Sommerreifen-Test 2016, Reifengröße 235/40 R18 Y, Ford Focus ST, Test Dino Eisele
Sommerreifen-Test 2016, Reifengröße 235/40 R18 Y, Ford Focus ST, Test
Sommerreifen-Test 2016, Reifengröße 235/40 R18 Y, Ford Focus ST, Test
Sommerreifen-Test 2016, Reifengröße 235/40 R18 Y, Ford Focus ST, Test
Sommerreifen-Test 2016, Reifengröße 235/40 R18 Y, Ford Focus ST, Test
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Sommerreifen-Test 2016 (235/40 R18 Y)

8 sportliche Sommerreifen im großen Test

Sportliche Sommerreifen der Dimension 235/40 R 18 im Härtetest auf dem Ford Focus ST. Was können die schnellen Sommerreifen des Jahrgangs 2016 auf trockener und besonders auf nasser Fahrbahn – und können sie den hohen Beanspruchungen leistungsstarker Kompaktsportler standhalten?

Ein sport auto-Reifentest ist das Ergebnis unzähliger Zahlenspiele. Zunächst die Reifengröße: Welche Dimensionen sind unter Sportauto-Fahrern beliebt, welche dominieren stückzahlmäßig den Markt, welche lassen sich mit aussagekräftigen Testfahrzeugen kombinieren und vor allem: Werden in diesen Dimensionen auch die wichtigsten Neuheiten der Reifenbranche angeboten? Bei der Reifengröße fiel die Wahl – auch um Wiederholungen zu den Vorjahren zu vermeiden – auf die verbreitete Dimension 235/40 R 18 Y, die neben dem Ford Focus ST viele potente Sportler wie Audi TT, Jaguar F-Type, Mercedes-AMG C 63 oder auch den Volvo S 60 sicher mit der Fahrbahn verbindet.

Sommerreifen-Test 2016, Reifengröße 235/40 R18 Y, Ford Focus ST, Test
8 sportliche Gummis im Test
46 Sek.
Sommerreifen-Test 2016, Reifengröße 235/40 R18 Y, Ford Focus ST, Test
Dino Eisele
Die getesteten Reifen müssen sich auch bei Nässe beweisen.

Acht Sommerreifen im Test

Vier Reifen erleben hier ihre Premiere beim Sommerreifentest von sport auto: der Cooper Zeon CS Sport, der Dunlop Sport Maxx RT 2, der Goodyear Eagle F1 Asymmetric 3 und der Toyo T1 S plus. Sie werden sich am Vorjahres-Testsieger Pirelli P Zero messen müssen, genauso wie der Hankook Ventus S1 evo² und der Vredestein Ultrac Vorti, die mit kleinen Mischungskorrekturen in die Saison starten.

Als vergleichsweise günstiges Angebot rundet der bewährte Falken Azenis FK 453 – der designierte Nachfolger FK 510 kommt in Testdimension nicht vor Ende des Jahres – das Feld in unserem Reifentest ab. Und der neue Conti Sportcontact 6 oder der neue Michelin Pilot Sport 4? Auch diese wichtigen Neuheiten wurden erst Ende letzten Jahres vorgestellt und konnten so nicht mehr im regulären Test berücksichtigt werden:

Beide waren dazu in den ersten verfügbaren Chargen nur in wenigen, nicht direkt vergleichbaren Dimensionen verfügbar. Der Michelin war größtenfalls in 225/40 -18, der Conti kleinstenfalls in 235/35 R 19 zu haben. Ein geschickter Schachzug der Marketing-Strategen? Uns konnte dies nicht daran hindern, die beiden in einem exklusiven Vorabtest gegen den Vorjahrestestsieger Pirelli P Zero antreten zu lassen. Den Bericht dazu lesen Sie auf der Unterseite.

Sommerreifen-Test 2016, Reifengröße 235/40 R18 Y, Ford Focus ST, Test
Dino Eisele
Charakteristisch für einen Reifentest: unzählige Gummi-Wechsel.

