Tesla China Rückruf Flagge Collage Tesla / Patrick Lang
Tesla Model Y, Exterieur
Tesla Model Y, Exterieur
Tesla Model Y, Interieur
Tesla Model Y, Interieur 17 Bilder

Sie haben das Limit frei verfügbarer Artikel für diesen Monat erreicht.

Registrieren und kostenlos weiterlesen

Wir verwenden Ihre E-Mail Adresse, um Ihnen Angebote zu ähnlichen Produkten oder Dienstleistungen aus unserem Haus anzubieten. Sie können diesen Dienst jederzeit mit dem in der E-Mail befindlichen Abmeldelink beenden oder der Nutzung Ihrer Daten zu Werbezwecken widersprechen unter motorpresse@datenschutz.de.

Mit Ihrer Registrierung erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden und nehmen die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

China: 285.000 Teslas wegen Software-Problemen im Rückruf

285.000 Teslas wegen Software-Problemen im Rückruf Teslas Stress mit China

Tesla hat es derzeit nicht leicht auf dem chinesischen Markt. Jetzt muss der Hersteller fast 300.000 Autos wegen eines Software-Problems zurückrufen. Wobei "zurückrufen" nicht ganz das richtige Wort ist.

Gemessen an den teilweise provokanten, mindestens aber recht vollmundigen Tweets von Tesla-Chef Elon Musk wirkt die Nachricht auf der chinesischen Social-Media-Plattform Weibo ziemlich handzahm. Dort entschuldigt sich Tesla für entstandene Unannehmlichkeiten. Man werde sich weiter den Vorgaben der chinesischen Sicherheitsbehörden entsprechend um Verbesserung bemühen. Der Grund für so viel Demut: Tesla muss rund 285.000 Model 3 und Model Y in China zurückrufen, weil der adaptive Tempomat Ärger bereitet.

Wächst hier ein Image-Problem?

Die Behörden hatten die Gefahr einer unabsichtlichen Aktivierung des Assistenzsystems bemängelt, was eine plötzliche Beschleunigung nach sich ziehen könnte. Betroffen sind etwas mehr als 35.000 importierte Model 3 und rund 250.000 Model 3 und Model Y aus der Gigafactory in Shanghai. Im Zeitalter von Over-The-Air-Updates ist "Rückruf" allerdings nicht mehr immer die passende Bezeichnung. Den Mangel will der Hersteller per Software-Update aus der Cloud beheben. Erst im Februar hatte Tesla 135.000 ältere Fahrzeuge wegen Ausfällen des großen Zentral-Displays zurückrufen müssen, wovon auch 36.000 Autos in China betroffen waren.

Tesla Model 3, Interieur
Achim Hartmann
Wegen Ausfällen beim großen Zentral-Display gab es erst im Februar 2021 einen Rückruf für rund 135.000 Fahrzeuge.

Immer wieder ermitteln die chinesischen Behörden wegen etwaiger Qualitätsmängel gegen den amerikanischen E-Auto-Pionier und auch Kunden-Beschwerden sind keine Seltenheit. Natürlich könnte man hier staatliches Kalkül unterstellen. Schließlich fördert China lieber einheimische Produkte auf dem Elektromobilitäts-Sektor. Da käme ein Image-Problem bei Tesla gerade recht. Auf die Verkaufszahlen haben die technischen Probleme bislang allerdings keine Auswirkung. Im vergangenen Monat steigerte das amerikanische Unternehmen den Absatz in China um 29 Prozent und verkaufte entsprechend 33.463 Autos. Wie Qualitätsmängel bei Tesla aussehen können, erfahren Sie in unserer Fotoshow am Beispiel des Model Y.

Fazit

Tesla schlägt in China sanfte Töne an und entschuldigt sich bei den Kunden. Die demütige Haltung zeigt einerseits die Bedeutung, andererseits aber auch die Fragilität des China-Geschäfts. Der Markt ist groß und wichtig, doch jede Bewegung findet unter dem wachsamen Auge der Behörden statt. Immerhin: Der jüngste "Rückruf" lässt sich wohl per OTA-Update aus der Welt schaffen.

Zur Startseite
Kompakt E-Auto CUPRA-Born-Aurora-Blu Cupra Born im Privat-Leasing Sportlich-elektrisch für unter 300 Euro

Die besten Leasingangebote für den ID.3-Bruder im Überblick.

Tesla Model Y
Artikel 0 Tests 0 Generationen 0 Videos 0
Alles über Tesla Model Y
Mehr zum Thema Rückrufaktion
Mercedes GLE 350e
Sicherheit
VW Touran Erdgas Tankstelle Explosion
Politik & Wirtschaft
Toyota BZ4X Fahrbericht
Sicherheit
Mehr anzeigen