Auf einer Betriebsversammlung in Grünheide erklärte der Verantwortliche für das Programm, dass beim Unternehmen extrem viele Strafzettel eingehen. Die Fahrzeuge werden von Beschäftigten über ein internes Buchungssystem genutzt.
In seinem Appell rief der Manager dazu auf die geltenden Verkehrsregeln einzuhalten und außerdem sorgsamer mit den Fahrzeugen umzugehen. Nach Angaben des "Handelsblatts" sagte er: Ihr müsst euch an die Verkehrsregeln halten. Denn ich kriege jeden Monat mehr als 100 Strafzettel von euch." Weiter führte er aus, diese Autos seien Dienstwagen. "Geht bitte pfleglich mit ihnen um. Schaut in den Spiegel, wenn ihr rückwärts fahrt. Achtet auf die Bordsteine. Und bringt die Autos in einem Stück zurück. Und weiter: "Jeder möchte doch, dass er so einen Wagen sauber, geladen und am richtigen Parkplatz findet."
Werksgelände als Rennstrecke
Bereits im Herbst 2025 war auf einer Betriebsversammlung über zu hohe Geschwindigkeiten auf dem südlichen Parkplatz des Standorts gesprochen worden. Nach Angaben des Betriebsrats wurden dort wiederholt Geschwindigkeiten zwischen 70 und 80 km/h gemessen, obwohl in diesem Bereich Tempo 30 gilt. Der Ausschuss für Gesundheit und Arbeitsschutz sprach von einem erhöhten Unfallrisiko. Als mögliche Gegenmaßnahmen wurden Fahrbahnverengungen, zusätzliche Fußgängerüberwege und Bodenschwellen diskutiert.
Ein Betriebsratsmitglied sagte damals: "Zehn Meter weiter ist die Autobahn, da kann man schön durchknallen. Aber bitte wartet dieses kleine Stück noch, bis ihr Gas gebt."
Tesla-Angebot super-beliebt
Nach Unternehmensangaben erfreut sich das interne Mobilitätsangebot großer Beliebtheit. Die Beschäftigten haben mit den Fahrzeugen inzwischen mehr als acht Millionen Kilometer zurückgelegt, was rund 200 Erdumrundungen entspricht. Etwa 500 Mitarbeiter nutzen das Angebot jeden Monat. Die Fahrzeuge werden dabei auch für längere Reisen innerhalb Europas eingesetzt, unter anderem nach Kroatien, Norwegen und Estland.
Tesla will das Programm weiter ausbauen. Nach Unternehmensangaben soll die Flotte im August erneuert und um zusätzliche Modelle mit Allradantrieb erweitert werden. Außerdem soll sich die maximale Buchungsdauer von bisher sieben auf künftig zehn Tage erhöhen.












