Polestar 2 kommt 2027 neu: Was wir schon über den i3- und Model-3-Rivalen wissen

Polestar 2 kommt 2027 neu
Was wir schon über den i3- und Model-3-Rivalen wissen

ArtikeldatumVeröffentlicht am 20.02.2026
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Bereits im Frühjahr 2027 will Polestar die zweite Generation seines ersten Elektro-Serienmodells vorstellen. Der Nachfolger des Polestar 2 soll die bislang rund 190.000 Käuferinnen und Käufer der ersten Generation an die Marke binden und neue Kunden hinzugewinnen. Anders als es die bisherige Nomenklatur vorsieht – bei der neue Modelle nach ihrem Erscheinungsdatum durchnummeriert werden – bleibt es bei dieser Baureihe bewusst bei der Bezeichnung "2". Damit setzt Polestar auf Kontinuität statt auf einen Neustart im Namen.

Neuer Polestar 2 mit klassischen Mittelklasse-Dimensionen

Technisch dürfte sich hingegen einiges ändern. Die kommende Generation des Polestar 2 soll spürbar wachsen, weil insbesondere im Fond mehr Platz gefordert wird. Konkrete Zahlen zu Radstand und Gesamtlänge nennt Polestar zwar noch nicht, doch ein Zuwachs im zweistelligen Zentimeterbereich gilt als wahrscheinlich. Auf Basis des aktuellen Fahrzeugs lassen sich folgende Eckdaten abschätzen: rund 4,75 Meter Länge, 1,90 Meter Breite und 1,48 Meter Höhe bei einem Radstand von etwa 2,85 Metern. Damit zielt er genau in die Elektro-Mittelklasse rund um das Tesla Model 3, den neuen BMW i3 oder auch die kommende elektrische C-Klasse von Mercedes.

Hintergrund ist eine neue Plattform: Während das aktuelle Modell noch auf Volvos Compact Modular Architecture (CMA) steht – wie auch XC40 und EX40, die ihrerseits vor der Ablösung stehen –, dürfte der Nachfolger auf eine modernere Basis wechseln. Konkretes verrät Polestar zwar noch nicht, doch alles deutet darauf hin, dass der neue Polestar 2 künftig die SPA3-Plattform nutzen wird. Die Neuentwicklung der Schwestermarke Volvo wird mit dem neuen EX60 eingeführt und etwas später auch von dessen Limousinen-Derivat ES60 genutzt.

Das Design wird sportlicher

Antriebsseitig erlaubt die SPA3 eine große Varianz; der vorerst stärkste Volvo EX60 leistet 500 kW (680 PS). Ob sich der neue Polestar 2 ebenfalls in diese Leistungsregionen aufschwingt, ist noch nicht ganz klar. Unseren Informationen zufolge dürfte die Bandbreite weiterhin von etwa 272 bis 450 PS reichen. Die 800-Volt-Architektur mit entsprechend kurzen Ladezeiten und WLTP-Reichweiten bis über 800 Kilometer dürften aber auch beim Polestar 2 gesetzt sein. Genau wie die rundum updatefähige "Superset Tech Stack"-Technologie, die das elektronische Herz der SPA3-Plattform darstellt.

Auch optisch kündigt sich ein deutlicher Schritt an. Das bislang sehr eigenständige, geometrisch gezeichnete Design mit Offroad-Anleihen soll weiterentwickelt werden. Konzernchef Michael Lohscheller spricht von einem besonders sportlich ausgeformten Heck, was auf Veränderungen vor allem im hinteren Bereich schließen lässt. Trotz neuer Proportionen und frischer Linienführung bleibt es jedoch beim klassischen Stufenheck – ein klares Bekenntnis zur Limousinenform.

Kommt ein Polestar 2 Kombi?

Gleichzeitig blicken wir mit Spannung darauf, ob Polestar die Strategie der Schwestermarke Volvo, künftig elektrische Kombis anbieten zu wollen, kopieren wird. Ein erster Hinweis in diese Richtung ist der geplante Polestar 4 mit Steilheck, für den der schwedische Hersteller eher eine Kombi- als eine SUV-Anmutung verspricht. Eine ähnlich aufgefächerte Palette der Karosserieformen ist beim nächsten Polestar 2 ebenso denkbar.

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