Formel 1 Team - Alpine F1

Formel 1 Team Alpine F1

Seit der Saison 2021 ist das Werksteam des Renault-Konzerns unter dem Namen ihrer Sportmarke Alpine in der Formel 1 unterwegs. Zwei Fahrer- und zwei Konstrukteurstitel stehen auf der Habenseite der Equipe.

WM-Punkte

Berichte

Aktuell Power Ranking GP Italien 2021 Mercedes schlägt wieder zurück

Es geht hin und her ganz vorn im Kräfteverhältnis. Zandvoort ging an Red Bull, Monza wieder an Mercedes. Auch für McLaren ging es aufwärts.

Aktuell Schadensbegrenzung bei Alpine Siebtbestes Auto, bestes Team

Monza war keine Strecke für den Alpine A521. Trotzdem haben die Franzosen ihren fünften Platz in der Teamwertung gefestigt. Alonso erklärt warum.

Aktuell F1 Team-Check GP Italien 2021 „George bringt frisches Blut“

Wir haben die zehn Teams am Donnerstag in Monza auf Neuigkeiten abgecheckt. Thema waren vor allem die Fahrerwechsel, die zuletzt bestätigt wurden.

Aktuell Power Ranking GP Niederlande 2021 Red Bull schafft den Konter

Die zweite Saisonhälfte begann mit zwei unterschiedlichen Strecken. Red Bull holte sich in Spa und Zandvoort die Spitze im Power Ranking zurück.

Aktuell Alpine verteidigt 5. Platz Mit Glück durch die erste Runde

Beide Alpine-Fahrer landeten in Zandvoort in den Punkterängen. Doch es hätte auch schon nach zwei Kilometern zu Ende sein können.

Aktuell Aston Martin vs. Alpine Hoher Preis für Benzindrama

Im Kampf um Platz fünf erlebten Alpine und Aston Martin in Ungarn zwei Extreme. Sebastian Vettel stolperte über einen tückischen Defekt.

Aktuell Alpine zieht Option für 2022 Alonso bleibt Formel 1 erhalten

Alpine hat wie erwartet die Option im Vertrag mit Fernando Alonso gezogen, um die Dienste des zweifachen Weltmeisters auch 2022 zu beanspruchen.

Aktuell Alpines Zwischenfazit & Ausblick auf 2022 Zwischen Vorfreude und Panik

Alpine belegt in der WM den fünften Platz. Das Zwischenfazit fällt durchwachsen aus. 2022 will man mit Auto und Motor besser aufgestellt sein.

Aktuell Diskussion über F1-Motor für 2025 Formel 1 mit Vierzylinder?

Haben die künftigen Formel-1-Motoren vier oder sechs Zylinder? Wir haben bei den aktuellen Herstellern nachgefragt, welche Lösung bevorzugt wird.

Aktuell Power Ranking GP Ungarn 2021 Mercedes wieder die Nummer 1

Kurz vor der Sommerpause hat sich Mercedes wieder an die Spitze unseres Power Rankings gesetzt. Aber nur mit hauchdünnem Vorsprung.

Auktionen & Events Bonos Mercedes erzielt in Auktion Promibonus 1980er Mercedes 450 SEL mit Kuhfell-Bezügen

U2-Sänger Bono fuhr in den frühen 1980er-Jahren einen Mercedes 450 SEL mit spezieller Ausstattung. Das Auto wurde jetzt in einer Auktion versteigert.

Mehr Motorsport Angleichung von Hypercar und LMDh Kommt Alpine mit LMDh-Renner?

Was steckt hinter dem Konvergenz-Deal für Hypercar und LMDh? Und welche neuen Hersteller wollen mitmachen? Wir haben den letzten Stand der Gespräche.

Power Ranking GP England 2021 Mercedes macht Boden gut GP Großbritannien

Mercedes hat in Silverstone aufgeholt, aber Red Bull nicht eingeholt. Der WM-Spitzenreiter hat die Nase auch in unserem Power Ranking immer noch vorn.

Supershow von Fernando Alonso Der Trick mit dem DRS-Zug GP Großbritannien

Fernando Alonso spielte in Silverstone seine ganze Klasse und Erfahrung aus. Der alte Fuchs bildete absichtlich einen DRS-Zug.

