Berkeley Bandit Berkeley Sportcars
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Berkeley Bandit: Roadster und Coupé ab 2021

Berkeley Bandit Auferstehung als Roadster und Coupé

In den 1950er Jahren fertigte Berkeley kleine Sportwagen. 2021 soll der Marke mit zwei neuen Modellen wieder Leben eingehaucht werden.

Die britische Marke Berkeley fertigte von 1956 bis 1961 kleine Sportwagen in kleinen Stückzahlen. Berkeley, die ihren Ursprung im Wohnwagenbau hatten, war dabei die erste Marke, die ein Serienmodell mit einer Fiberglas-Karosserie ausstattete. Die Antriebs-Technik darunter stammte aus der Großserie – überwiegend aus dem Motorradbau.

Chassis aus Bio-Verbundwerkstoff

1960 debütierte mit dem Bandit der erste Hecktriebler der Marke, Der Ford Anglia steuerte den Motor bei. Jetzt, 60 Jahre nach der Premiere des Ur-Bandit, soll die Marke gleich mit zwei neuen Bandit-Modellen zurückkehren. Hinter dem Comeback stecken der Designer Martin Rees und der Rennsportingenieur Simon Scleater.

Berkeley Bandit
Berkeley Sportcars
Das Chassis wird aus Bio-Verbundwerkstoffen hergestellt.

Bislang gibt es zu den neuen Bandit-Modellen nur ein paar Eckdaten. Chassis und Karosserie sollen aus Bio-Verbundwerkstoffen entstehen. Flachs dient als Faserwerkstoff, Baumharze als Bindemittel. Das Fahrwerk setzt auf Doppelquerlenker und Pushrod-Aufhängungen. Neben den beiden Chassis für die Bandit-Modelle hat Berkeley das Bio-Fahrgestell auch für vier nicht genannte Kunden weiterentwickelt, die es mit V6- und V8-Motoren sowie Elektro- und Allradantrieb kombinieren. Berkeley selbst hat zudem noch eine Version mit Fronantrieb für das Conceptcar SE328 mit einem 146 PS starkem Zweizylinder-Zweitaktmotor und CVT-Getriebe in Petto.

Als Verbrenner und mit E-Antrieb

Der neue Bandit, dessen Linienführung aus der Feder des litauischen Designers Vladas Trakselis stammt, ist als Mittelmotorkonzept mit Hinterradantrieb angelegt. Der Roadster erinnert ein wenig an den Porsche Boxster, das Coupé an den Renault Alpine.

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Das Bandit Coupé ähnelt dem Renault Alpine.

Der 2,3-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner stammt von Ford und leistet rund 400 PS. Gangwechsel obliegen einem manuellen Sechsgang-Getriebe. Bei einem angepeilten Gewicht von rund 700 bis 730 Kilogramm für die Zweisitzer ergeben sich recht dynamische Fahrleistungen. Den Standardsprint sollen die Berkeley Bandits in unter vier Sekunden schaffen.

Und weil es ja heutzutage nicht mehr ohne E-Antrieb geht, soll auch ein solcher angeboten werden. Daten dazu legen die Briten aber noch nicht vor.

Bislang gibt es die Bandit-Modelle nur als Computer-Retuschen. Im echten Leben sollen sie im April 2021 aufschlagen. Kaufwillige dürfen bereits jetzt schon ihr Interesse in Form einer Reservierung hinterlegen. Preise oder Reservierungsgebühren sind aber ebenfalls nicht bekannt.

Fazit

Das Rezept klingt bekannt. Man nehme einen alten britischen Sportwagen einer längst verstorbenen Marke und hauche diesem neues Leben ein – natürlich mit optionaler E-Antriebstechnik. Ob daraus wirklich ein Erfolgsmodell wird, wird sich erst im April 2021 zeigen, wenn die Bandit-Modelle debütieren sollen.

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