Suzuki Jimny Pickup Neuseeland Suzuki NZ
Suzuki Jimny Pickup Neuseeland
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Suzuki Jimny Pickup Neuseeland 13 Bilder

Suzuki Jimny Pickup

Das ist ein echter Kleintransporter

In Neuseeland wird aus dem winzigen Suzuki Jimny ein Pickup mit Ladefläche. Der Kleinlaster wird vom örtlichen Importeur umgebaut.

„Raum ist in der kleinsten Hütte“ – diese Aussage stammt nicht etwa von einem Bewohner des Tokioter Stadtzentrums, sondern von Friedrich Schiller. Und sie passt auf den Suzuki Jimny wie angegossen. Der kleine, seit Jahrzehnten von Offroad-Enthusiasten rund um den Globus verehrte Gelände-Feger trat 2018 in der neuen Generation an und sorgt seitdem vor allem für eines: Lieferzeiten.

In Europa wird es eng für den Suzuki Jimny

In Europa steht das Schicksal des Suzuki Jimny aktuell auf der Kippe, die neuen CO2-Grenzwerte drohen ihm den Garaus zu machen. Eine inoffiziell angedachte Lösung ist die Umtypisierung als Nutzfahrzeug unter Verzicht auf die (ohnehin sehr entbehrlichen) zwei Sitze im Heck, um die 95-Gramm-Hürde zu umgehen.

Der neuseeländische Suzuki-Importeur ist diesbezüglich bereits etwas weiter und könnte damit auch ein Hinweisgeber in Richtung der EU-Importe sein. Auf Basis des Standard-Jimny entsteht in Neuseeland ein Pickup mit offener Ladefläche. Dazu wird schlicht die Karosserie hinter den Vordersitzen abgetrennt, die Öffnung verblecht und mit einem Rückfenster versehen. Nachdem der Suzuki Jimny wie jeder ordentliche Geländewagen über einen separaten Leiterrahmen verfügt, ist diese Aktion technisch kein großer Akt.

Suzuki Jimny Pickup Neuseeland
Suzuki
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Auf den freigewordenen Platz hinter der Kabine befestigen die Umbauer eine offene Ladefläche aus Leichtmetall mit klappbaren Bordwänden. An der Vorderseite sorgt ein Gitter dafür, dass keine Ladung bei heftigen Bremsmanövern in der Kabine vorbeischaut. Ansonsten ist der Jimny-Pickup betont schlicht gehalten: Stahlräder, manuelle Schaltung, kein Firlefanz. Einfaches Radio statt Multimedia, einfache Klima-Anlage statt Klima-Automatik, Kunststofflenkrad und kein Metallic-Lack.

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Ein Sonderangebot ist der neuseeländische Jimny Pickup allerdings nicht: 37.990 Neuseeland-Dollars ruft der Importeur für den Umbau auf, rund 12.000 NZ$ mehr als für den Basis-Jimny. Umgerechnet kostet der kleine Pritschenwagen entsprechend rund 20.500 Euro. Dass der Jimny in dieser Form mehr Zukunft in Europa hätte, ist allerdings eher unwahrscheinlich. Immerhin stünde er in guter Tradition: Der Vorgänger SJ wurde in Deutschland ebenfalls als Pickup angeboten, damals aber in einer Standard-Variante ab Werk.

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Der Suzuki Jimny wird voraussichtlich trotz großer Nachfrage in Europa aus dem Programm genommen. Gerüchten zufolge soll er später als zweisitziges Nutzfahrzeug wieder auf den europäischen Markt kommen. Eine interessante Variante dieses Themas zeigt nun Suzuki in Neuseeland mit einem Pickup-Umbau des kleinen Offroaders.

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