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1/2020, Subaru EV Studie
1/2020, Subaru EV Studie 8 Bilder
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Subaru Evoltis: Das erste Elektroauto wird ein SUV

Subaru Evoltis (2021) Das erste Elektroauto wird ein SUV

Subaru hat Anfang 2020 eine Ausblick auf sein erstes Elektroauto gegeben. Nun wissen wir mehr über den Subaru Evolitis, der 2022 auf den Markt kommt.

Im Sommer 2019 haben Subaru und der Anteilseigner Toyota die gemeinsame Entwicklung von Elektroautos für beide Marken angekündigt. Toyota ist im Rahmen der Zusammenarbeit für das Antriebsmodul verantwortlich, Subaru bringt seine Kompetenz in Sachen Allradantrieb in das Projekt ein. Das erste Modell, das Subaru auf der E-Plattform "E-TNGA" (Electric Toyota New Global Architecture) realisiert, wird ein kompakter SUV sein. Sein Name: Subaru Evoltis. Die Japaner haben sich diese Bezeichnung unlängst schützen lassen. Das Modell von der Größe eines Forester soll noch in der ersten Hälfte 2021 erfolgen.

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Die neue Plattform ist flexibel ausgelegt und erlaubt Front- sowie Heckantrieb und für Subaru wichtig Allradantrieb. Sie ist ausgerüstet für Batterie-Packs mit einer Kapazität zwischen 50 und 100 kWh. Entsprechend könnten die Reichweiten des Subaru-SUV zwischen 300 und 600 Kilometer liegen. Auf der Antriebsseite sind zwei E-Motoren an jeder Achse für den Allradantrieb verbaut. In der Basis-Version leistet das Modell dann 160 kW (218 PS), in der Top-Version stehen 300 kW (408 PS) zu Buche. Letztere könnte es auch mit einigen optischen Features und Anpassungen am Fahrwerk als STI-Version geben.

Subaru-Grill zeigt sich geschlossen

Für den Innenraum kommt sieht Subaru die neuste Version von Infortainment und Konnektivität vor. Im Armaturenträger verbauen sie einen Touchscreen, Android Auto und Apple Car Play sind ebenso an Bord wie die Möglichkeit Smartphones kabellos zu laden. Fraglich ist noch, ob Subaru das Toyota Fahrerassistenzsystem (TSS 3.0) übernimmt, oder auf sein eigenes System Eye-Sight X zurückgreift.

Die Designstudie, die Subaru Anfang 2020 präsentierte, zeigt sich als SUV-Coupé und nimmt traditionelle Stilelemente wie den sechseckigen Kühlergrill (hier als geschlossene Maske) und die eckigen Radhäuser auf, wirkt ansonsten aber deutlich moderner als die aktuellen Baureihen.

Ab 2035 nur noch elektrifizierte Subaru-Autos

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Subaru
Eine Skizze zeigt das Heck des SUV-Coupé

Bis zum Jahr 2050 wollen die Japaner die CO2-Emissionen in ihrer Wertschöpfungskette von der Produktion bis zum Fahrbetrieb eines Autos auf der Straße um 90 Prozent senken.

Dafür werden die Antriebe schrittweise elektrifiziert. In den USA gibt es den dort Crosstrek genannten Subaru XV bereits als Plugin-Hybrid mit Technikkomponenten aus dem Toyota Prius. In Europa kommen aktuell die e-Boxer genannten Hybride von Form des neuen Forester und des XV auf den Markt. 2030 sollen 40 Prozent aller neuen Subaru mit elektrifiziertem Antrieb vom Band rollen. Schon fünf Jahre später sollen keine reinen Verbrenner mehr gebaut werden.

Auch ein leistungsstärkerer Hybridantrieb, der die entsprechenden Technikmodule von Toyota übernimmt, ist Teil der Planungen. Der Boxermotor als typisches Merkmal soll auch weiterhin Teil der Marke bleiben, er wird weiterentwickelt. Der neue Subaru Levorg, der als seriennahe Studie im Rahmen der Tokyo Motor Show im Oktober 2019 präsentiert wurde, bekommt einen neuen 1,8 Liter-Turbomotor in Boxerbauweise.

Fazit

Als kleiner Autohersteller hat Subaru naturgemäß weniger Entwicklungsressourcen als die großen Konzerne. Die Verbindung mit Anteilseigner Toyota ist ein Vorteil für die Japaner. Neben der gemeinsamen Entwicklung von Elektroautos erlaubt auch die Zugriff auf Hybridtechnologien von Toyota eine schnelle Elektrifizierung der Marke Subaru.

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