Leclerc - Russell - Sainz - GP Ungarn 2022 - Budapest xpb
Russell - Leclerc - Formel 1 - GP Ungarn - Budapest - Qualifikation - Samstag - 30.7.2022
Fans - Formel 1 - GP Ungarn - Budapest - Qualifikation - Samstag - 30.7.2022
George Russell - Mercedes - Formel 1 - GP Ungarn - Budapest - Qualifikation - Samstag - 30.7.2022
George Russell - Mercedes - Formel 1 - GP Ungarn - Budapest - Qualifikation - Samstag - 30.7.2022 34 Bilder
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GP Ungarn 2022 (Qualifikation): Russell auf Pole

F1 GP Ungarn 2022 - Ergebnis Qualifikation Russell feiert Pole-Premiere

GP Ungarn 2022

Die Budapest-Qualifikation hatte es in sich. Die Favoriten stolperten und George Russell brillierte im Mercedes. Der Engländer sicherte sich erstmals in seiner Laufbahn die Pole Position. Ferrari musste sich mit den Plätzen zwei und drei begnügen. Weltmeister Max Verstappen startet als Zehnter – ihn ließ die Technik im Stich.

Der Regen blieb für die Qualifikation aus. Und trotzdem entwickelte sich eine spannende Session über eine Stunde. Am Ende tauchten nicht die Favoriten von Ferrari und Red Bull auf der Pole Position auf, sondern George Russell. Ausgerechnet Mercedes, das am Trainingsfreitag noch so zu kämpfen hatte und wieder keine Erklärung dafür fand.

Der Temperaturumschwung von heiß zu kalt machte den Silberpfeilen offenbar Beine. Russell flog im letzten Versuch in 1:17.377 Minuten um den 4,381 Kilometer langen Kurs. Für den 24-jährigen Engländer ist es die erste Pole der Laufbahn. Sie kam praktisch aus dem Nichts. "Ich bin völlig hin und weg. Das war einfach eine Mega-Runde ganz zum Schluss. Und das nach dem schlechtesten Freitag der Saison. Wir verstehen selbst nicht, warum wir auf einmal so schnell waren", berichtete der Pole-Setter.

Der zweite Mercedes kreuzte nicht so weit oben auf. Lewis Hamilton wird über den siebten Platz enttäuscht sein. Sein Teamkollege machte ihm vor, was an diesem Tag im W13 steckte. Der siebenfache Titelträger verlor fast acht Zehntelsekunden auf Russell. Er hatte jedoch eine Erklärung für den großen Abstand. An seinem Auto funktionierte das DRS nicht. Das kostete Zeit auf den Geraden.

Charles Leclerc - Ferrari - GP Ungarn 2022 - Budapest
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Platz zwei und drei: Ferrari blieb in der Qualifikation unter den eigenen Möglichkeiten.

Ferrari geschlagen

Die Dominatoren des Freitags stürzten vom Sonnenplatz. Ferrari sah sich nach den ersten Trainings auf dem Weg zur ersten Startreihe, brachte in der Qualifikation aber nur ein Auto dorthin. Carlos Sainz lenkte seinen F1-75 schneller um die Strecke als sein Teamkollege. Der Spanier fühlte sich wohl in seinem Rennwagen, während Charles Leclerc als Dritter haderte. "Ich komme mit jedem Rennen und jeder Qualifikation besser in Schwung", sagte Sainz. "Ich denke, ich hatte eine Chance auf die Pole Position. Mir ist sie leider im letzten Sektor durch die Lappen gegangen." Zu Russell fehlte keine halbe Zehntelsekunde.

Leclerc und der Hungaroring: Das ist bis jetzt keine Liebesbeziehung. Auch in der Qualifikation blieb der WM-Zweite hinter seinen Möglichkeiten. Die Reifen waren dieses Mal das Problem. "Wir strauchelten damit, sie im Arbeitsfenster zu halten, als die Sonne herauskam. So konnte ich einfach keine Konstanz aufbauen. Das Q3 war aus meiner Sicht zu schlecht." Der dritte Platz wird ihn wurmen.

