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Picasso Automotive PS-01 mit über 600 PS

Picasso Automotive 660 LMS Schweizer Sportler mit 660 PS

Knapp 1,5 Jahre nach einem ersten Teaser hat der Schweizer Supersportwagen mit 660 PS jetzt seine Premiere in Monaco gefeiert.

Autos fahren durch die Schweiz, kommen aber seit vielen Jahren normalerweise nicht aus der Schweiz. In der Geschichte des Automobils sind etwas über 100 Automobilhersteller mit Sitz in der Schweiz zu finden, nur wenige sind heute noch aktiv wie Rinspeed oder Monteverdi. Zu diesem kleinen Kreis zählt sich seit dem 18.12.2019 (Eintrag ins Handelsregister) auch Picasso Automotive mit Sitz in Lugano. Anfang 2021 zeigte Gründer Stefano Picasso erste Bilder des neuen PS-01. Knapp 1,5 Jahre später debütiert der nun 660 LMS getaufte Sportwagen serienreif bei den Top Marques of Monaco.

Viel Carbon, wenig Gewicht

Picasso Automotive 660 LMS
Picasso Automotive
Der 660 LMS bringt nur 980 Kilogramm auf die Waage.

Beim 660 LMS steht die 660 für die Leistung, LM charakterisiert die Affinität zu Le Mans und das S steht letztlich für den Straßeneinsatz, wobei der 660 LMS auch auf der Rennstrecke eine extrem gute Figur abgeben soll. Das Rückgrat des 4,36 Meter langen, 1,97 Meter breiten und nur 1,25 Meter hohen Picasso Automotive 660 LMS bildet ein Kohlefaser-Monocoque. Auch die darüber gezogene Karosserie wird komplett aus dem leichten Verbundwerkstoff geformt. Die gesamte Karosserie soll dabei frei von Metallhalterungen bleiben. Selbst die Hilfsrahmen werden aus Carbon gefertigt. Als Lohn der Mühen pendelt sich das Gewicht des Gesamtfahrzeugs bei 980 Kilogramm ein. Optisch präsentiert sich der 660 LMS als typischer Vertreter der Mittelmotorbauart. Die zerklüftete Karosserie folgt nur der Funktion. Wo belüftet werden muss, gibt es entsprechende Öffnungen, wo entlüftet werden muss ebenfalls. Reichlich Spoilerwerk an Front und Heck (einstellbar) sorgt zusammen mit einem flachen Unterboden und einem mächtigen Diffusor für ausreichend Anpressdruck. Bei 315 km/h soll der bei 960 Kilogramm liegen.

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Die beiden Passagiere werden von Sechs-Punkt-Gurten direkt in die Carbon-Sitzschalen gespannt. Gesteuert wird über ein Carbon-Alcantara-Lenkrad das mit Paddels für das sequenzielle Sechsgang-Getriebe mit integriertem Differenzial von Sadev ausgestattet ist. Direkt auf dem Volant sitzt auch ein Sieben-Zoll-Touchscreen, das alle relevanten Daten im Blickfeld bereithält. Die Bilder der Rückblickkameras als Spiegelersatz landen auf weiteren Sieben-Zoll-Displays auf beiden Seiten der Armaturentafel. Das ABS, die Traktionskontrolle und die Motorkennfeldauswahl steuern Drehregler.

Biturbo-V6 mit 660 PS

Und zu regeln gibt es hier jede Menge, denn hinter den Passagieren sitzt ein Dreiliter-Twin-Turbo-V6, der vom italienischen Spezialisten Autotecnica Motori zugeliefert wird. Der Alumotor mit Trockensumpfschmierung schaufelt 660 PS und 720 Nm Richtung Hinterachse. Dabei darf er bis 8.000 Touren gedreht werden. Die Abgase entweichen über einen Titan-Auspuff, der von SC Project beigesteuert wird. Pushrod-Aufhängungen und doppelte Dreieckslenker aus Aluminium bilden das Grundlayout beim Fahrwerk. Per Zentralverschluss docken vorn 19 Zoll und hinten 20 Zoll große Schmiedefelgen an. Die Reifendimensionen fallen mit 245/35 vorn und 315/30 hinten haftfreudig üppig aus. Verzögert wird mit einer 350er-Sechskolben-Brembo-Anlage vorn. Hinten beißen Vierkolbenzangen in 355er Scheiben.

Ab 820.000 Euro plus Steuern

Gebaut wird der Picasso Automotive 660 LMS ausschließlich auf Bestellung und das auch nur maximal in einer Auflege von 21 Exemplaren. 20 davon sind für Endkunden bestimmt. Die können mit einer Auslieferung ab der zweiten Jahreshälfte 2023 rechnen. Aber nur, wenn sie zuvor 820.000 Euro zuzüglich Steuern investiert haben. Bestellt werden kann ab sofort.

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Fazit

Picasso Automotive aus der Schweiz greift ins Geschäft der Supersportwagen mit dem 660 LMS ein. Der für die Straße zurecht gemachte Rennwagen kombiniert 660 PS mit 980 Kilogramm Gewicht. Nur 20 Kunden kommen in den Genuss eines 660 LMS, aber auch nur, wenn sie vorab 820.000 Euro plus Steuern investieren.

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