4/2022, Kia Niro Plus Kia
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4/2022, Kia Niro Plus 7 Bilder

Kia Niro Plus: Vorbote für Spezialfahrzeuge von Kia

Kia Niro Plus (2022) Elektro-Taxi mit Hochdach

Der alte Kia Niro wird mit Hochdach und Zusatznamen Plus weitergebaut. Auf ihn folgt eine breite Palette von Spezialfahrzeugen.

Der neue Kia Niro ist bereits vorgestellt worden, Mitte des Jahres feiert die umfangreich überarbeitete zweite Generation des kompakten Crossovers ihren Marktstart als Hybrid, Plug-in Hybrid und Elektroauto. Kein Grund für den Vorgänger, sich sang- und klanglos auf das Altenteil zu verabschieden.

Kia startet mit dem Niro seine Strategie, neben dem regulären Modellprogramm auch Spezialfahrzeuge für bestimmte Einsatzzwecke ("Purpose-built vehicles, PBV, Fahrzeuge für einen bestimmten Zweck) anzubieten. In diesem Segment sind perspektivisch auch autonom fahrende Elektro-Plattformen für unterschiedliche Aufbauten vorstellbar. 2025 soll aber erst einmal ein speziell entwickeltes Elektroauto im Mittelklasseformat starten. Und jetzt schon der Niro Plus.

Niro Plus mit höherem Dach

Den Zusatznamen verdient sich der abgelöste Koreaner durch ein um acht Zentimeter höheres Dach. Der steile Heckabschluss lässt den Kia Niro zudem um einen Zentimeter in der Länge wachsen. In Verbindung mit dünneren Türinnenverkleidungen und anderen Sitzen soll das Platzangebot im Innenraum – im Vergleich zur Basis – deutlich zulegen.

04/2022, Kia Niro EV 2022
Neuheiten

Damit kommen wir um speziellen Einsatzzweck des Kia Niro Plus. Er startet als Elektroversion in Südkorea als Taxi und Version für Fahrdienstleister. Dafür wurde auch das Infotainment-Display angepasst. Hier kann man sich jetzt auch Informationen des Taxameters und andere fahrrelevante Inhalte anzeigen lassen.

"Mit der Neuausrichtung seiner Geschäftsstrategie setzt Kia den Fokus auf die Verbreitung von Elektrofahrzeugen sowie die Einführung neuer Mobilitätsprodukte, die auf die Bedürfnisse der Nutzer in den Märkten rund um den Globus zugeschnitten sind", erklärt Sangdae Kim, Leiter des Kia-Geschäftsbereichs für leichte elektrische Nutzfahrzeuge. "Der Niro Plus ist unser erster Schritt in die PBV-Welt, einen Markt mit großem Entwicklungspotenzial."

Export nicht ausgeschlossen

Nicht nur in Südkorea könnte der elektrisch angetriebene Kia Niro Plus bei Taxifahrern punkten. Mercedes-Benz stellt ab 2023 die Taxipakete für die populäre E-Klasse ein, viele reine Elektrotaxis sind sehr teuer. Mit einem verhältnismäßig günstigen Preis könnte Kia hier punkten. In der Tat schließt der Hersteller einen Export des Niro Plus nicht aus. In Märkten außerhalb Koreas soll er auch als Hybrid oder Plug-in Hybrid angeboten werden. Ausführungen als Kleintransporter, der am Wochenende als Pkw verwendet werden kann, oder "Freizeitfahrzeug" werden ebenfalls angedacht.

5/2022, Kia PBV
Kia
Kia plant eine breite Palette an Spezialfahrzeuge, darunter auch autonome Autos.

Der Kia Niro Plus ist nur ein erster Aufschlag in Kias Plänen, mit Spezialfahrzeugen bestimmte Kundengruppen anzusprechen. Vor allem bei Nutzfahrzeugen sehen die Koreaner großes Potenzial. Kia hat bereits angekündigt, auf dem Werksgelände in Hwasung eine erste eigene Fabrik zum Bau von PBVs zu errichten. 2023 soll mit dem Bau der Produktionsanlage begonnen werden, 2025 dann die ersten Autos vom Band rollen. Die Koreaner planen mit einer Jahreskapazität von 100.000 Fahrzeugen.

Die technische Grundlage des neuen PBV-Modells mit dem internen Codenamen SW stellt eine variable Skateboard-Plattform, die speziell für den Einsatz mit unterschiedlichen Aufbauten entwickelt wurde. Perspektivisch sollen neben Elektroautos für Waren- und Personentransport auch fahrerlose Kleinstfahrzeuge entstehen. Damit lassen sich beispielsweise Waren auf der letzten Meile transportieren. Auch größere Modelle bis hin zu fahrbaren Büros oder mobilen Geschäften können realisiert werden.

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Fazit

Zweite Karriere für den abgelösten Kia Niro: Er startet mit dem Namen Niro Plus und Hochdach als Elektro-Taxi in Korea. Auch ein Export, je nach Markt auch als Hybrid oder Plug-in Hybrid, des "neuen Alten" ist nicht ausgeschlossen. Er ist nur ein Vorbote für Spezialfahrzeuge der Marke Kia. Für deren Produktion entsteht in Korea ein neues Werk.

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