Jedoch schnitt sein WM-Rivale noch deutlich schlechter ab. Max Verstappen landete nur auf dem zehnten Platz. Der dritte Quali-Teil entwickelte sich für ihn zum Desaster. In der ersten fliegenden Runde beging der Weltmeister einen Fahrfehler. Er verbremste sich in der zweiten Kurve. Im letzten Anlauf ließ ihn sein Auto im Stich. Verstappen fuhr aus der Box, doch sein Honda-Motor lieferte keine Power. Der WM-Führende schlich um den Kurs, keine Gegenmaßnahme fruchtete.

Desaster für Red Bull

Red Bull war die negative Sensation der Qualifikation, denn auch Sergio Perez strauchelte. Der Mexikaner strandete schon im zweiten Quali-Durchgang, fasste sich allerdings nicht an die eigene Nase, sondern beschwerte sich bei seiner Mannschaft vielmehr über Kevin Magnussen, der ihm in der zweiten Kurve im Weg gestanden habe. Vom zehnten und elften Startplatz wartet auf die Red-Bull-Fahrer ein schweres Rennen. Der Hungaroring gilt als überholfeindlich.

McLaren bestätigte seine starke Vorstellung vom Freitag. Lando Norris qualifizierte sich auf dem vierten Platz. Teamkollege Daniel Ricciardo zog ebenfalls ins Q3 ein, landete dort allerdings nur an der neunten Stelle. Alpine positionierte sich direkt hinter dem schnelleren McLaren. Esteban Ocon gelang als Fünfter eine kleine Überraschung. Eigentlich sah alles danach aus, dass er an diesem Wochenende der langsamere Pilot im französischen Rennstall ist. Doch im entscheidenden Moment ließ er Fernando Alonso hinter sich. Valtteri Bottas zeigte als Achter ebenfalls einen guten Auftritt.

Haas-Duo im zweiten Teil raus

Für Haas endete die Qualifikation nach dem zweiten Durchgang. Im direkten Vergleich zwischen neuem und altem Auto lagen rund vier Zehntelsekunden. Kevin Magnussen fährt auf dem Hungaroring den großflächig überarbeiteten US-Rennwagen, Mick Schumacher noch die alte Version, weil er in der Weltmeisterschaft hinter dem Teamkollegen liegt. Für den jungen Deutschen, der den 15. Platz in der Qualifikation belegte, hagelte es die elfte Niederlage im 13. Vergleich in dieser Saison.

Schumachers Hoffnungen wurden nicht erfüllt: "Wir hätten uns Regen gewünscht, weil wir wussten, dass es auf trockener Strecke schwierig wird. Wir haben im Vergleich zum Freitag ein paar Änderungen am Auto vorgenommen, sind aber nicht ganz zufrieden damit. Im Rennen kann hier aber alles passieren. Letztes Jahr waren wir nach der ersten Kurve Zehnter. Wenn sich die anderen am Start nicht einig sind, hoffen wir, die lachenden Dritten zu sein."

Ein Alfa Romeo mischte im letzten Teil mit, der zweite stand nach Q2 in der Boxenstraße. Guanyu Zhou ärgerte sich ein wenig über seinen 12. Startplatz, sprach seiner Mannschaft am Funk aber auch ein Kompliment aus. Der neue Unterboden hat den Alfa-Sauber C42 schneller gemacht. Hinter dem Chinesen sortierte sich Magnussen ein. Es folgt Lance Stroll im besser platzierten Aston Martin. Für den Rennstall aus Silverstone war es ein enttäuschender Tag nach einem vielversprechenden Auftakt am Freitag.

Sebastian Vettel - Aston Martin - GP Ungarn 2022 - Budapest
xpb
Erst Unfall, dann frühes Aus: Sebastian Vettel scheiterte im Q1.

Vettel-Aus in Q1

So hatte sich Sebastian Vettel den Beginn seiner Abschiedstour nicht vorgestellt. Der Heppenheimer erlebte einen verkorksten Samstag. Erst flog er im dritten Training von der Strecke in den Reifenstapel, später in der Qualifikation nach dem ersten Durchgang raus. Vettel konnte es nicht fassen. Es fehlten nur wenige Hundertstelsekunden für den Aufstieg, dann hätte er seine Mechaniker für harte Arbeit belohnen können. Innerhalb von zwei Stunden hatte Vettels Crew seinen Rennwagen nach dem Unfall wieder flott gemacht.

