Kilow La Bagnole Elektro-Buggy kgauto
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Kilow La Bagnole Elektro-Buggy 18 Bilder
SUV

Kilow La Bagnole: Elektro-Buggy für kleines Geld

Kilow La Bagnole Elektro-Buggy Lustiger E-Buggy für kleines Geld

Autosalon Paris

Ein französisches Start-Up hat einen neuen Elektro-Buggy vorgestellt. Der geländegängige Zweisitzer soll 2023 ausgeliefert werden.

Das französische Startup-Unternehmen KG Auto hat auf dem Pariser Autosalon den Kilow La Bagnole vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen kompakten und sehr leichten Elektro-Buggy, dessen technische Daten einigen Fahrspaß versprechen und dessen angekündigter Preis zumindest für eine gewisse Grund-Neugier geeignet ist.

"La Bagnole" bedeutet auf Deutsch "Das Auto", das hat man irgendwo schon mal als Markenclaim gehört. Auto im allgemein üblichen Sinn ist dabei vielleicht etwas hochgegriffen, zumal sich KG Auto für den La Bagnole wie Opel mit dem Rocks-E oder Renault mit dem Twizzy die Nische des Leichtkraftfahrzeugs ausgesucht hat (als L6e oder L7e je nach Kundenwunsch). Das bringt erhebliche Erleichterungen bei der Straßenzulassung, weil für Autos vorgeschriebene Sicherheitsdetails vom ABS über Airbags bis zum Unfall-Notruf nicht gelten. Und für die Kundschaft den Vorteil, die 45 km/h-Variante auch schon mit 15 und der AM-Fahrerlaubnis sowie einem einfachen Versicherungskennzeichen bewegen zu dürfen.

Bis zu 80 km/h schnell

Neben der 45-km/h-Variante gibt es auch eine "offene" Version des Kilow La Bagnole, die einen regulären Autoführerschein zum legalen Einsatz auf der Straße verlangt. Bis auf die elektronische Tempobegrenzung des L6e-Modells ist die Technik der beiden Ausführungen identisch, was mit dem auch bei Elektromotorrädern gern genutzten Trick funktioniert, die Dauer- und die Spitzenleistung unterschiedlich zu deklarieren. Die Dauerleistung liegt bei exakt 6 kW für das L6e-Limit, in der Spitze sind jedoch kurzfristig bis zu 16 kW/21,5 PS drin.

Kilow La Bagnole Elektro-Buggy
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Das sieht stabil aus: Käfig-Chassis als Grundgerüst des La Bagnole.

Aufgebaut ist der Buggy mit einem robusten Aluminium-Monocoque in Käfigform. Die einzeln mit Federbeinen aufgehängten Räder versprechen einen ordentlichen Fahrkomfort mit viel Federweg auch auf schlechtem Untergrund. Der offene Aufbau mit zwei Vordersitzen und einer dahinterliegenden Ladefläche lässt sich nach Bedarf wetterfest umrüsten (Dachschale, Türen, Seitenfenster und Windschutzscheibe). Auf der Ladefläche lassen sich dank des gut nutzbaren boxförmigen Aufbaus verschiedene offene und geschlossene Transportvarianten realisieren.

Antrieb mit zwei Motoren

Angetrieben wird der Kilow La Bagnole über zwei Radnabenmotoren an der Hinterachse, die es auf die erwähnten 16 kW Maximalleistung bringen. Der Hersteller verspricht eine Spurtzeit von Null auf 40 km/h in vier Sekunden. Es gibt zwei LiFePo-Akkupakete, jeweils 37,5 Kilo schwer, einer ist Standard, der zweite kostet Aufpreis. Mit einem Akku wird die Reichweite mit 70 Kilometern angegeben, doppelt bestückt entsprechend mit 140 Kilometern. Aufgeladen wird mit einem integrierten Ladegerät an der 230 Volt-Steckdose.

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Der leer und ohne Akku(s) nur 285 Kilo leichte Kilow La Bagnole dürfte trotz der überschaubaren Leistung für ziemlich gute Laune sorgen, zumal die Heckmotoren des Leichtmobils bei Bedarf wohl auch den einen oder anderen Drift ermöglichen werden. Als kleiner, leichter Elektro-Hupfer dürften dank der guten Bodenfreiheit (39 Zentimeter) und dem glatten Unterboden auch ohne Allradantrieb durchaus spektakuläre Offroad-Einsätze möglich sein.

Kilow La Bagnole Preis

Auf der Kilow Homepage wird der La Bagnole, das kennt man inzwischen von derartigen Projekten, zur Vorreservierung angeboten. 990 Euro Reservierungsgebühr sind hier zu entrichten, der Endpreis wird mit 9.900 Euro angegeben. Dabei ist allerdings bereits ein französischer E-Fahrzeug-Bonus von 900 Euro mit eingerechnet. Kunden in Deutschland können eventuell jedoch ebenfalls von einem Bonusprogramm profitieren, so bietet beispielsweise die bayrische Landeshauptstadt München für solche Fahrzeuge eine Förderung in Höhe von 25 Prozent des Nettopreises (bis maximal 3.000 Euro Gesamtförderung). Die Konstrukteure sind in jedem Fall zuversichtlich, bereits im Januar 2023 die ersten Kundenfahrzeuge ausliefern zu können.

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Fazit

Sieht knuffig aus, ist superleicht und wird in der EU gebaut. Der Kilow La Bagnole sammelt schon im Vorfeld Sympathiepunkte. Der Preis von rund 10.000 Euro scheint angesichts der Handarbeit und der Tarife für deutlich unpraktischere E-Mobile angemessen. Bleibt zu hoffen, dass nicht die bei solchen Projekten gern auftretenden Dauer-Verzögerungen bei der Auslieferung auch den La Bagnole treffen. Denn immerhin sollen die ersten Exemplare bereits Anfang 2023 bei den Kunden sein.

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