Formel 1: Das war bei Verstappens Monaco-Chaosstart los

Rennaufgabe nach Monaco-Chaosstart
So früh wusste Max Verstappen schon vom Problem

GP Monaco 2026
ArtikeldatumVeröffentlicht am 07.06.2026
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Formel 1 - GP Monaco 2026 - Red Bull - Max Verstappen
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Max Verstappen war die große Überraschung der Qualifikation. Der Red-Bull-Pilot drang plötzlich in die Phalanx von Mercedes und Ferrari vor. Schlussendlich sicherte er sich einen herausragenden zweiten Startrang. Vor dem Ampel-Countdown galt ihm wohl die größte Vorfreude. Angesichts der sehr früh gelaufenen WM zählte nur noch der Sieg. Der Niederländer hatte nichts zu verlieren.

Doch der Hype reichte nicht einmal bis in die erste Kurve. Verstappens Start glich einem überforderten Fahrschüler beim Losfahren. Natürlich konnte er nichts dafür. Er beschrieb: "Schon die Formationsrunde war nicht besonders gut. Bereits auf dem Weg zur Startaufstellung reagierte der Motor sehr seltsam. Normalerweise erreicht man irgendwann die gewünschte Drehzahl, aber der Motor hat das praktisch nicht getan. Als ich dann die Kupplung kommen ließ, ist er im Grunde abgestorben."

Trotzdem blieb der Red Bull nicht stehen. "Zeitweise hatte ich nur noch die Batterie, die mich vorwärtsgebracht hat. Danach klang der Motor wirklich schlecht. Sobald etwas Leistung zurückkam, war klar: Wenn ich die Runde voll gefahren wäre, hätte ich den Motor wahrscheinlich komplett zerstört. Deshalb wurde mir gesagt, ich solle langsam zurückfahren."

Formel 1 - GP Monaco 2026 - Red Bull - Max Verstappen
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Die gute Nachricht für Verstappen

Nach einer für ihn verhältnismäßig kurzen Schimpftirade tat Max Verstappen wie ihm befohlen. Im Gespräch mit der Presse zeigte er sich bereits ausgeglichen. Den Frust versteckte der Ex-Weltmeister trotzdem nicht. "Nach einem vorher so guten Wochenende für uns hofft man natürlich zumindest auf einen Podiumsplatz. Wenn man dann praktisch sofort ausfällt, ist das für alle ärgerlich. Es bringt auch nichts, übermäßig wütend zu sein, denn jeder ist ohnehin schon sehr enttäuscht darüber."

"Es ist einfach schade für alle Beteiligten. Ich hatte wirklich gehofft, etwas ausrichten zu können oder zumindest ein spannendes Rennen zu fahren und Druck auszuüben, weil ich mich das ganze Wochenende über sehr wohlgefühlt habe. Dann am Ende mit null Punkten dazustehen, macht es wahrscheinlich noch schmerzhafter."

Der Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies erbat sich nach dem Rennen wenig überraschend Zeit für eine richtige Fehleranalyse. "Es war ganz klar ein Motorenproblem, das uns keine andere Option als die Aufgabe gegeben hat. Wir müssen es nun analysieren. Immerhin ist es seine erste Power-Unit, also hätten wir sie eh nach Monaco getauscht."

Formel 1 - GP Monaco 2026 - Red Bull - Max Verstappen
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500 Meter von Zuhause

Dem völlig schuldlosen Schützling richtete Mekies zudem eine Entschuldigung aus. Und ein großes Danke für seinen Speed. "Es war herausragend, wie er hier aufgetreten ist." Beim Blick auf den starken dritten Rang von Isack Hadjar, der ebenfalls größere Schwierigkeiten mit seinem Antrieb hatte, fällt das altbekannte Hätte-wäre-wenn noch nerviger aus.

Der junge Franzose musste gleich mehrere Probleme managen. Schon früh ließ die Motorleistung nach, was wiederum etliche andere Schwierigkeiten provozierte. So ärgerte ihn die Bremsbalance. Die letzte Portion Glück kam im Anschluss an das Rennen. Das Team hatte zwar unter Rot vorzeitig gearbeitet, konnte es aber wieder zurückbauen. Der FIA reichten die Argumente.

Während Hadjar überglücklich den Champagner versprühte, saß Max Verstappen möglicherweise schon im Wohnzimmer. Denn auf die Frage, ob er direkt in seine Wohnung wolle, antwortete er klar: "Sie ist nur 500 Meter entfernt." Es gibt zwar keine Beweisbilder, aber jeder hat es ihm geglaubt.

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