Alonso stiehlt Verstappen die Show Alpine gewinnt sieben Startplätze GP Großbritannien

Alpine hat im Sprint auf weiche Reifen und damit Risiko gesetzt. Die Taktik ging auf. Die beiden Fahrer machten zusammen sieben Positionen gut.

Aktuell Neue F1-Generation mit Team-Lackierungen Rennställe zeigen 2022er Autos

Die F1-Teams haben offizielle Bilder des 2022er Autos in den aktuellen Farb-Designs vorgestellt. Wir zeigen Ihnen die nächstjährige Startaufstellung.

Aktuell Erste Versuche mit E-Fuels in der Formel 1 Weniger Power, bessere Kühlung

Die Formel-1-Motorenhersteller durften erste Tests mit CO2-neutralen E-Fuels der FIA durchführen. Wir haben die Techniker nach den Resultaten befragt.

Aktuell Alpine zwischen Gut und Böse Die blaue Wundertüte

Kein Auto im Feld ist so schwer einzuschätzen wie der Alpine A521. Er schwankt zwischen Gut und Böse. Das zeigen die zwei Spielberg-Wochenenden.

Kompromiss im Kupplungsstreit Kupplung darf getauscht werden GP Großbritannien

Aston Martin und Alpine müssen sich um ihre Kupplungen bei Sprintrennen in Silverstone nicht sorgen. Man handelte mit der FIA einen Kompromiss aus.

Aktuell Ist Honda die neue Nummer 1 Wer hat die meiste Power?

Seit Red Bull-Honda gegen Mercedes auf den Geraden gewinnt, rätselt die Formel-1-Gemeinde: Ist es der Motor oder der Luftwiderstand?

Politik & Wirtschaft Renault-Elektroauto-Zukunft 2x R4, 1x R5 Turbo und jede Menge neue E-Technik

Die Renault-Gruppe plant, bis 2025 zehn neue vollelektrische Fahrzeuge auf den Markt zu bringen, darunter den R4 sowie weitere ikonische Modelle.

Aktuell Alonso ist Alpines Lebensversicherung Platz 9 war das Limit

Fernando Alonso hat Auto und Reifen verstanden und seinen Fahrstil angepasst. Darin ist er nach Aussage seiner Alpine-Ingenieure ein Meister.

Fernando Alonso rettet Alpine-Ehre Der Matador ist zurück GP Frankreich

Lange sah es für Alpine in Frankreich nach null Punkten aus. Doch dann zeigte Alonso, was er wert ist. Der Spanier spielte seine ganze Klasse aus.

Aktuell Alpine enttäuscht sich selbst „Big Points nur mit einem Wunder“

Alpine wollte mit beiden Autos ins Q3. Zum Schluss hat es nur Fernando Alonso geschafft. Beim Spanier ist persönlich der Knoten geplatzt.

Alpine trumpft auf Neuer Motor beflügelt Alonso GP Frankreich

Alpine verbucht einen gelungenen Auftakt zum Heimspiel in Paul Ricard. Trotzdem sieht man sich nicht als Anführer des Mittelfelds - aus guten Gründen.

1 2 3 ... 12 ... 21

Die Formel-1-Historie von Renault reicht bis ins Jahr 1977 zurück, als man in Silverstone erstmals am Start stand. Mit einem revolutionären V6-Turbomotor versuchte man der Konkurrenz ein Schnippchen zu schlagen. Trotz der vielversprechenden Ansätze blieb der Erfolg allerdings zunächst aus.

Ausgerechnet beim Heimrennen in Dijon 1979 feierte man den ersten Sieg für Renault F1. Mit Jean-Pierre Jabouille saß zudem auch noch ein französischer Pilot im Auto. Regelmäßige Erfolge feierte das Team allerdings erst zu Beginn der Achtziger. Vor allem Alain Prost sorgte zwischen 1981 und 1983 mit insgesamt neun Saisonsiegen dafür, dass Renault F1 die Teamwertung zweimal als Dritter und einmal als Vizemeister beendete.

