Erlkönig Ferrari SF90 Stradale Spider Stefan Baldauf
Erlkönig Ferrari SF90 Stradale Spider
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Erlkönig Ferrari SF90 Stradale Spider 11 Bilder

Ferrari SF90 Stradale Spider (2021)

Offener Hybrid-Supersportler erwischt

Ferrari testet aktuell die Spider-Version des SF90 Stradale. Bei den ersten Testfahrten ist der offene Plugin-Hybrid-Sportler nun von unserem Erlkönig-Jäger erwischt worden.

Ferrari hatte bereits angekündigt, bis Ende 2022 insgesamt 15 neue Modell aufzulegen, davon 60 Prozent Hybrid-Versionen. Eben erst haben die Italiener mit dem 812 Superfast ein Cabrio vorgestellt.

Zwar ähnelt dieser SF90-Prototyp dem Modell mit dem festen Dach, doch die Position der Dachantenne verrät hier die Cabrio-Version. Die ist deutlich weiter hinter dem Dach angebracht. Darüber hinaus erscheint der Bereich der Motoabdeckung hinter den Passagieren breiter und flacher als beim Coupé. Entsprechend könnte hier das Verdeck über einen Klappmechanismus wie beim Ferrari F8 Spider abgelegt werden.

Erlkönig Ferrari SF90 Stradale Spider
Stefan Baldauf
Die Antenne ist deutlich weiter hinten angebracht.

SF90 Stradale Spider mit 1.000 PS

Ob der offene Hybrid-Sportwagen mit dem Nameszusatz Spider oder Aperta auf den Markt kommt, ist noch ungewiss. Fest steht indes: Das Modell erhält den Antriebsstrang aus dem Coupé. Und der ist spektakulär: Als Mittelmotor fungiert ein Vierliter-V8-Turbo, der es auf 780 PS und satte 800 Nm bringt. Unterstützt wird er von einem 150 kW starken Elektromotor, der zwischen Verbrennungsmotor und dem Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe positioniert ist und auf die Hinterachse wirkt. Dazu gesellen sich an der vorderen Achse pro Rad je ein weiterer 85 kW starker E-Motor. Fertig ist der Allradantrieb. Zusammen ergibt sich eine Systemleistung von 1.000 PS.

Ähnlich wie beim Coupé dürften auch die Fahrleistungen ausfallen. So stehen für den Spurt von Null auf 100 km/h weniger als 2,5 Sekunden an, V-Max liegt bei 340 km/h. Übriges: Rein elektrisch kommt der SF90 Stradale Spider oder Aperta mit seiner 7,9 kWh großen Lithium-Ionen-Batterie rund 25 Kilometer weit – aber nur, wenn er die maximale Elektro-Geschwindigkeit von 135 Sachen nicht voll ausnutzt.

Ferrari SF90 Stradale
Ferrari
Das Cockpit wird dem des Coupés entsprechen.

Was kostet der offene SF90?

Der Innenraum orientiert sich ebenfalls am Coupé. Der Fahrer schaut auf das volldigitale 16 Zoll große Display hinter dem unten abgeflachten Sportlenkrad. Dort kann er vier Fahrmodi über das Manettino einstellen. Preislich dürfte das Cabrio etwas teurer ausfallen und deutlich die 800.000-Euro-Marke durchbrechen.

Fazit

Technik-Wahnsinn goes Cabrio – Ferrari machts möglich, Öko-Technik mit Fahrspaß zu verbinden.

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