Sportliche Sommerreifen im Test am Ford Focus ST montiert

Vier brandneue Produkte im Sommerreifen-Test der Größe 235/40 R18, der direkte, in Sachen Reifenbeurteilung sehr selektive Ford Focus ST, das Ganze auf den anspruchsvollen Nass- und Trocken-Teststrecken des EUPG nahe des italienischen Aprilia - die Sache verspricht spannend zu werden.

Im Bremstest Top: der Hankook S1 evo² mit 25,7 Metern, dicht gefolgt vom neuen Toyo T1 S plus. Unter 27 Metern bremsen auch der neue Goodyear sowie Altmeister Pirelli, der Rest des Feldes steht letztlich unter 28 Metern. Lediglich Vredesteins in einigen Punkten überzeugender Ultrac Vorti braucht hier nochmals einen Meter mehr.

Bei Nässe zählen Aquaplaningsicherheit und Handling. Im ersten Punkt lassen Pirelli und Cooper federn, der Rest spurt sicher. Und beim Handling? Absoluter Überflieger im Sommerreifen-Test der Größe 235/40 R18 mit ausgezeichneter Seitenführung, direkten und zielgenauen Lenkeigenschaften, hoher Fahrstabilität bei bestens kalkulierbaren Lastwechselreaktionen: der neue Dunlop Sport Maxx RT 2. Knapp dahinter der ebenso neue Goodyear Eagle F1.

Auf trockenem Asphalt ist Falkens schon etwas in die Jahre gekommener FK 453 noch immer up to date und kommt in der Performance fast an den kurz vor der Ablösung stehenden Pirelli P Zero heran, im Bremsen sind beide ohne Tadel. Mit rund 33,8 Metern knapp einen Meter kürzere Bremswege schaffen aber Goodyear, Dunlop, Hankook und Vredestein - Toyo und Cooper verlieren im großen Sommerreifentest hingegen rund 2,5 Meter zur Spitze.

Bester sportlicher Sommerreifen auf dem Rundkurs?

Was uns Sportfahrer besonders interessiert, ist das Handling auf dem trockenen Rundkurs. Hier dominierte im letzten Jahr auf dem allradgetriebenen Golf R der Pirelli P Zero. Doch die starken Neuen lassen ihm kaum eine Chance: Dunlop und Goodyear schieben sich mit sehr guter Beherrschbarkeit und hoher Fahrsicherheit nach vorne. Für schnelle Rundenzeiten ist auch Hankooks S1 evo² gut, der aber viel Aufmerksamkeit bei Lastwechseln einfordert. Im Spurwechsel und im hohen Geschwindigkeitsbereich um 180 km/h drängt das Heck selbst ohne Lastwechseleinfluss massiv nach außen, das ist zu viel und gibt Punktabzug.

Die schnellsten Rundenzeiten im Sommerreifen-Test der Größe 235/40 R18 schafft überraschenderweise und erstmalig Vredesteins Ultrac Vorti, der mit hoher Lenkpräzision, toller Spontaneität und bestem Grip das Trocken-Handling dominiert. Wäre da nicht sein schwaches Abschneiden beim Nassbremsen und die auffällig hohen Rowi-Werte, hätte er so durchaus Chancen aufs Treppchen. Wenn, ja wenn er nicht noch in den Schnelllauftests auf dem Rollenprüftstand gepatzt hätte. Schon vor Erreichen der Sollgeschwindigkeit fielen alle vier getesteten Vredestein-Reifen teils durch massive Laufstreifenablösung aus. Mehr dazu und die Stellungnahme von Vredestein lesen Sie auf unserer Unterseite.

Sommerreifentest 2016: So schnitten die Reifen ab

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Goodyear Eagle F1 Asym. 3

  • Preis: 160 Euro
  • EU-Reifenlabel: C/A
  • Gewicht: 8,3 kg

Pro: Überragende Nässeeigenschaften mit perfekter Seitenführung, direkten Lenkeigenschaften und bester Aquaplaningvorsorge, sehr ausgewogen, brav und leicht beherrschbar beim Handling auf trockener Bahn, sehr niedriger Rollwiderstand.

