Das Facelift des Jeep Avenger bringt eine frische Optik, die sich vor allem an der Frontpartie bemerkbar macht. Der ikonische Seven-Slot-Grill wurde neu interpretiert und verfügt nun über eine LED-Lichtsignatur, die die oberen Bereiche miteinander verbindet. Diese horizontale Lichtgrafik orientiert sich an größeren Modellen der Marke wie dem Compass. Ergänzt wird das Design durch neue Stoßfänger mit ausgeprägteren Konturen sowie silberfarbene Elemente je nach Ausstattungslinie. Seitlich fallen neu gestaltete 17- und 18-Zoll-Räder ins Auge, während am Heck modifizierte Rückleuchten mit einer geschärften X-Grafik Akzente setzen. Zusätzlich erweitert Jeep die Farbpalette um zwei neue Lackierungen namens Forest und Bamboo.
Innenraum: Mehr Komfort und Funktionalität
Auch im Innenraum hat Jeep nachgelegt. Verbesserte Materialien wie weichere Türverkleidungen und gepolsterte Einlagen am Armaturenbrett sorgen für eine hochwertigere Haptik. Die Ausstattungslinien Altitude und Summit bieten zudem neue Stoffkombinationen, während die Allradversion 4xe besonders robuste und abwaschbare Materialien in Grüntönen erhält. Ein kleines optisches Highlight ist der überarbeitete Selec-Terrain-Schalter, der jetzt rot eingefasst ist und mit einer gummierten Oberfläche versehen wurde, ein Detail, das an den Wrangler Rubicon erinnert.
Technische Innovationen: Matrix-LED und Rundumsichtkamera
Zu den technischen Neuerungen zählen erstmals verfügbare Matrix-LED-Scheinwerfer, die den Lichtkegel automatisch an Verkehrssituation und Geschwindigkeit anpassen. In Kombination mit einer neuen Frontkamera ermöglicht das System eine 360-Grad-Rundumsicht auf das Fahrzeugumfeld – ideal für enge Rangiermanöver oder unübersichtliche Situationen. Diese Features sind in höheren Ausstattungslinien serienmäßig verfügbar.
Breite Antriebspalette für jeden Bedarf
Beim Antrieb bleibt Jeep vielseitig: Der neue Turbo-100-Benziner mit 1,2 Litern Hubraum leistet 101 PS bei einem maximalen Drehmoment von 205 Newtonmetern. Dank variabler Turbotechnik und Miller-Zyklus verspricht dieser Motor ein verbessertes Ansprechverhalten bei niedrigen Drehzahlen sowie verlängerte Wartungsintervalle von bis zu zwei Jahren oder 25.000 Kilometern. Darüber hinaus stehen ein e-Hybrid mit 110 PS sowie die elektrifizierte Allradversion 4xe mit einer Systemleistung von 145 PS zur Wahl. Die vollelektrische Variante bietet eine Leistung von 156 PS und eine WLTP-Reichweite von bis zu 400 Kilometern dank einer Batterie mit 54 kWh Bruttokapazität.
Preise und Verfügbarkeit in Deutschland
Die Preise für den neuen Avenger sind noch nicht veröffentlicht. Aktuell beginnen sie für das Vor-Facelift-Modell bei 26.300 Euro für die Basisversion des Benziners. Der e-Hybrid startet bei 28.300 Euro, während die Allradversion ab 33.900 Euro erhältlich ist. Für die Elektrovariante müssen Käufer mindestens 38.500 Euro investieren.
Sonderedition zum Markenjubiläum
Zum Marktstart bringt Jeep eine Sonderedition zum 85-jährigen Jubiläum der Marke heraus. Diese Edition zeichnet sich durch spezielle Logos, goldfarbene Akzente an Rädern und Stoßfängern sowie Karomuster auf Sitzen aus. Technisch basiert sie auf den gehobenen Ausstattungslinien Altitude beziehungsweise Upland beim Allradmodell.












