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Mercedes A-Klasse Hybrid Smart Fortwo EQ Collage Hersteller / Patrick Lang
Mercedes A-Klasse Plug-in-Hybrid A250 e
Mercedes A-Klasse Plug-in-Hybrid A250 e
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Mercedes A-Klasse Plug-in-Hybrid A250 e 14 Bilder

Mercedes A 250e und Smart EQ

Nach Verkaufsstopp wieder erhältlich

Mercedes und Smart sind von der hohen Nachfrage nach E-Autos überrascht worden und mussten vorübergehend den Verkauf des des Mercedes A 250e sowie des Smart Fortwo EQ und den Forfour EQ stoppen. Seit dem 1. Juli 2020 sind die Modelle wieder erhältlich – mit einer Ausnahme.

Das Sondermodell des A 250e Edition 2020 ist ausverkauft. Das Modell war nach Angaben von Mercedes gegenüber auto motor und sport zeitlich limitiert, die Produktionszeit hätte lediglich ein Jahr betragen. Zu einem Aufpreis von 4.748 Euro gab es unter anderem 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, das AMG-Line-Paket sowie ein Sportlenkrad.

Wie sehr der Nachfrage-Boom den Handel bei Mercedes belastete, zeigen die Absatzzahlen. So soll internen Mercedes-Quellen zufolge der Absatz des A 250e in den vergangenen drei Wochen sprunghaft angestiegen sein. In diesem Zeitraum sollen mehr als 15.000 Fahrzeuge verkauft worden sein. Damit soll allein in diesem kurzen Zeitraum fast ein Drittel des gesamten A-Klasse-Absatz des vergangenen Jahres erreicht worden sein. Ein Mercedes-Händler, der anonym bleiben will, erklärt Ende Juni 2020 gegenüber auto motor und sport, man komme mit der Bearbeitung von Anfragen zu diesem Modell kaum hinterher.

19 Prozent E-Autoprämie für den A 250e

Der Grund für den Boom war die unlängst erhöhte E-Autoprämie, die beim A 250e 7.110 Euro ausmacht. Das macht fast 19 Prozent Preisvorteil für den A 250e mit dem Grundpreis von 37.764 Euro aus. Auch ein günstiges Leasing-Angebot für 84 Euro netto hat die Nachfrage erhöht.

Mercedes A-Klasse Plug-in-Hybrid A250 e
Alternative Antriebe

Mercedes hatte den Verkaufsstopp auf Anfrage von auto motor und sport bestätigt. "Da wir derzeit weitere Möglichkeiten bezüglich der Verfügbarkeit prüfen, nehmen wir aktuell keine weiteren Aufträge für den A 250 e an." Spekulationen rund um Auftragseingänge einzelner Modelle würden jedoch grundsätzlich nicht kommentiert. Die "sehr hohe Nachfrage übertrifft unsere Planungen weit und wurde durch die Ankündigung der Innovationsprämie der Bundesregierung noch einmal verstärkt", erklärte ein Baureihen-Verantwortlicher.

Man wolle aber aufgrund des hohen Interesses prüfen, ob man "eine weitere Verfügbarkeit" sicherstellen kann. Dies ist nun geschehen, seit dem 1. Juli 2020 ist der A 250e als Kompaktmodell und als Limousine wieder bestellbar. Im Werk Rastatt laufen die A-Klasse Limousine, A- und B-Klasse sowie GLA vom Band – auch die Plugin-Modelle von A- und B-Klasse. Der Produktionsstart der GLA 250e startet in Kürze, das Modell ist ab Juli erhältlich.

Akku-Produktion läuft auf Hochtouren

Wegen der Corona-Pandemie hat Mercedes im Werk Rastatt seit März 2020 Kurzarbeit angeordnet, seit Anfang Mai wird die Produktion wieder hochgefahren. Die Produktion der Batteriesysteme im sächsischen Kamenz bei Accumotive, das auch die Akkus für die die Mercedes- und Smart-Modelle produziert, lief im Zweischicht-Betrieb unverändert weiter. Die Frage nach den Lieferzeiten bereits bestellter Modelle bleibt unbeantwortet. "Bei den bereits bestellten Fahrzeugen werden den Kunden, wie üblich, jeweils individuelle Liefertermine genannt", heißt es.

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Auch Smart Fortwo EQ und Forfour EQ mit Verkaufsstopp

Auch die beiden Smart-Modelle Fortwo EQ und Forfour EQ sind nach einem kurzen Bestellstopp wieder verfügbar. Auf Anfrage von auto motor und sport hieß es Ende Juni noch, die Nachfrage übertreffe "unsere Planung weit", die durch die Ankündigung der erhöhten E-Auto-Förderung "noch verstärkt wurde." Das Unternehmen prüfe eine Kapazitätserhöhung, die offenbar nun erfolgt ist. Der elektrische Fortwo entsteht im lothringischen Hambach; dieses Werk produziert auch aktuell. Der Forfour läuft bei Kooperationspartner Renault im slowenischen Novo Mesto-Werk vom Band.

Smart SUV Design Concept
E-Auto

Die Fördersumme für die beiden Modelle liegt bei 9.480 Euro. Der Preis noch mit 19 Prozent Mehrwertsteuer liegt für den Fortwo bei 21.940 Euro, der Forfour kostet 25.200 Euro.

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