Contra: Die Sportivität bleibt im Trockenen zugunsten der Fahrsicherheit etwas auf der Strecke.

sport auto-Urteil: besonders empfehlenswert

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Dunlop Sport Maxx RT 2

  • Preis: 161 Euro
  • EU-Reifenlabel: C/A
  • Gewicht: 8,1 kg

Pro: Ausgezeichnet kalkulierbarer, sehr sicherer und schneller Reifen auf Nässe, kurze Bremswege, spontan-direktes und ausgewogenes Fahrverhalten auch im Trockenen. Sehr niedriger Rollwiderstand.

Contra: Leichte Defizite im Längsaquaplaning, Rubbeln bei größeren Lenkwinkeln nass.

sport auto-Urteil: besonders empfehlenswert

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Hankook Ventus S1 evo2

  • Preis: 132 Euro
  • EU-Label: E/A
  • Gewicht: 9,2 kg

Pro: Sehr kurze Bremswege auf trockenem Asphalt, ausgewogene Eigenschaften mit bester Bremsleistung bei Nässe. Aktives TrockenHandling, bei erfahrener Hand am Volant für schnelle Rundenzeiten gut.

Contra: Schlechte Balance im oberen Geschwindigkeitsbereich, instabiles Heck beim schnellen Spurwechsel.

sport auto-Urteil: empfehlenswert

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Vredestein Ultrac Vorti

  • Preis: 134 Euro
  • EU-Label: E/B
  • Gewicht: 10,2 kg

Pro: Sehr verlässlicher und schneller Reifen mit top Seitenführung auf dem trockenen Rundkurs, sehr kurze Bremswege trocken, dazu stabil und sicher im schnellen Spurwechsel. Gute Seitenführung und sportive Lenkansprache auf Nässe.

Contra: Schlechtes Bremsen und hohe Lastwechselempfindlichkeit nass, hoher Rollwiderstand, laut. Abwertung auf „Nicht empfehlenswert“ wegen Profilablösung im Schnelllauftest

sport auto-Urteil: nicht empfehlenswert

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Pirelli P Zero

  • Preis: 163 Euro
  • EU-Label: E/B
  • Gewicht: 9,8 kg

Pro: Ausgewogene Dynamikeigenschaften auf nasser und trockener Bahn. Präzises, zielgenaues und sportives Lenkverhalten.

Contra: Leichte Defizite im Längs- und Queraquaplaning, erhöhter Rollwiderstand, etwas lauteres Abrollgeräusch.

sport auto-Urteil: empfehlenswert

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Toyo T1 S plus

  • Preis: 136 Euro
  • EU-Label: E/A
  • Gewicht: 9,5 kg

Pro: Sehr kurze Bremswege im Nassen, mit Ausnahme leichter Defizite in der Seitenführung und einem etwas schmaleren Grenzbereich ausgewogene Nasseigenschaften, guter Abrollkomfort.

Contra: Lange Bremswege, geringe Stabilität im Spurwechsel, erhöhte Lastwechselempfindlichkeit trocken.

sport auto-Urteil: empfehlenswert

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Falken Azenis FK 453

  • Preis: 128 Euro
  • EU-Label: F/B
  • Gewicht: 10,6

Pro: Ordentliche Verzögerungsleistungen auf nasser und trockener Bahn, sportive Lenkreaktion, gut beherrschbare Handling-Eigenschaften trocken. Sehr leiser Reifen.

Contra: Schmaler Grenzbereich mit geringen Reserven beim Handling auf Nässe, hoher Rollwiderstand, poltrig.

sport auto-Urteil: bedingt empfehlenswert

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Cooper Zeon CS Sport

  • Preis: 126 Euro
  • EU-Label: E/A
  • Gewicht: 10,3 kg

Pro: Auf trockener Fahrbahn recht stabil und gut beherrschbar, in einzelnen Disziplinen akzeptable Nässequalitäten.

