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Motor-Reglement 2026: Audi &Porsche werden nervös

Motor-Reglement 2026 bis Juli Audi und Porsche werden nervös

Eigentlich sollte der FIA-Weltrat das Motoren-Reglement für 2026 am 29. Juni absegnen. Nachverhandlungen und interne Querelen lassen den Termin platzen. Audi und Porsche drängen auf grünes Licht vor der Sommerpause. Die FIA verspricht: Im Juli ist es so weit.

Der Fall war von Anfang an klar: Audi und Porsche kommen nur in die Formel 1, wenn das Motoren-Reglement für 2026 zu Papier gebracht ist. Die Formel 1 versprach den deutschen Premiumherstellern, das Regelwerk über das zwei Jahre lang diskutiert wurde, am 29. Juni dem FIA-Weltrat vorzulegen. Damit hätten Porsche und Audi leben können.

Porsche wollte seine Rückkehr in die Königsklasse beim Heimspiel seines künftigen Chassis-Partners Red Bull in Spielberg bekanntgeben. Audi plant eine Woche später mit seiner Einstiegsmeldung nachzuziehen. Zu Beginn nur als Motorenhersteller. Das Team, das die Ingolstädter übernehmen wollen, wird später kommuniziert.

Im Moment sieht es so aus, als würde Sauber das Rennen machen und Aston Martin in die Röhre schauen. Bevor Audi jedoch in echte Verhandlungen mit einem Übernahmekandidaten treten kann, muss der FIA-Segen her. Danach gründet der Autokonzern eine eigene Firma, die das Formel 1-Projekt betreibt.

Der Termin in Spielberg ist schon geplatzt. Die Motorenregeln werden Ende Juni nicht den Mitgliedern des Weltrats vorgelegt. Damit kann es auch keine offizielle Verlautbarung der beiden VW-Töchter geben.

In Ingolstadt und Zuffenhausen wird man langsam nervös. Die Verzögerungen machen bei einem so langen Verhandlungszeitraum keinen sonderlich professionellen Eindruck. Und man will endlich loslegen. Ab August sind nur noch drei Jahre und fünf Monate Zeit. Bei beiden Neueinsteigern geht es nicht nur um die Konstruktion einer Antriebseinheit, sondern auch um den Aufbau einer Motorsportabteilung.

Red Bull Fabrik - Milton Keynes - 2021
Red Bull
Porsche wird ab 2026 mit Red Bull bei den Motoren zusammenarbeiten.

RB-Powertrains und Porsche als Neuling eingestuft

Das Thema brennt Formel-1-Chef Stefano Domenicali unter den Nägeln. Weil der Einstieg von Audi und Porsche für die Königsklasse eminent wichtig ist. Es ist ein weiteres Signal für den Höhenflug der höchsten Spielklasse. Es erhöht die Glaubwürdigkeit der Serie und wird den Preis der Formel-1-Teams weiter nach oben treiben. Schon heute ist kein Rennstall mehr unter 400 Millionen Dollar zu kaufen.

Zunächst haben die Wünsche der etablierten Hersteller und der Neulinge zu immer neuen Aufschüben geführt. Es ging um den Budgetdeckel für die Motorenhersteller, den Investitionsrahmen, die Prüfstandsstunden, die Einstufung ob Neuling oder nicht und die Privilegien für Neueinsteiger. Inzwischen ist klar: RB-Powertrains wird in Verbindung mit Porsche als Neuling behandelt.

Danach stellte sich das Verfassen des Regeltextes als größtes Hindernis heraus. Man will Schlupflöcher und Fallstricke unter allen Umständen vermeiden. Zuletzt führt auch noch ein FIA-interner Streit zu einer weiteren Verzögerung. Dem neuen Präsidenten Muhammed bin Sulayem ging der Druck seines ehemaligen Generalsekretärs Peter Bayer zu weit. Bayer drängte auf die Einhaltung des Juni-Termins. Bin Sulayem wollte den Zeitpunkt selbst bestimmen, an dem die Motorregeln stehen.

Inzwischen ist die Bedeutung einer baldigen Verabschiedung auch in Paris angekommen. Der Präsident hat der Formel 1 versprochen: Im Juli soll das Reglement endlich bestätigt werden. Das wurde den Vorständen von Audi und Porsche in getrennten Telefonkonferenzen vor dem GP Kanada von bin Sulayem und Domenicali auch so persönlich bestätigt.

Audi - F1-Concept - Chris Paul Design - 2022
Chris Paul Design
Es sieht alles danach aus, als würde Audi den Sauber-Rennstall übernehmen.

Zwei Firmen, zwei Motoren

Die nächste Gelegenheit bietet sich im Rahmen des GP Österreich am Red Bull-Ring an. Dort tagt die Formel-1-Kommision zum nächsten Mal. Danach könnte der Weltrat in einer außerordentlichen Abstimmung die Regeln durchwinken. Audi und Porsche müssten dann innerhalb von 15 Tagen eine verbindliche Zusage für die Einschreibung in die WM 2026 abgeben. Und die Presseabteilungen könnten den Einstieg noch vor den Sommerferien kommunizieren. Zum Beispiel bei den Grands Prix in Frankreich oder Ungarn.

Fest steht bereits, dass die beiden deutschen Hersteller mit technisch völlig eigenständigen Antriebseinheiten antreten. Die technischen Parameter stehen ja bereits seit längerer Zeit fest. Zuletzt wurde noch diskutiert, ob man bei den E-Fuels sich auf synthetischen Kraftstoff konzentriert oder eine Konkurrenz zu BioFuels aus Abfällen zulassen soll. In Ingolstadt und Zuffenhausen kann man mit beidem leben.

Domenicali hat kürzlich noch einmal allen Beteiligten klargemacht, dass es keine größere Blamage für den Sport gäbe, wenn es die Interessensgruppen nach so langer Vorlaufzeit nicht hinbekommen und damit Audi und Porsche vergraulen. Und damit nicht genug. Es stehen noch weitere Hersteller vor der Tür, die dieses Treiben mit Interesse verfolgen.

Honda-Logo - Red Bull - Formel 1 - 2020
Red Bull
Honda und noch ein weiterer Herstellen sollen darüber nachdenken, ebenfalls 2026 in die Formel 1 zu kommen.

Honda überlegt eine Rückkehr

Honda überlegt immer ernsthafter 2026 in die Formel 1 zurückzukehren. Außerdem hat die Formel 1 die Anfrage eines weiteren Autokonzerns auf dem Tisch. Nach der Sommerpause soll man mehr wissen. Im Hauptquartier der Formel 1 gibt man sich zugknöpft. Spekulationen kann jeder selbst anstellen.

Red Bull säße in der Zwickmühle, wenn sich Honda kurzfristig zum Comeback bekennen würde. Bei dem Rennstall aus Milton Keynes ist alles vorbereitet für eine Partnerschaft mit Porsche. Man geht davon aus, dass Entscheidungen in Tokio immer etwas länger dauern.

Wenn Honda tatsächlich zurückkäme, könnten sie sich mit Alpha Tauri ins Bett legen oder den Rennstall aus Faenza sogar übernehmen. Alpha Tauri kann es egal sein. Porsche wird sich in seinem Abkommen mit Red Bull bereit erklären, beide Teams zu beliefern, sollte sich für Red Bulls Schwesterteam keine andere Lösung anbieten. In dem Fall wäre die Wahl keine Qual.

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