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Lexus Elektrosportwagen
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Lexus Elektro-Sportwagen als LFA-Erbe

Lexus Elektro-Sportwagen als LFA-Erbe In unter 3 Sekunden auf 100 dank „Geheim-Sauce“

Lexus entwickelt einen elektrischen Supersportwagen, der bis spätestens 2030 in die Fußstapfen des LFA treten soll. Einen entsprechenden Prototyp haben die Japaner bei der Vorstellung von 15 Elektroautos für das kommende Jahrzehnt gezeigt.

Toyota-Chef Akyo Toyoda selbst bemüht die Verwandtschaft zum LFA: "Lexus wird einen batterieelektrischen Sportwagen entwickeln", der den Fahrgeschmack oder die "geheime Sauce" vom LFA erbe.

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LFA-Sportwagen als Urmeter für weitere sportliche Lexus

Der flache Sportwagen präsentiert eine ellenlangen "Motor"-Haube mit tiefen Lüftungslöchern, ein aggressiv tief ausgehöhlte Front mit LED-Schlitzscheinwerfern und reichlich Splitter-Werk. Im Gegensatz zum elektrischen Toyota MR2-Nachfolger erscheint das Design eher zurückhaltend und schlank. Die Seitenansicht ist elegant ausgeführt, lediglich die hinteren Kotflügel stellen sich etwas aus. Die Fahrgastzelle für zwei Personen ist farblich abgesetzt, wodurch das Modell nochmal edler und filigraner wirkt.

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Alternative Antriebe

Hingucker an der Seite sind die kleinen Türen, die sich über den mächtigen Schweller öffnen und im hinteren Bereich höher aufragen. Das konturierte Dach läuft coupéhaft nach hinten aus und bildet ein massives Heck mit mächtigem Diffusor und riesigen LED-Leuchten. Erst in dieser Ansicht zeigt sich der Lexus Sportwagen von seiner besonders aggressiven Seite.

Der Sportwagen ist der Archetyp für kommende Lexus-Elektromodelle, die das Unternehmen ebenfalls schon vorweggenommen hat. So wird es neben dem Zweisitzer einen viertürigen Shooting Brake, ein Cabrio sowie eine Limousine im IS-Format und zwei SUV geben.

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Lexus Zukunft? Vorne sehen wir den neuen Elektrosportwagen. Rechts die IS-Limousine sowie den RZ und den neuen Full-Size-SUV. Links erscheinen offenbar Derivate auf Basis des LFA- und IS-Pendants als Shooting Brakes und als ein Cabrio.

Allen gemein dürfte dieselbe Plattform sein, auf der auch der LFA-Sportler aufbauen wird. Diese Plattform erlaubt Heck- und Allradantrieb sowie eine flache Batteriearchitektur. Vermutlich sind Feststoffbatterien am Start, die Toyota als Lexus-Mutter bis zur Mitte des Jahrzehnts verbauen möchte. Mit einer Reichweite von rund 700 Kilometern erscheint der E-Sportwagen durchaus praxistauglich, wenn man nicht ständig die mögliche Spurtzeit von deutlich unter drei Sekunden auf 100 km/h auskosten will.

Der Lexus LFA wurde zwischen 2010 und 2012 als zweisitziger Supersportwagen aufgelegt und war auf 500 Exemplare limitiert. Angetrieben wurde das Modell von einem Yamaha-V10-Motor mit 4,8 Litern Hubraum und 560 PS Leistung. Das maximale Drehmoment betrug 480 Nm. In 3,7 Sekunden spurtete der knapp 1,5 Tonnen schwere LFA auf 100 km/h und erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von 325 km/h. Der Preis damals: 375.000 Euro. Erst unlängst wurde ein Modell als Nürburgring-Edition für 1,36 Millionen Euro versteigert. (siehe Fotoshow).

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Fazit

Auch die Toyota-Tochter Lexus setzt auf reine Batterie-Modelle und wird den alternativen Antrieb mit Sportlichkeit würzen. Als Urmeter für alle anderen sportlichen Modelle wird Lexus einen vom LFA abgeleiteten Supersportwagen auflegen – mit Feststoffbatterie, großer Reichweite und einer neuen Plattform, die vermutlich Hinterradantrieb und Allrad ermöglicht.

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