Aus für Subaru e-Boxer: Mild-Hybrid muss gehen, Toyota-Technik übernimmt

Aus für Subaru e-Boxer
Mild-Hybrid muss gehen, Toyota-Technik übernimmt

ArtikeldatumVeröffentlicht am 30.07.2026
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Subaru E-Boxer
Foto: Subaru

Immer schärfer werdende Abgasvorschriften und auch die strategische Entscheidung die Elektrifizierung weiter auszubauen sorgen bei Subaru für den Umbau der Antriebspalette.

Wie der Autobauer mitteilt, können auf dem japanischen Heimatmarkt die aktuellen e-Boxer-Versionen von Impreza und Crosstrek nur noch bis zu 14. September 2026 bestellt werden. Ab dann werden beide Modelle mit nicht mehr mit dem Mild-Hybrid-Antrieb angeboten.

Vollhybrid mit mehr Leistung

Übernehmen soll in beiden Modellen dann der S:HEV getaufte Hybrid. Dieser Vollhybrid, dessen Kernkomponenten von Toyota stammen, kombiniert einen 2,5-Liter-Boxermotor mit zwei Elektromotoren, einem CVT-Getriebe und dem markentypischen permanenten Allradantrieb (AWD). Verbaut wird dieser bereits im Levorg für den japanischen Markt sowie den amerikanischen Versionen von Forester und Crosstrek.

Der neue Antrieb ist eine Kombination aus Parallel- und Seriell-Hybrid. Hierbei kann sowohl der Benziner-Boxer als auch auf kurzen Strecken der E-Motor jeweils alleine oder gemeinsam arbeiten. Neu ist die Funktion des Benziners als Generator zum Aufladen der Traktionsbatterie, um daraus elektrischen Antrieb zu generieren.

Der klassische Verbrenner-Boxer tritt mit 2,5 Liter Hubraum als Sauger an. Die Leistung liegt bei 160 PS und 209 Nm. Der von Toyota beigesteuerte E-Motor bringt es auf 88 kW und 270 Nm. Die Systemleistung wird mit 194 PS angegeben.

Europastart noch unbekannt

Der aktuelle e-Boxer, der mit einem 118-Volt-System arbeitet, kombiniert einen Zweiliter-Saug-Boxer mit einem 12 kW starken E-Motor zu einer Systemleistung von 136 PS. Rein elektrisch fahren ist hier nur sehr eingeschränkt möglich. Die Hauptaufgabe der E-Maschine ist die Unterstützung des Verbrenners. Zudem kann er Energie rekuperieren. Der e-Boxer wurde 2018 in Japan eingeführt und dann auf weiteren Märkten in Asien, Ozeanien und Europa eingeführt.

Die Antriebsumstellung bringt also neben mehr Leistung auch deutlich mehr elektrische Fahranteile. Wann der Vollhybrid den e-Boxer in den Modellen Impreza, Crosstrek und Forester im deutschen Angebot ersetzt ist bislang nicht bekannt. Man sein noch in der Prüfung, wie der neue Antrieb zur finelen Euro7-Regelung passt, erklärt Subaru gegenüber auto motor und sport. Aktuell ist somit weiter offen, ob und wann ein SHEV möglicherweise nach Europa/Deutschland kommt.

Fazit