BMW M3 M4 xDrive Allrad 2021 BMW
BMW M3 M4 xDrive Allrad 2021
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BMW M3 und M4: Erstmals mit Allradantrieb xDrive

Allradantrieb xDrive für BMW M3 und M4 (2021) 50 Kilo drauf, vier Zehntel flotter

BMW bietet die Sport-Modelle M3 und M4 erstmals mit Allradantrieb an. Den gibt es aber jeweils nur in der Competition-Version mit 510 PS.

Der große Bruder M5 hat es vorgemacht: Allradantrieb kann auch in einem M-Modell funktionieren – zumindest, wenn der Besitzer an seinem Fahrzeug auch eine entspanntere Seite schätzt. Eine Option für alle, die nicht bei jeder flott gefahrenen Landstraßenkurve den Teufel zum Tanz bitten möchten. Ambitionierter Betrieb mit leicht beherrschbarer Dynamik – so ließe sich das Kaufargument der Allradmodelle beschreiben. Achja: Auf der Geraden fliegen sowohl M3 als auch M4 ganze vier Zehntel schneller aus dem Stand auf 100 km/h (3,5 Sekunden) als die 2WD-Pendants. Für manchen Kunden dürfte auch das ein Argument sein. Schließlich ist selbst ein Lamborghini Reventón mit 3,4 Sekunden kaum schneller.

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Limousine auf Supersportwagen-Niveau: In 3,5 Sekunden dröhnt der M3 xDrive aus dem Stand auf Landstraßentempo.

Beide Allradler bringen 50 Kilogramm mehr auf die Waage als die Competition-Modelle (M3 xDrive 1.855 kg, M4 xDrive 1.850 kg). Abseits des Allradantriebs unterscheiden sich die Neuzugänge durch eine neu konstruierte Doppelgelenk-Federbeinvorderachse mit angepasster Geometrie und eigenständiger Lenkübersetzung. Dass sich die gesteigerte Traktion positiv auf das Einbrennen etwaiger Rundenzeiten auswirkt, zeigte schon der M5 Competition im Supertest der sport auto-Kollegen. Wenn der Sinn dann doch mehr nach Gaudi steht, der kann über die Fahrmodi auf reinen Hinterradantrieb umschalten, wenn zuvor das DSC in die Zwangspause geht. Wie aus den anderen M-Modellen bekannt lässt sich die Traktionskontrolle auch bei M3 und M4 mit xDrive in zehn Stufen nach persönlicher Vorliebe feinjustieren.

BMW betont den Hintern

Wobei das Allradsystem M xDrive ohnehin eine Schwäche für die Hinterachse hat. So wandern in normalen Fahrsituationen stets 100 Prozent der Kraft ans Heck. Erst wenn dort die Grenzen der Kraftübertragung reißen, meldet sich die Vorderachse unterstützend zu Wort. Eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung im Verteilergetriebe reguliert das Antriebsmoment vollvariabel zwischen Vorder- und Hinterachse. Dafür verbaut BMW auch ein modellspezifisches Steuergerät.

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Wer das DSC deaktiviert, kann in der Folge auch den Fahrmodus 2WD wählen und mit reinem Hinterradantrieb um die Kurven rutschen.

Wer seine fahrdynamischen Ansprüche in den neuen xDrive-M-Modellen abgebildet sieht, muss sich noch bis Juli 2021 gedulden, dann gehen M3 und M4 in der Allradausführung an den Start. Preise nennt BMW bislang noch nicht, der übliche Allradaufschlag anderer Modelle liegt bei 2.000 Euro. Ob es im Fall der M-Versionen dabei bleibt? Aktuell kosten M3 und M4 als Competition-Ausführung ab 89.500, beziehungsweise ab 91.000 Euro.

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Schnell aber beherrschbar – so sollen die mit dem sportlichen Allradsystem M xDrive versehenen M3 und M4 Competition sein. Dass beide nur glatte 50 Kilogramm schwerer ausfallen als die Modelle mit Hinterradantrieb dürfte angesichts des ohnehin hohen Gewichts der potenten Münchener zu verkraften sein.

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