den vergangenen Jahren kam es im Engelbergtunnel wiederholt zu Fahrzeugbränden. Seit 2018 sind mehrere Fälle dokumentiert, darunter brennende Pkw sowie zuletzt im Jahr 2025 zwei weitere Fahrzeugbrände.

Weit sichtbar ist der Rauch über dem Engelbergtunnel am 3.3.2026.
Tunnelbrände gelten als besonders einsatzintensiv, da Rauchentwicklung und Hitze in geschlossenen Bauwerken schnell kritische Situationen erzeugen können. Entsprechend umfangreich sind die Sicherheits- und Lüftungssysteme ausgelegt.












