1/2020, Subaru EV Studie Subaru
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1/2020, Subaru EV Studie 5 Bilder

Subaru kooperiert mit Toyota

Das erste Elektroauto wird ein SUV

Anfang des Jahres kommen mit Forester und XV die ersten Mildhybride von Subaru zu den deutschen Händlern. Die kleine japanische Marke will bei der Elektrifizierung jetzt aufholen und nutzt die Kooperation mit Toyota, auch beim ersten E-Auto.

Im Sommer 2019 haben Subaru und der Anteilseigner Toyota die gemeinsame Entwicklung von Elektroautos für beide Marken angekündigt. Toyota ist im Rahmen der Zusammenarbeit für das Antriebsmodul verantwortlich, Subaru bringt seine Kompetenz in Sachen Allradantrieb in das Projekt ein. Das erste Modell, das Subaru auf der E-Plattform realisiert, soll ein kompakter SUV sein.

Im Rahmen eines Technologie-Briefings hat Subaru jetzt eine Designstudie zum ersten batterieelektrischen Modell mit den sechs Sternen im Markenlogo präsentiert. Das SUV-Coupé nimmt traditionelle Stilelemente wie den sechseckigen Kühlergrill (hier als geschlossene Maske) und die eckigen Radhäuser auf, wirkt ansonsten aber deutlich moderner als die aktuellen Baureihen.

Zur Antriebstechnik gibt es noch keine Informationen, auch die Dimensionen oder einen genauen Zeitplan bleibt uns Subaru aktuell noch schuldig. Bis zum Jahr 2050 wollen die Japaner die CO2-Emissionen in ihrer Wertschöpfungskette von der Produktion bis zum Fahrbetrieb eines Autos auf der Straße um 90 Prozent senken.

Ab 2035 nur noch elektrifizierte Subaru-Autos

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Subaru
Eine Skizze zeigt das Heck des SUV-Coupé

Dafür werden die Antriebe schrittweise elektrifiziert. In den USA gibt es den dort Crosstrek genannten Subaru XV bereits als Plugin-Hybrid mit Technikkomponenten aus dem Toyota Prius. In Europa kommen aktuell die e-Boxer genannten Hybride von Form des neuen Forester und des XV auf den Markt. 2030 sollen 40 Prozent aller neuen Subaru mit elektrifiziertem Antrieb vom Band rollen. Schon fünf Jahre später sollen keine reinen Verbrenner mehr gebaut werden.

Auch ein leistungsstärkerer Hybridantrieb, der die entsprechenden Technikmodule von Toyota übernimmt, ist Teil der Planungen. Der Boxermotor als typisches Merkmal soll auch weiterhin Teil der Marke bleiben, er wird weiterentwickelt. Der neue Subaru Levorg, der als seriennahe Studie im Rahmen der Tokyo Motor Show im Oktober 2019 präsentiert wurde, bekommt einen neuen 1,8 Liter-Turbomotor in Boxerbauweise.

Fazit

Als kleiner Autohersteller hat Subaru naturgemäß weniger Entwicklungsressourcen als die großen Konzerne. Die Verbindung mit Anteilseigner Toyota ist ein Vorteil für die Japaner. Neben der gemeinsamen Entwicklung von Elektroautos erlaubt auch die Zugriff auf Hybridtechnologien von Toyota eine schnelle Elektrifizierung der Marke Subaru.

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