Contra: Schwache Bremsleistungen trocken, lastwechselempfindlich auf Nässe, schlechte Aquaplaningvorsorge, dürftiger Komfort

sport auto-Urteil: bedingt empfehlenswert

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Die Einzelnoten in den verscheidenen Nass- und Trocken-Kategorien zeigen wir in der Bildergalerie. Den detaillierten Sommerreifen-Test lesen Sie in der sport auto-Ausgabe 5/2016.

Continental Sportcontact 6

Der brandneue Conti Sportcontact 6: Supersportreifen und Nachfolger des Sportcontact 5P. In der Testgröße des aktuellen Reifentests stand er allerdings nicht rechtzeitig zur Verfügung. Wohl aber in 235/35 R 19, einer Dimension, die ebenso auf den Ford Focus ST passt. Vergleichen wir ihn also mit dem gleich großen Pirelli P Zero, wie er als 235/40 R 18 im regulären Testfeld zum Einsatz kommt. Optimiertes Trocken-Handling ohne Einbußen bei den Nasseigenschaften – so sind die Anforderungen an den Neuen definiert.

Die Umsetzung scheint gelungen: Mit messerscharfer Kurvenpräzision und sehr direkter Lenkansprache pfeilt der neue Sportcontact auf dem trockenen Rundkurs um die Ecken, lässt sich im Grenzbereich leicht per Gas kontrollieren. Längere Expeditionen in den Grenzbereich lassen das Profil allerdings schnell angegriffen wirken. Beim Bremsen auf nasser wie auch auf trockener Bahn gibt er sich am Testtag bei rund 13 °C etwas temperaturempfindlich und fällt leicht hinter das Niveau des Pirelli zurück. Ein Malus, den er durch höhere Aquaplaningsicherheit leicht wieder wettmacht. Angesichts der ersten Daten und Eindrücke dürfte sich der neue Sportcontact durchaus mit den besten Reifen des aktuellen Tests messen können. Die nächste Saison wird’s zeigen.

Michelin Pilot Sport 4

Während Conti mit dem neuen Sportcontact 6 die Klientel des Supersportreifens Michelin PSS und damit die Fahrer potenter Sportwagen anvisiert, sucht Michelin mit dem sportlichen und dennoch alltagstauglichen Pilot Sport 4 Käufer zu gewinnen. Auch der Michelin darf auf dem Focus ST, diesmal in der Dimension 225/40 R 18, gegen den Pirelli antreten.

Im Gegensatz zu Contis Sportcontact 6, der eher für leistungsstarke, heckgetriebene Sportler geeignet scheint, passt der Michelin perfekt zum frontgetriebenen Power-Ford. Sein angenehm progressives Lenkverhalten verbunden mit einem breit angelegten Grenzbereich wirkt in den Handling-Disziplinen nass wie trocken vertrauensbildend. Beim Bremsen auf trockenem Asphalt wie auch auf regennasser Strecke kann er mit den Führenden des regulären Reifentests mithalten.

Gute Werte im Längsaquaplaning sprechen dafür, dass dieses Vertrauen auch bei Schmuddelwetter nicht enttäuscht wird. Die bisher verfügbaren Größen des Pilot Sport 4 in 17–19 Zoll sind im Rollwiderstand überwiegend C-gelabelt und im Konkurrenzumfeld demnach vorne mit dabei. In der Summe seiner positiven Eigenschaften wäre dem neuen Pilot Sport 4 mutmaßlich ein Platz unter den ersten drei des vorliegenden Reifentests sicher – wenn er denn lieferbar gewesen wäre ...

Um bestmögliche Genauigkeit und Ergebnissicherheit zu gewährleisten, werden, soweit machbar, sämtliche Versuche in diesem Test mehrfach durchgeführt. In allen Kriterien werden die Produkte nach einem zuvor festgelegten Muster bewertet. Grundsätzlich erhält der beste Reifen einer Versuchsdisziplin die maximal mögliche Punktzahl von 10 Punkten.

