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Mercedes A-Klasse Facelift 15 Bilder

Neue Mercedes A-Klasse Facelift (2022)

Mercedes A-Klasse Facelift (2022) Angebot reduziert, Preise steigen um 7.000 Euro

Mercedes überarbeitet die aktuelle A-Klasse für das Modelljahr 2023. Neben einem leichten Facelift und Upgrades im Interieur wird vor allem die Angebotsbreite deutlich verschlankt. Die Preise steigen dabei um rund 7.000 Euro.

Seit 2018 ist die aktuelle Baureihe W177 auf dem Markt. Da darf es zur Lebensmitte ab Ende 2022 für das Modelljahr 2023 ein kleines Makeover geben – wobei die Betonung hier auf klein liegt. Kleiner wird vor allem die Angebotspalette für das Kompaktmodell. Mercedes streicht Ausstattungen und Motorisierungen. Groß fällt dagegen der Preissprung aus.

Für eine aufgefrischte Optik der A-Klasse als Steilheck-Version und als Limousine sorgen eine neu gezeichnete Motorhaube mit nun zwei Powerdomes, ein Kühlergrill, den nun ein Sterne-Muster ziert, sowie die Scheinwerfer mit neuer Grafik. Am Heck gibt sich die Facelift-Version am neuen Diffusor sowie den serienmäßigen LED-Leuchten zu erkennen. Nicht gleich ins Auge stechen die vier neuen zusätzlichen Felgen-Designs.

Gestraffte Ausstattung

Im Cockpit erwarten A-Klasse-Piloten ein neues, mit Nappa-Leder überzogenes Lenkrad, andere Sitzbezüge sowie differierende Farboptionen. Ergänzend spendiert Mercedes je nach Ausstattungsvariante neue Zierteile. Thema Ausstattungen: Mercedes hat hier reichlich zusammengestrichen. Die neuen Pakete fassen nun automatisch zusammen, was die Kunden bereits eh überwiegend gekauft haben. Immer mit an Bord sind dagegen das USB-Paket, die Rückfahrkamera und in den höheren Versionen LED-Scheinwerfer, Sitze mit Lordosenstütze, das Parkpaket oder auch das Spiegelpaket.

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Mercedes
Die A-Klasse bekommt die neuste MBUX-Generation.

Nachgelegt hat Mercedes auch beim Infotainment-System MBUX. Die neueste Software-Generation bringt veränderte Grafiken, drei Modi und sieben Farbwelten. Neu sind zudem die Integration eines Fingerabdrucksensors für die Identifikation und Autorisierung des Fahrers, ein weiterer USB-C-Port sowie eine erhöhte USB-Ladeleistung. Der optimierte Sprachassistent erkennt manche Befehle jetzt auch ohne die Ansprache "Hey Mercedes" und mit dem neuen Audioreiseführer "Tourguide" sollen A-Klasse-Passagieren Informationen über Sehenswürdigkeiten entlang der Fahrtroute nahegebracht werden. Weitere Unterstützung bekommen A-Klasse-Fahrer durch einen verbesserten Spurhalte-Assistenten; der Park-Assistent kann jetzt auch längs einparken.

Mehr Elektrifizierung, weniger Antriebsvarianten

Ordentlich durchforstet hat Mercedes auch das Antriebsportfolio. Das Benziner-Motorenprogramm setzt jetzt durchgehend auf ein 48-Volt-Teilbordnetz in Kombination mit einem Riemenstartergenerator (RSG), der beim Anfahren durch zehn kW mehr Leistung unterstützt. Zudem ermöglicht er bei gleichmäßiger Fahrt ein Segeln mit ausgeschaltetem Verbrennungsmotor. Bei Brems- und Schubvorgängen rekuperiert der RSG und versorgt damit das Zwölf-Volt-Bordnetz und die 48-Volt-Batterie.

Eine optimierte Batterie in den A 250 e-Plug-in-Hybrid-Modellen erhöht deren rein elektrische Reichweite auf bis zu 82 Kilometer, aber auch die Leistung des E-Motors um fünf auf nun 80 kW. Die Systemleistung bleibt mit 218 PS und 450 Nm unverändert. Dafür sinken die Höchstgeschwindigkeiten in jeder Karosserievariante um zehn auf nur noch 225 (Steilheck) und 230 km/h (Limousine). Auch beim Spurt lassen es die Facelift-Versionen gemütlicher angehen. Es fehlen zum Vor-Facelift-Modell jeweils 0,8 Sekunden. Die Wechselstrom-Ladeleistung steigt dagegen von 7,4 auf elf kW.