Nach dem Ende der Saison 1985 entschied der damalige Renault-Chef Georges Besse, das Renault Formel 1-Team aufzulösen und sich ganz auf die Rolle als Motorenlieferanten zu konzentrieren. In dieser Funktion feierte Renault die größten Erfolge in seiner F1-Geschichte. Mit Renault-Power ausgestattet gewannen Benetton und Williams in den 90ern eine Meisterschaft nach der anderen.

So entschied sich der Hersteller im Jahr 2000 den Benetton-Rennstall mit Flavio Briatore an als Teamchef zu kaufen. Allerdings ging das Team erst in der Saison 2002 unter dem neuen Namen "Renault F1" an den Start. Nach einer Lernsaison kam mit dem Spanier Fernando Alonso im Jahr 2003 schließlich der Erfolg.

Fernando Alonso - GP Brasilien 2006
Motorsport Images
Fernando Alonso beendete 2005 und 2006 die Titelserie von Michael Schumacher. Der Spanier fuhr die einzigen beiden Titel für das Renault Werksteam ein.

Zwei Titel durch Fernando Alonso

Zwei Jahre fuhren die Franzosen bereits regelmäßig in die Punkte als 2005 der ganz große Durchbruch folgte: Sowohl in der Fahrerwertung, als auch in der Teamwertung errang die Equipe den Meistertitel. 2006 konnte der im britischen Enstone ansässige Rennstall das Kunststück sogar wiederholen.

Nach dem Abschied von Alonso im Jahr 2007 beschrieb die Formkurve von Renault F1 allerdings wieder einen Knick nach unten. Ferrari und McLaren übernahmen das Zepter. Renault half selbst die Rückkehr des verlorenen Sohns in den Folgejahren nicht mehr weiter. Den negativen Höhepunkt dieser Dürreperiode stellte der Betrug beim Singapur 2008 dar. Teamchef Flavio Briatore und Technikchef Pat Symonds ließen Nelson Piquet mit einem absichtlichen Crash eine Safety-Car-Phase auslösen ließen, was Alonso zum Sieg führte.

Nach vielen Negativ-Schlagzeilen musste Renault Ende 2010 den Ausstieg bekanntgeben. Nur ein Verkauf der Mehrheit des Teams an einen Luxemburger Investor rettete den Rennstall, der unter dem Teamnamen Lotus weitergeführt wurde. Mit Robert Kubica konnte immerhin adäquater Ersatz für Fernando Alonso verpflichtet werden. Auch die Motorenentwicklung wurde gerettet. An die alten Erfolge konnte das Team aus Enstone aber nicht mehr anknüpfen.

Fernando Alonso - Alpine - Bahrain - 2021
xpb
Seit 2021 geht das Renault-Werksteam unter seiner Sportmarke Alpine an den Start. Beim Neustart dabei war wieder Fernando Alonso.

Aus Renault wird Alpine

Doch der französische Autohersteller wollte sich nicht endgültig aus der Formel 1 verabschieden. Konzernchef Carlos Ghosn suchte schon 2015 wieder nach einem geeigneten Übernahmekandidaten und wurde bei seinem alten Rennstall fündig. Renault bekam das Team zum symbolischen Preis von einem Pfund zurück, musste aber die angehäuften Schulden übernehmen.

Weil unter der alten Lotus-Führung lange kein Geld mehr investiert wurde, dauerte es eine lange Zeit bis das Team wieder auf die Füße fand. Von Platz neun in der Saison 2016 ging es in den Folgejahren immerhin auf die Plätze sechs und vier nach vorne. Doch 2019 und 2020 stagnierte die Formkurve etwas. Es blieb jeweils nur der fünfte Platz im Konstrukteurspokal.

Zur Saison wagte der Werksrennstall einen Neuanfang. Die Autos traten seitdem nicht mehr unter dem Namen Renault sondern unter dem Logo der Sportmarke Alpine in der Königsklasse an. Der traditionelle gelb-schwarze Look verschwand und wurde durch eine blaue Lackierung ersetzt. Beim Fahrerpersonal setzte man auf alte Bekannte. Neben dem Franzosen Esteban Ocon wurde Fernando Alonso wieder aus der Rente geholt.