Arrival Elektrotransporter Postbus Arrival
Arrival Van
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Arrival Elektrotransporter Postbus 10 Bilder

Arrival Elektrotransporter

Erstes Update des Elektro-Vans

Der britische Elektroautobauer Arrival entwickelt seit 2015 einen rein elektrisch angetriebenen Transporter. Jetzt steigen Hyundai und Kia ganz groß ein. Und von UPS kommt ein Auftrag über 10.000 Fahrzeuge. Einen Passagierbus soll es auch geben.

Der koreanische Autobauer Hyundai/Kia steigt mit einer Investition von 100 Millionen Euro – 80 Millionen kommen von Hyundai, 20 Millionen von Kia – beim britischen Elektroautobauer Arrival ein. Mit der Partnerschaft wollen die Koreaner in den Markt der kleinen, rein elektrisch angetriebenen Nutzfahrzeuge einsteigen. Die von Arrival entwickelte, skalierbare Elektroantriebsplattform soll künftig auch unter kleinen und mittleren Transportermodellen der Asiaten zum Einsatz kommen. Hyundai/Kia setzt dabei vor allem auf die wachsende Nachfrage nach umweltfreundlichen Transportern in europäischen Ballungszentren. Die Arrival-Plattform soll dabei eine flexible Anpassung an die Kundenbedürfnisse abdecken. Erst im Juni zeigte Arrival erste Bilder eines Passagierbusses.

Die Kapazität der Batteriepacks soll zwischen 44 und 130 kWh betragen. Mit der großen Batterie sollen 160 Kilometer möglich sein. Die Ersparnis gegenüber Diesel- oder Benzinfahrzeugen gibt Arrival mit bis zu 50 Prozent an. Arrival möchte mit der Auslieferung ihres Vans 2022 beginnen.

Arrival Elektrotransporter UPS
UPS
UPS hat sich bereits 10.000 Fahrzeuge bestellt.

Überzeugt von der Arrival-Technik ist auch der Logistiker UPS. Das Unternehmen hat zur Elektrifizierung seiner Lieferwagenflotte bei Arrival 10.000 elektrisch angetriebene Transporter geordert, die zwischen 2020 und 2024 ausgeliefert werden sollen. Der Auftragswert beträgt mehrere Hundert Millionen Euro. Die Elektrotransporter sollen in den Flotten in Europa und Nordamerika zum Einsatz kommen. Zudem will UPS sich auch finanziell am Unternehmen beteiligen. Angaben zur Höhe der Beteiligung gibt es keine.

Elektrotransporter verwandt mit dem Roboracer

Das britischen Unternehmen Arrival, das aus Charge Automotive hervorgegangen ist und mittlerweile 700 Mitarbeiter beschäftigt, entwickelt und baut seit 2015 rein elektrisch angetriebene Transporter auf einer eigenen Plattform, die bereits in einer zweiten Generation am Start ist. Fertigungsstandorte gibt es in den USA, Deutschland, Israel, Russland und Großbritannien. Charge Automotive liefert unter anderem die Elektroantriebs- und Steuerungstechnik für den Roboracer - einen autonom fahrenden Elektrorennwagen, der künftig eine eigene Rennserie bestreiten soll.

Die Konstruktion der E-Transporter setzt auf ultraleichte Verbundwerkstoffe. Die Reichweite soll rund 300 Kilometer betragen. Preislich liegen die Arrival-Transporter auf Augenhöhe mit konventionell angetriebenen Modellen. Später sollen die Trucks auch autonom fahren können.

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Eine neue Welle von elektrisch angetriebenen Postautos startet ihren Angriff auf die Verbrenner-Flotten. Bleibt zu hoffen, dass sie ohne Zwischenfälle wie Brände oder technische Defekte bleibt. Der Großauftrag von UPS zeigt, dass der weltweit tätige Postdienst dem kleinen englischen Startup Arrival mehr zutraut als dem zur Deutschen Post gehörenden Streetscooter.

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