Mercedes A-Klasse 2022 Ende Baureihe Abschluss
Neuheiten

Einige Antriebsvarianten werden aber auch komplett aus dem Angebot gestrichen. Nicht mehr zu haben sind der Basisbenziner A 160, der A 200 4Matic sowie der A 250. Gestrichen wurden auch die Allrad-Versionen des A 200 d und A 220 d. Neu ist dagegen der A 220 4Matic mit 190 PS und 300 Nm.

Ein AMG entfällt, Sondermodell kommt

Neu sortiert präsentiert sich mit der Modellpflege auch das AMG-Angebot der A-Klasse. Die neuen Scheinwerfer vorne und hinten finden sich auch hier, der Mercedes-Stern auf der Haube weicht einem AMG-Wappen. Zusätzlich sorgen für den A 35 eine neue Frontschürze und die vom A 45 bekannten Powerdomes für ein neues Gesicht. Beim Leichtmetall-Räderwerk bieten sich dem Kunden neue Designs. Das Performance-Lenkrad ist jetzt immer Bestandteil der Serienausstattung.

Zudem übernimmt der A 35 von seinem Basismodell den zehn kW starken RSG samt 48-Volt-Teilbordnetz. An der Gesamtleistung von 306 PS und 400 Nm ändert sich dabei allerdings nichts. Neu sind noch das Achtgang-Speedshift-DCT-Getriebe und ein optimierter Bugkühler. Die neueste MBUX-Generation findet sich natürlich auch in der AMG-A-Klasse. Gestrichen wird allerdings die 387 PS starke Version AMG 45 4Matic+. Der 45er ist nur noch als 421 PS starke S-Version zu haben.

Mercedes-AMG A 45 S, Exterieur
Tests

Zum Marktstart der aufgefrischten A-Klasse ergänzt Mercedes zudem die AMG Street Style Edition für den AMG A 45 S 4Matic+. Mit einer Grundlackierung in Mountaingrau Magno und der editions-spezifischen Folierung mit Farbverlauf in Schwarz/Anthrazit matt und Farbakzenten in Leuchtorange betont sie die Elemente des Aerodynamik-Pakets. Dazu gibt es neu gezeichnete 19-Zoll-Felgen in Mattschwarz und leuchtend-rote Bremssättel. Orangefarbene Elemente setzen Akzente im Innenraum. Das Exterieur profitiert zudem von den Night-Paketen 1 und 2 sowie dem eigenständigen AMG-Tankdeckel.

Preise steigen um rund 7.000 Euro

Bestellbar ist die neue A-Klasse ab sofort. Kunden müssen sich aber auf deutlich angehobene Preise einstellen. Los geht es bei 36.866 Euro für den A 180 in der Steilheckversion. Gegenüber dem Vorgänger ein Preisanstieg von rund 7.000 Euro. Die entsprechende Limousine ist ab 37.640 Euro zu haben – ebenfalls rund 7.000 Euro teurer. Diesel-Kunden starten bei 180 d ab 38.383 Euro (Steilheck) respektive 38.978 Euro (Limousine). Auch hier gilt wie eigentlich bei allen Modellen ein Preisaufschlag von rund 7.000 Euro. Die teuerste A-Klasse ist weiterhin der A 45 S 4Matic+, der ab 72.501 Euro angeboten wird.

Preise Mercedes A-Klasse Facelift

Modell Steilheck Limousine
Mercedes A 180 d 38.383 Euro 38.978 Euro
Mercedes A 200 d 40.347 Euro 41.061 Euro
Mercedes A 220 d 43.161 Euro 43.875 Euro
Mercedes A 180 36.866 Euro 37.640 Euro
Mercedes A 200 39.669 Euro 40.085 Euro
Mercedes A 220 4Matic 43.120 Euro 43.536 Euro
Mercedes A 250 4Matic 49.337 Euro 49.992 Euro
Mercedes A 35 4Matic 58.007 Euro 58.780 Euro
Mercedes A 45 S 4Matic+ 72.501 Euro  

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Fazit

Die A-Klasse hat bei Mercedes nicht mehr das ewige Leben. Kompakte passen nicht zur neuen Premium-Strategie. Entsprechend streichen die Schwaben bei der jetzt anstehenden Modellpflege das Portfolio schon an verschiedenen Ecken zusammen. Die verbliebenen Modelle bieten zwar mehr Ausstattung, der Preisaufschlag von jeweils rund 7.000 Euro fällt dennoch satt aus.

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