Mercedes EQC Mercedes08/2018, Mercedes EQC

Mercedes EQE (2021)

Elektro-E-Klasse mit 600 km Reichweite

Mercedes kommt seinem Ziel näher, bis 2022 insgesamt zehn Elektroautos an den Start zu bringen. Nummer sechs ist der Mercedes EQE.

Das Elektromodell haben Insider gegenüber der britischen Autocar bestätigt, zuvor hat das chinesische Ministerium für Information und Technologie Details zu dem intern V295 genannten Modell Preis gegeben.

Von der A-Klasse bis zum Maybach

Fahrbericht Mercedes EQC 400
Daimler AG/Dirk Weyhenmeyer
Das erste Modell der EQ-Baureihe ist der EQC. Das Modell basiert noch auf der EVA I-Plattform.

Mit dem Mercedes EQE folgt Mercedes seiner Strategie zu den bekannten konventionell angetriebene Modellen eine Elektro-Version gegenüber zu stellen. So ist bereits der Mercedes EQC auf der EVA I-Plattform am Start, das Modell entspricht dem GLC-SUV. Es folgen auf EVA I der EQV (V-Klasse) sowie auf einer neuen Plattform (EVA II oder MEA) die Modelle EQA (A-Klasse), EQB (GLB) und EQS (S-Klasse). Als weiteres Modell kommt noch der bei Geely in China gebaute EQ Smart dazu. Ebenfalls in der Planung: Zwei große SUV. Ein Modell in den Dimensionen des GLE sowie ein weiteres als GLS. Letztere könnte als Maybach-SUV an den Start gehen.

Doch zurück zum Mercedes EQE. Die Elektro-E-Klasse wird kleiner als das Pendant mit konventionellem Motor ausfallen, dafür im Innenraum Platz wie in einer S-Klasse bieten. Möglich macht das unter anderem auch das Flachboden-Konzept des Modells, bei dem die Batteriepacks trotzdem zwischen den Achsen und im Bereich der hinteren Sitzanlage untergebracht werden. Die neue Plattform erlaubt zudem noch den Einsatz von Aluminium zur Gewichtsreduzierung.

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EQE aerodynamischer als E-Klasse

Optisch orientiert sich der EQE natürlich an dem aktuellen Style der Baureihe, entsprechend ist der Grill ausgeformt. In der Seitenansicht gesellen sich dann noch Stilelemente des CLS dazu. Insgesamt sollte der EQE deutlich aerodynamischer geformt sein, als die E-Klasse. Ein aktives Fahrwerk trägt dazu bei.

Unter dem Blech spendiert Mercedes dem Modell Elektromotoren, die auf die Vorder- bzw. die Hinterachse wirken. Allradantrieb ist damit gesetzt, vielleicht gibt es auch eine reine Heckantriebsversion ab 2022. Allradlenkung gehört ebenfalls dazu, wie ein autonomer Fahrmodus nach Level 3. Außerdem dürften die Sicherheitsfeatures, die in d r neuen ESF-Studie gezeigt wurden, dazukommen.
Zu den Leistungsdaten gibt es nur Spekulationen: Die Reichweite dürfte über 600 Kilometer betragen, der Output bei mehr als 400 PS und 750 Nm liegen. Gebaut wird der Mercedes EQE wie der EQS in dem neuen Mercedes-Werk „Factory 56“ in Sindelfingen.

Mercedes EQC: Die erste Fahrt mit dem EQC 400

Fahrbericht Mercedes EQC 400
Fahrbericht Mercedes EQC 400 Fahrbericht Mercedes EQC 400 Fahrbericht Mercedes EQC 400 Fahrbericht Mercedes EQC 400 21 Bilder

Fazit

Konsequent geht Daimler den Weg, den erfolgreichen Modellen mit konventionellem Antrieb eine Elektroversion gegenüber zu stellen. So macht es aktuell auch Volkswagen. Die neue Plattform erlaubt es offenbar, die Batteriepacks so platzsparend zwischen den Achsen zu platzieren, dass eine flache Silhouette entstehen kann. Wie das funktioniert, hat Tesla mit dem Model S bereits hinreichend bewiesen.

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