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Erlkönig Audi E-Tron GT
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Audi E-Tron GT RS

Super-Elektrosportler kommt

Audis RS-Label für Hochleistungs-Sportwagen geht nicht unter – vom neuen E-Tron GT wird es eine RS-Variante geben.

BMW hat es bereits bekanntgegeben: Vom rein elektrisch angetriebenen i4 kommt auch eine M-Performance-Variante. Audi möchte hinter seinem lokalen Konkurrenten nicht zurückstehen: Audi-Chef Markus Duesmann hat kürzlich in einem Interview mit auto motor und sport Elektroautos mit RS-Kennung in Aussicht gestellt. Das erste Modell dieser Art dürfte der E-Tron GT RS sein.

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In 3,5 Sekunden von null auf 100 km/h: Der Audi E-Tron GT RS (im Bild die normale GT-Version) dürfte an die Fahrwerte eines Porsche Taycan Turbo S herankommen.

Schwestermodell Porsche Taycan Turbo S

Da der E-Tron GT extrem eng mit dem Porsche Taycan verwandt ist, hat es Audi leicht: Den Taycan bietet Porsche aktuell in den Versionen 4S (530 PS), Turbo (680 PS) und Turbo S (761 PS) an. Kaum etwas dürfte für Audi näher liegen, als den potenten Turbos S als RS-Variante anzubieten. Der Top-Taycan spurtet in 2,8 Sekunden auf Tempo 100 und ist maximal 260 km/h schnell – Werte, an die auch der E-Tron GT RS herankommen dürfte. Außerdem hat ein Audi-Ingenieur gegenüber dem britischen Automagazin EVO betont, dass es bei der Entwicklung aktuell um eine Reproduzierbarkeit der Höchstleistung geht. Dies ist bei einigen Elektroautos ein Problem: Wenn Antriebskomponenten überhitzen, ist nur noch ein langsames Vorankommen im Notlaufprogramm möglich.

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Den mächtigen Heckdiffusor bekommen alle E-Tron-GT-Varianten.

Mehr als ein RS-Logo sollte drin sein

Ob sich Audi für das Design des RS-Modells mehr ausdenkt, als nur ein zusätzliches RS-Logo an Front und Heck, bleibt abzuwarten. Allerdings hat Ingolstadt seine Designabteilung in den vergangenen Jahren dermaßen ausgebaut, dass es sicher genügend Designer mit frischen Ideen für wenigstens ein paar optische Unterscheidungs-Merkmale gibt. Der bewegliche Heckspoiler und der große Heckdiffusor sind bereits vom Taycan bekannt – diese Aerodynamik-Bauteile gelten auch für alle Varianten des E-Tron GT als gesetzt.

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Für jede Modellvariante entwickeln die Audi-Soundingenieure einen eigenen Klang.

Eigenständiger Sound für das RS-Modell

Auch in Sachen Sound bekommt der E-Tron GT RS sein eigenes Design – beim kürzlich vorgestellten Klang des "normalen" E-Tron GT haben die Sound-Ingenieure betont, dass jede Fahrstufe und jedes Modell seine eigene Soundcharakteristik bekommt. Das besonders kräftige Sounddesign für die RS-Variante ist wahrscheinlich bereits fertig entwickelt.

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Sind gleiche Leistungskennzeichen für Verbrenner- und Elektroautos okay?
Ja, das sind Bezeichnungen, an die ich mich längst gewöhnt habe.
Nein, das zeigt, wie wenig Mut die Marketing-Abteilungen der Hersteller in Sachen Zukunft haben.

Fazit

Die Zahl der Elektroautos, die es in verschiedenen Leistungsstufen gibt, nimmt permanent zu. Die etablierten Hersteller springen auf diesen Zug nur zu gern auf: Schließlich bedeuten Hochleistungsvarianten erhebliche Mehreinnahmen bei oft minimalen Mehr-Investitionen.

Beim Audi E-Tron GT RS kommt hinzu, dass Porsche bereits das Schwestermodell Taycan Turbo S anbietet – die technische Umsetzung zu einem RS-Modell sollte ohne großen Aufwand möglich sein. In einigen Aspekten unterscheidet sich also die alte Verbrenner-Welt kaum von der Elektro-Zukunft.

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