Die wesentlichsten Änderungen finden sich im Cockpit. Als direkte Reaktion auf die Kritik an der umständlichen Menüführung hat KGM die Mittelkonsole überarbeitet und eine separate Bedieneinheit für die Klimaanlage unterhalb der Lüftungsdüsen integriert. Statt einer reinen Touchscreen-Bedienung lassen sich Temperatur und Lüftergeschwindigkeit nun wieder über gummierte Drehregler einstellen. Funktionen wie Sitzheizung, Sitzbelüftung und die Umluftsteuerung werden jedoch weiterhin über kapazitive Tasten bedient.
Darüber hinaus ersetzt ein konventionellerer Wahlhebel den bisherigen Kippschalter für das Automatikgetriebe. Das Vierspeichen-Lenkrad weicht einem neuen Zweispeichen-Design. Optional sind auch zwei kabellose Ladeflächen für Smartphones verfügbar.
Dezente Anpassungen am Außendesign
Außen fallen die Anpassungen geringer aus. KGM überarbeitet den vorderen Stoßfänger und den unteren Lufteinlass. Dieser bekommt ab sofort horizontale Lamellen. Auch die seitlichen Lufteinlässe und der angedeutete Unterfahrschutz an Front und Heck bekommen ein neues Design. Die bisherige Prägung des " Torres "-Schriftzugs unter dem oberen Kühlergrill entfällt. Für den koreanischen Markt stehen zudem neue Designs für die Leichtmetallfelgen zur Verfügung.
Neue Achtgang-Automatik
Bei den Antrieben bleibt es in Korea beim bekannten 1,5-Liter-Turbobenziner mit 170 PS (125 kW). Die Kraftübertragung übernimmt jedoch eine neue Achtgang-Automatik des Zulieferers Aisin, die das bisherige Sechsgang-Getriebe ersetzt. Allradgetriebene Modelle erhalten zudem einen Terrain-Wahlschalter mit den drei Modi Schnee/Schotter, Sand und Schlamm. Der Hybridantrieb bleibt technisch unverändert.
Marktstart in Deutschland ungewiss
Das Facelift des KGM Torres ist zunächst nur für den Heimatmarkt Südkorea bestimmt. Wann und ob die überarbeitete Version auch nach Deutschland kommt, ist derzeit unklar. Auf Anfrage von auto motor und sport bestätigte eine KGM-Sprecherin, dass eine Entscheidung für den deutschen Markt noch nicht getroffen ist.