Mit dem vierfachen Weltmeister, der am Saisonende zurücktritt, verabschiedeten sich außerdem die beiden Alpha Tauri und Williams schon nach 18 Fahrminuten. Alpha Tauri scheint einfach der Abtrieb zu fehlen, um in den langgezogenen Kurven auf dem Hungaroring schnell zu sein. Yuki Tsunoda (16.) scheiterte denkbar knapp an der ersten Hürde. Wenigstens verbucht der Japaner einen Quali-Erfolg über den Teamkollegen.

Pierre Gasly schimpfte am Funk. Eigentlich hätte seine letzte Runde für das Q2 gereicht. Allerdings hatte der Franzose gegen die Track Limits in Kurve fünf verstoßen. Die Rennleitung strich ihm die Zeit und der zweite Alpha Tauri purzelte hinter Vettel auf die 19. Position. Williams gehörten im dritten Training die Schlagzeilen. Da hatte Nicholas Latifi auf nasser Piste sensationell den ersten Platz erobert. In der Quali wurde der Kanadier Letzter. Auch Teamkollege Alexander Albon (17.) scheiterte vorzeitig.

GP Ungarn 2022 - Ergebnis Qualifikation

Fahrer Team Q1 Q2 Q3
1. George Russell Mercedes 1:18.407 1:18.154 1:17.377
2. Carlos Sainz Ferrari 1:18.434 1:17.946 1:17.421
3. Charles Leclerc Ferrari 1:18.806 1:17.768 1:17.567
4. Lando Norris McLaren 1:18.653 1:18.121 1:17.769
5. Esteban Ocon Alpine 1:18.866 1:18.216 1:18.018
6. Fernando Alonso Alpine 1:18.716 1:17.904 1:18.078
7. Lewis Hamilton Mercedes 1:18.374 1:18.035 1:18.142
8. Valtteri Bottas Alfa Romeo 1:18.935 1:18.445 1:18.157
9. Daniel Ricciardo McLaren 1:18.775 1:18.198 1:18.379
10. Max Verstappen Red Bull 1:18.509 1:17.703 1:18.823
11. Sergio Perez Red Bull 1:19.118 1:18.516  
12. Zhou Guanyu Alfa Romeo 1:18.973 1:18.573  
13. Kevin Magnussen Haas 1:18.993 1:18.825  
14. Lance Stroll Aston Martin 1:19.205 1:19.137  
15. Mick Schumacher Haas 1:19.164 1:19.202  
16. Yuki Tsunoda Alpha Tauri 1:19.240    
17. Alexander Albon Williams 1:19.256    
18. Sebastian Vettel Aston Martin 1:19.273    
19. Pierre Gasly Alpha Tauri 1:19.527    
20. Nicholas Latifi Williams 1:19.570    
Fahrer Team Q1 Q2 Q3
1. George Russell Mercedes 1:18.407 1:18.154 1:17.377
2. Carlos Sainz Ferrari 1:18.434 1:17.946 1:17.421
3. Charles Leclerc Ferrari 1:18.806 1:17.768 1:17.567
4. Lando Norris McLaren 1:18.653 1:18.121 1:17.769
5. Esteban Ocon Alpine 1:18.866 1:18.216 1:18.018
6. Fernando Alonso Alpine 1:18.716 1:17.904 1:18.078
7. Lewis Hamilton Mercedes 1:18.374 1:18.035 1:18.142
8. Valtteri Bottas Alfa Romeo 1:18.935 1:18.445 1:18.157
9. Daniel Ricciardo McLaren 1:18.775 1:18.198 1:18.379
10. Max Verstappen Red Bull 1:18.509 1:17.703 1:18.823
11. Sergio Perez Red Bull 1:19.118 1:18.516  
12. Zhou Guanyu Alfa Romeo 1:18.973 1:18.573  
13. Kevin Magnussen Haas 1:18.993 1:18.825  
14. Lance Stroll Aston Martin 1:19.205 1:19.137  
15. Mick Schumacher Haas 1:19.164 1:19.202  
16. Yuki Tsunoda Alpha Tauri 1:19.240    
17. Alexander Albon Williams 1:19.256    
18. Sebastian Vettel Aston Martin 1:19.273    
19. Pierre Gasly Alpha Tauri 1:19.527    
20. Nicholas Latifi Williams 1:19.570    
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