Angewendet wird ein progressives Bewertungsschema, das gleichermaßen für die objektive Bewertung durch Messgeräte wie auch für die subjektive Benotung durch die erfahrenen Testfahrer zum Tragen kommt. Beim Handling auf nasser oder trockener Bahn führt ein ausgewogenes, sicheres und den Erwartungen der sportlichen Zielgruppe entsprechendes Fahrverhalten zu einer Optimalbenotung. Ungenügende Haftung oder ausgeprägte Lastwechselreaktionen im Grenzbereich führen zu Punktabzug.

Die Aquaplaningtests, jeweils getrennt in Längs- und Querrichtung, geben Auskunft über die Reaktion der Reifen etwa beim Durchfahren von tiefen Spurrinnen. Die Höhe der kritischen Aufschwimmgeschwindigkeit bei Geradeausfahrt oder die erreichbare Querbeschleunigung bei Wasserdurchfahrt nach VDA-Kriterien sollen jeweils die Sicherheitsreserven der Reifen aufzeigen.

Der Rollwiderstand der Reifen wird grundsätzlich in jeweils zwei unterschiedlichen Testlaboratorien auf Rollenprüfständen ermittelt. Die Ergebnisse fließen in Form eines Mittelwerts in die Bewertung ein. Grundlage der Beurteilung ist die auch für das Reifenlabel relevante europäische Gesetzgebung zur Reifenkennzeichnung. Bereits seit Jahren werden zur langfristigen Absicherung der Ergebnisse die Testmuster mit Reifen aus nachgelagerten Testkäufen in stichprobenartigen Nachtests verglichen. Im Fokus: die besten drei des Tests sowie Produkte mit atypisch guter Performance oder ungewöhnlichen Verschleißerscheinungen. Abweichungen oder Auffälligkeiten führen zum Testausschluss verbunden mit entsprechender Berichterstattung.

Die Räder im Test

Beim sport auto-Reifentest kamen Borbet-Räder des Typs BL5 in der Größe 8 J x 18 Zoll zum Einsatz. Die dynamisch-dezente Optik und die gradlinige Speichenführung bis weit in das Felgenhorn hinein lassen das in 16 oder 18 Zoll lieferbare Rad markant und füllig im Radhaus stehen.

Alternativ zur verwendeten Version in „brillant silver“ ist das Rad in allen Größen auch in trendigem „black polished glossy“ zu haben. Zusätzlich zu den Standardfarben Silber oder Schwarz glänzend werden, ausschließlich jedoch für die 18-Zoll-Varianten, Räder in Bicolor-Optik „black-red“ sowie „silver black glossy“ angeboten. Die BL 5- Räder in 7J x 16 sowie in 8 J x 18 Zoll gibt es im Fachhandel in diversen 5-Loch- Ausführungen ab 119 Euro/ Stück. Weitere Infos unter www.borbet.de

Hier die Antwort: ... die Nachricht, dass unser Reifen 235/40 R18 Y Ultrac Vorti in der Hochgeschwindigkeitsprüfung durchgefallen ist, hat uns sehr überrascht. Unsere Nachforschungen haben ergeben, dass es bei der Produktion des 235/40 R18 Y Ultrac Vorti mit DOT-Nummer 2915 vereinzelt zu Unterheizungen gekommen ist. Dies wurde in der Qualitätskontrolle bemerkt. Die Reifen wurden daher für den Verkauf gesperrt und vernichtet. Keiner der Reifen aus dem Produktionslos kam in den Handel. Leider haben wir es versäumt, die Reifen aus demselben Produktionslos, die an Sie versandt wurden, zurückzuholen.

Anmerkung der Redaktion: Erst bei der Vulkanisation eines Reifens vernetzen sich die langkettigen Moleküle der Gummimischung und geben dem Reifen so seine vorgesehenen Eigenschaften – das Gummi wird zug- und scherfest. Änderungen in der Heizzeit wirken sich direkt auf die Reifenperformance aus, die primären Effekte müssen dabei nicht zwingend negativ sein. Als Konsequenz wird der Reifen im Test abgewertet.

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