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Squad Solar City Car: Sonne als treibende Kraft

Squad Solar City Car Die Sonne als treibende Kraft

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Das elektrische Kleinstfahrzeug aus den Niederlanden wird fast ausschließlich mit Solarstrom betrieben. Nur im Notfall muss die Steckdose ran.

Die tägliche Mobilität in Städten liegt bei Durchschnittlich zwölf Kilometern, rechnet das niederländische Elektroauto-Start-up Squad vor, hinter dem mit Robert Hoevers und Chris Klok zwei ehemalige Lightyear-Mitarbeiter stecken. Das jetzt von Squad vorgestellte Solar City Car schafft täglich 20 Kilometer, ohne dass es an die Steckdose muss – sofern die Sonne mitspielt.

Auch sonst gibt sich das Squad-Konzept minimalistisch. Ausgelegt ist der zwei Meter lange, 1,20 Meter breite und 1,60 Meter hohe Mobilitätswürfel als Leichtelektromobil, das mit seinen 45 km/h Höchstgeschwindigkeit in die Fahrzeugklasse L6e fällt und damit bereits ab 16 Jahren mit dem entsprechenden Führerschein bewegt werden darf. In dieser Klasse ist unter anderem auch der Renault Twizy einsortiert, dem Squad Konkurrenz machen möchte. Später soll eine kräftigere und bis zu 70 km/h schnelle L7e-Variante mit dann vier Sitzplätzen nachgeschoben werden. Die Rücksitze sollen aber nur für Kinder bis zu einer Größe von 1,25 Metern geeignet sein.

Sonne für die Tagestour, Steckdose für die Langstrecke

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Das Solardach soll täglich Strom für 20 Kilometer Reichweite generieren können.

Für Stabilität und Sicherheit sorgt ein Aluminium-Rohrgerüst, das auch einen Überrollkäfig und Crash-Strukturen an Front und Heck umfasst. Die beiden Passagiere sichern zudem Dreipunktgurte in ihren Sitzen. Dahinter bleibt Platz für einen kleinen Kofferraum. Im Schadenfall leicht austauschbare Kunststoffpaneele und eine üppige Rundumverglasung sorgen für Wind- und Wetterschutz bei gleichzeitig guter Übersicht. Eine entscheidende Rolle kommt dem Dach zu. Das ist komplett mit Solarzellen bestückt, die die Energie der Sonne einfangen sollen. An einem durchschnittlich sonnigen Tag in Nordeuropa soll so genug Strom zusammenkommen, um den Squad 20 Kilometer weit bewegen zu können. Spielt die Sonne nicht mit, so können die vier Lithium-Ionen-Batterien auch herausgenommen und an der herkömmlichen Steckdose geladen werden. Mit vollen Energiespeichern liegt die Reichweite bei 100 Kilometern. Angetrieben wird der Squad in der L6e-Version von zwei jeweils zwei kW starken Radnabenmotoren an den Hinterrädern.

Ab 6.250 Euro plus Steuern

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Die Türen lassen sich herausnehmen.

Kommen soll das Squad Solar City Car im Jahr 2023 zu einem Preis von 6.250 Euro zuzüglich Steuern. Vorbestellungen werden bereits jetzt mit gestaffelten Reservierungsgebühren angenommen. Für die ersten 50 Fahrzeuge müssen 5.000 Euro angezahlt werden, für die Modelle 51 bis 100 werden 500 Euro gefordert, für die Nummern 101 bis 1.000 dann nur noch 50 Euro. Wer von außerhalb der EU vorbestellt, bezahlt nichts. Das liegt daran, dass Squad jetzt noch nicht weiß, ob das Solarmodell überhaupt irgendwann auf Märkten außerhalb der EU angeboten wird. Zudem will Squad ein Leasing-Modell mit Gebühren von 100 Euro monatlich anbieten. Squad hofft, mit seinem Konzept Privatleute und auch Sharing-Dienste erreichen zu können.

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Ja, E-Autos brauchen weniger Energie, emittieren insgesamt weniger CO2 und das Thema Reichweite erledigt sich wegen zunehmender Energiedichten und Ladegeschwindigkeiten der Akkus.

Fazit

Gänzlich neu ist die Idee des Squad nicht. Mitbewerber wie der Renault Twizy fahren schon seit einigen Jahren auf den Straßen. Die Stromgewinnung mittels Photovoltaik ist allerdings ein neuer kostengünstiger Ansatz – aber nur, wenn die Sonne ausreichend scheint.

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