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Die Baureihe 204 wurde von März 2007 bis 2014 produziert (Limousine und T-Modell), das Coupé C204 von Juni 2011 bis Juni 2015. Es gab drei Karosserievarianten:
Die C-Klasse W204 war erstmals mit zwei eigenständigen Fahrzeuggesichtern erhältlich:
Darüber hinaus waren BlueEFFICIENCY-Varianten mit verbrauchsoptimierten Maßnahmen erhältlich, die den Kraftstoffverbrauch um bis zu zwölf Prozent senkten.
Die umfangreiche Modellpflege (intern „Mopf") war ab dem 26. März 2011 erhältlich und brachte weitreichende Änderungen:
Unter Gebrauchtwagenkennern gelten die Facelift-Modelle ab 2011 als deutlich ausgereifter und zuverlässiger.
Der W204 gilt insgesamt als solider Gebrauchtwagen, doch einige Schwachstellen sollten beachtet werden:
Motor und Antrieb:
Karosserie:
Fahrwerk und Bremsen:
Im TÜV-Report zeigt die C-Klasse W204 ein insgesamt gutes Bild: Lichtmängel sind selten, Lenkanlage, Antriebswellen und Dämpfer geben kaum Anlass zur Beanstandung. Hauptschwachpunkt sind die Achsaufhängungen, die im Alter überdurchschnittlich oft beanstandet werden. Beim älteren W204 kommen zudem korrodierte Bremsleitungen und Probleme mit der Feststellbremse hinzu.
In der ADAC Pannenstatistik ergibt sich ein differenziertes Bild: Exemplare der Erstzulassungsjahre 2007 bis 2011 stuft der ADAC als „unzuverlässig bis sehr unzuverlässig" ein. Fahrzeuge ab Erstzulassung 2012/2013 werden als „mittel" bewertet, jüngere Modelle als „zuverlässig bis sehr zuverlässig". (Stand Juli 2026)
auto motor und sport hat den W204 in mehreren Tests und Fahrberichten geprüft. Im Gebrauchtwagen-Check bezeichnete die Redaktion den W204 als „echten Dauerläufer", wies aber auf die Steuerketten-Problematik als potenziell gefährliche Schwachstelle hin.
Im Einzeltest des C 180 BlueEfficiency (Facelift) lobte auto motor und sport den neuen 1,6-Liter-Turbobenziner M274: Der Wagen unterbot mit 8,4 Sekunden auf 100 km/h sogar die Werksangabe, und die Federung filterte Unebenheiten „beeindruckend souverän" aus.
Beim C 200 CDI wurde die Laufruhe des OM651-Basisdiesels hervorgehoben – „Zimmerlautstärke trotz Kaltstart oder Volllast" – sowie der niedrige Testverbrauch von nur 6,4 l/100 km.
Mercedes setzte von 2007 bis 2011 einen Rennwagen in der Optik der C-Klasse W204 in der DTM ein. Der Wagen war mit einem 4,0-Liter-V8-Motor mit rund 368 kW (500 PS) ausgestattet. Paul di Resta gewann 2010 die DTM-Meisterschaft im W204-Rennwagen. Weitere prominente DTM-Fahrer im W204 waren unter anderem die ehemaligen Formel-1-Piloten Ralf Schumacher und David Coulthard.
Ab der Saison 2012 wechselte Mercedes auf das Coupé C204 als Basis für den DTM-Rennwagen.