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Alpine A521 - F1-Auto - 2021
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Pat Fry & Matt Harman: Doppelspitze im Technik-Büro

Alpine besetzt Posten neu Doppelspitze im Technik-Büro

Alpine hat offiziell bekanntgegeben, dass Pat Fry und Matt Harman künftig die Technikabteilung in Enstone anführen werden. Die Doppelspitze ersetzt damit Marcin Budkowski, von dem sich der französische Rennstall zum Jahreswechsel getrennt hatte. Einen neuen Teamchef gibt es noch nicht.

Alpine hatte in der Winterpause zuletzt nicht nur positive Schlagzeilen geschrieben. Zunächst wurde Technikdirektor Marcin Budkowski vor die Tür gesetzt. Dann wurde auch noch die Trennung von Berater Alain Prost bekannt, wobei viel schmutzige Wäsche gewaschen wurde. Wer sich künftig unter Firmenboss Laurent Rossi um das Tagesgeschäft kümmern soll, ist auch noch nicht bekannt.

Jetzt sind immerhin die ersten Posten neubesetzt worden, mit denen etwas Ruhe in die Fabrik in Enstone kehren sollte. Die komplette Entwicklungsabteilung bekommt eine neue Organisationsstruktur. An ihrer Spitze steht der erfahrene Ingenieur Pat Fry, der in der Formel 1 zuvor schon bei McLaren und Ferrari in leitender Position gearbeitet hat. Er übernimmt die Rolle des Chief Technical Officer (CTO).

Während sich Fry um die strategische Ausrichtung im Technikbüro kümmert, Problembereiche bei der Entwicklung identifiziert und die Budget-Verteilung unter der Ausgabengrenze vorgibt, wurde eine Stufe unter ihm noch eine zweite Führungsebene eingezogen. Hier steigt Matt Harman vom Chefingenieur in den Posten des Technik-Direktors auf.

Harman, der in der Saison 2018 nach 18 Jahren bei Mercedes zu Renault wechselte, soll die Strukturen und Prozesse in der Technik-Abteilung optimieren und für eine reibungslose Zusammenarbeit der Chassis-Designer im britischen Enstone und der Motorenbauer im französischen Viry-Chatillon sorgen. Dabei hilft, dass der Brite früher bei Mercedes in der Antriebsentwicklung tätig war.

Pat Fry & Matt Harmon - Alpine - F1 - 2022
Alpine
Pat Fry (l.) und Matt Harmon (r.) sollen Alpine an die Spitze bringen.

Alpine in drei Jahren titelfähig?

Die Ansprüche sind hoch. Beim Comeback des Renault-Teams im Jahr 2016 hieß das Ziel, spätestens mit der Ankunft der neuen Autogeneration um Titel zu kämpfen. Neuerdings wurde als Marschroute ausgegeben, dass man spätestens 100 Rennen nach der Umbenennung in Alpine zu den Top-Teams aufschließen will. Bis jetzt stehen erst 22 Rennen auf dem Konto der Equipe. Man gibt sich also noch mehr als drei Jahre Zeit.

"Mit Pat und Matt an der Spitze der Entwicklung in Enstone gewinnt das ganze Alpine F1 Team ordentlich an Stärke", freute sich Markenboss Laurent Rossi. "Pat ist einer der erfahrensten Ingenieure in der Formel 1. Und Matts Antrieb und sein Wissen werden wichtig sein, wenn es darum geht das ganze Potenzial aus unseren Rennautos zu holen – wobei seine einzigartigen Kombination an Fachkenntnissen in den Bereichen Chassis und Motoren-Entwicklung hilft."

Noch unklar ist, wer künftig als Teamchef das Tagesgeschäft des Rennstalls führen wird und Alpine bei wichtigen Sitzungen mit der Konkurrenz und den F1-Bossen vertritt. Zuletzt geisterte immer wieder der Name Otmar Szafnauer herum, der sich erst vor wenigen Wochen von Aston Martin getrennt hatte. Beide Seiten wollten eine Zusammenarbeit aber noch nicht bestätigen. Das neue Auto namens Alpine A522 soll am 21. Februar vorgestellt werden. Vielleicht gibt es bis dahin ja noch weitere Personal-Ankündigungen.

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